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Von Homeoffice, Memory und lautstarken Hunden

Normalerweise sitzen wir (fast) alle in einem GroĂźraumbĂĽro, die Telefone klingeln, wir besprechen uns, die KĂĽche ist zentraler Treffpunkt. All diese Dinge fallen zu Zeiten von Corona weg. DafĂĽr kennen wir jetzt die Arbeitszimmer, Keller und Klaviersounds unseres Teams – nicht zu vergessen den neu erkorenen Homeoffice-Hund Johnny, der lautstark an den täglichen Videokonferenzen teilnimmt. Die Kommunikationswege laufen nicht mehr wie ĂĽblich ĂĽber die Schreibtische hinweg, doch haben wir andere Wege gefunden.  

Die interne Kommunikation ist die eine Sache, doch wie geht es mit unseren Projekten weiter? Die Welt steht Kopf, das merken auch wir in unserer täglichen Arbeit. Pressetermine werden verschoben und Beteiligungsformate ohne Bürgerinnen und Bürger machen genauso wenig Sinn wie Netzwerktreffen ohne Netzwerkmitglieder oder Infoveranstaltungen in Kitas ohne Erziehende. Doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, persönliche Treffen in den virtuellen Raum zu verlagern. Für uns heißt das: Alternativen recherchieren, Online-Tools testen und erfinderisch werden. Darum setzen wir nun vermehrt auf digitale Vernetzung und bringen diese Entwicklung aktiv voran. Also warum nicht das nächste Netzwerktreffen von KlimAdapt als Webinar konzipieren und den Mitgliedsunternehmen der „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“ eine digitale Austauschplattform anbieten, auf der sie Erfahrungen und Wissen teilen können? Gerade zu dieser Zeit merken wir, dass wir endlich nutzen sollten, was schon seit Längerem zur Verfügung steht und wie hilfreich digitale Vernetzung sein kann. Unsere Arbeit wird dadurch enorm erleichtert und kreative Ideen können wir auch am heimischen Arbeitsplatz oder in unserer täglichen Videokonferenz entwickeln – auch wenn der Hund mal wieder dazwischen funkt oder jemand kurz mal eben Memory spielt.

So grĂĽn ist ein ecolo-Homeoffice

Wir sind weiterhin unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen und verbleiben mit solidarischen GrĂĽĂźe aus dem ecolo-Homeoffice

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„And the winner is…“

Der September stand bei ecolo ganz im Zeichen des Wettbewerbs: Mit der Vergabe des Bremer Umweltpreises und der Siegerehrung im Wettbewerb „KlimaSichten“ gab es gleich zwei krönende Preisverleihungen in unseren Projekten.

Im GOP Varieté-Theater wurde am Abend des 24.09 nach guten zwei Stunden inklusive Showact und Würdigung aller Finalistinnen und Finalisten die Firma Bock Bio Science aus Bremen-Borgfeld als strahlender Gewinner verkündet.

Show-Act zum Gala-Abend im GOP (Foto: Alexander Flögel)

(Foto: Alexander Flögel)

Bock Bio Science-Inhaber Friederike und Stephan von Rundstedt freuen sich über den Bremer Umweltpreis 2019 für ihr Projekt RoBo©Cut. Erste Gratulanten waren Wettbewerbsausrichter Ralf Stapp, Bremer Aufbau-Bank, sowie Schirmherrin und Klimaschutz- und Umweltsenatorin des Landes Bremen Dr. Maike Schaefer. (Foto: Alexander Flögel)

 (Foto: Alexander Flögel)

 

 

 

 

 

 

 

Die Schirmherrin und Klimaschutz- und Umweltsenatorin Dr. Maike Schäfer und Wettbewerbsausrichter Ralf Stapp von der Bremer Aufbau Bank freuten sich gemeinsam mit Friederike und Stephan von Rundstedt ĂĽber die Auszeichnung ihres Projektes „RoBo®Cut“. Den Bremer Umweltpreis begleitete ecolo auch in diesem Jahr als WettbewerbsbĂĽro sowie mit Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit.

Schirmherr und Schauspieler Hinnerk Schönemann und Energieminister Christian Pegel bei der Verleihung (Foto: Marcus Wojatschke)

(Foto: Marcus Wojatschke)

Nur drei Tage später jubelten im Rostocker Rathaus insgesamt gleich mehrere Preisträgerinnen und Preisträger: Neben den 26 ausgezeichneten Werken in den Kategorien Malerei/Grafik, Fotografie, Kurzfilm und Plakat/Collage verliehen der Schirmherr Schauspieler Hinnerk Schönemann (u.a. bekannt aus „Tatort“ und „Nord bei Nordwest“) und Energieminister Christian Pegel zwei Sonderpreise.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbes "KlimaSichten" (Foto: Marcus Wojatschke)

(Foto: Marcus Wojatschke)

Die künstlerisch-kreative Sichtweise auf Klimaschutz und Klimawandel stand im Fokus und wurde mit den eingereichten Beiträgen in beeindruckender Weise von Menschen aller Altersstufen umgesetzt. Gerade bei den jüngeren Teilnehmenden fand die musikalische Begleitung durch die Sängerin Mila großen Anklang. Von der Konzeption über die Besetzung des Wettbewerbsbüros bis hin zur Organisation der Preisverleihung verantwortete ecolo die gesamte Abwicklung des Wettbewerbs, der vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern ausgelobt wurde.

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DIY mal klimafreundlich: unsere Do-it-yourself Basteltipps

Aus alt mach neu: BienenwachstĂĽcherdiy_bienenwachstuecher

Für unsere Bienenwachstücher benutzen wir alte Stoffe und Wachsreste, um etwas Neues und Nützliches zu schaffen – Upcycling at its best! Und was noch dazu kommt: Wer Bienenwachstücher statt Plastikfolie verwendet, tut bereits den ersten Schritt in Richtung Zero Waste!

Und nun genug der Vorrede, und los mit DIY!

Was du brauchst:

  • Baumwoll- oder Leinenstoff
  • Bienenwachs, z.B. Reste von einer Bienenwachskerze
  • Ein Pflanzenöl, z.B. Jojoba- oder Kokosöl
  • Stoffschere / Zickzackschere
  • Reibe
  • Pinsel
  • Backblech
  • Backpapier
  1. Heize Ofen und Backblech auf etwa 80 Grad vor. Schneide dir mit der Stoffschere ein Stück Baumwollstoff in der gewünschten Größe zurecht. Eine Zick-Zack-Schere bietet hier den Vorteil, dass der Stoff nicht zu schnell ausfranst.
  2. Zerreibe das Bienenwachs (sofern du keine Wachspastillen verwendest) und schmelze es gemeinsam mit dem Ă–l im heiĂźen Wasserbad.
  3. Nimm das heiĂźe Backblech aus dem Ofen und lege den Stoff darauf.
  4. Gieße die Wachsmischung auf den Stoff und verteile sie mit dem Pinsel gut, insbesondere an den Ecken. Der Stoff soll vom Wachs getränkt sein.
  5. AuskĂĽhlen lassen und benutzen!

 

diy_saatgutbombenDer nächste Sommer kommt bestimmt: Saatgutbomben

Saatgutbomben sind eine tolle Möglichkeit, Farbe in den Garten oder ins städtische Grau zu bringen. Mit wenigen Zutaten schaffst du Natur zu Mitnehmen, Verteilen und Verschenken – und das auch für weniger fruchtbare Böden oder große Flächen.

Was du brauchst:

  • 1 Teil Saatgut, selbst geerntet oder gekauft
  • 3 Teile Erde
  • 5 Teile rote Tonerde (aus dem Baumarkt oder aus der Apotheke)
  1. Wie beim Backen: Vermenge alle Zutaten.
  2. Gib 1 Teil Wasser hinzu. Sollte es zu viel Wasser sein, gib wieder etwas Erde dazu.
  3. Das kennst du vom Plätzchen machen: Forme etwa walnussgroße Kugeln aus der Masse.
  4. Etwa 2 Tage trocknen lassen und dann ab nach drauĂźen!

 

Ein Spaß (nicht nur) für Kinder: Selbstgemachte Briefumschlägediy_briefumschlaege

Altpapier findet sich überall. Zeitung, Prospekte, bedruckte Papiere, alte Noten, Wanderkarten, Kalender und Geschenkpapier. Schau mal in alten Kartons und in den Schränken. Brauchst du noch alles darin?

Was du brauchst:

  • Altes Papier, Zeitung etc. (siehe oben); MaĂźe mindestens 21 x 21cm
  • Eine Vorlage zum Ausschneiden oder einen vorhandenen Briefumschlag
  • Kleber
  • Stift
  • Schere
  • Lineal
  1. Lege deine Vorlage bereit oder falte den vorhandenen Briefumschlag auseinander.
  2. Drehe die schöne Seite des Altpapiers nach unten und lege dir Vorlage darauf. Zeichne die Umrisse auf das Altpapier (übertrage auch die Knickkanten). Schneide dann entlang der gezeichneten Umrisse aus.
  3. Falte entsprechend deiner Vorlage und klebe die Kanten zusammen.
  4. Zeit für deine Brieffreundschaften – ab in die Post!

 

 

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Zwei BroschĂĽren, ein Ziel: Nachhaltig Arbeiten und Leben

Nachhaltig gute Arbeit und zukunftsfähige Mobilität – die jüngst in der ecolo-Werkstatt zusammen mit Fotograf Henry Fried und Grafiker Jan Herrmannsen produzierten Hefte zeigen Unternehmensbeispiele guter Praxis auf und stellen Maßnahmen einer klimagerechten Verkehrspolitik vor:

nagut_broschuereDruckfrisch eingetroffen ist die neue BroschĂĽre „Arbeit und Ă–kologie – Betriebliche Beispiele guter Praxis aus Bremen“. Die VerknĂĽpfung von ökologischen Themen mit der Förderung guter Arbeit ist in vielen Unternehmen in Bremen und Bremerhaven gelebte Praxis. Die 32 Seiten starke Veröffentlichung des Pilotprojektes „NaGut – Nachhaltig gut Arbeiten“ greift diese Beispiele auf und macht deutlich, was es heiĂźt, gute Arbeitsbedingungen mit ökologischen Neuerungen systematisch miteinander zu verbinden. ecolo hat die Uni Bremen tatkräftig bei Text und Redaktion unterstĂĽtzt.

Thematisch ebenfalls ganz oben auf der Agenda bei ecolo ist das Thema Mobilität. Im Auftrag des  Senators fĂĽr Umwelt, Bau und Verkehr stellen in dem 24-Seiter fmq_broschuere„Mobilität zukunftsfähig gestalten“ des Projektes „Fahrradmodellquartier Alte Neustadt Bremen“ die Projektpartner ihre geplanten BaumaĂźnahmen vor. So können sich Bremer Radfahrerinnen und Radfahrer schon jetzt auf bequemes Radfahren auf glattem Fahrbahnbelag, bessere Querungsmöglichkeiten fĂĽr den Rad- und FuĂźverkehr ĂĽber die HauptverkehrsstraĂźen und eine gute Anbindung an andere Stadtteile dank der Premium-Radrouten freuen.

Infos unter www.nagut.uni-bremen.de und www.radquartier-bremen.de

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ecolo berät zu „Kurze Wege fĂĽr den Klimaschutz“

Mit dem Förderaufruf für Nachbarschaftsprojekte im Klimaschutz fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, die Angebote zur Umsetzung klimaschonender Alltagshandlungen auf Nachbarschaftsebene bieten. Anlässlich der neuen Förderperiode (1. Mai bis 1. Juli 2018) unterstützt der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Interessierte bei der Antragstellung. Ziel ist es, eine möglichst weitgehende Teilhabe Bremens und Bremerhavens an den Fördermitteln des Bundes anzuregen und zu ermöglichen.

Der Förderaufruf zielt ab auf Nachbarschafts- und Quartiersprojekte. Mit ihm haben neben Kommunen und kommunalen Einrichtungen auch Vereine, Verbände, Religionsgemeinschaften, Genossenschaften und Stiftungen die Möglichkeit, Fördergelder für ihre Vorhaben zum Klimaschutz einzuwerben. Das sind klimaschonender Aktivitäten wie beispielsweise:

  • MaĂźnahmen auf Nachbarschaftsebene zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz,
  • MaĂźnahmen zur Aktivierung von BĂĽrgerinnen und BĂĽrgern fĂĽr klimaschonendes Alltagsverhalten auf Nachbarschaftsebene,
  • die Einrichtung und der Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Angeboten auf Nachbarschaftsebene,
  • innovative Ideen mit oben genanntem Ziel.

ecolo bietet im Auftrag des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr neben einer Erstberatung, die eine Einschätzung der Projektidee und ihrer Potenziale und die Beurteilung der Förderwürdigkeit beinhaltet, auch Unterstützung bei der Antragstellung an (Projektskizze, Finanzkalkulation, Beratung zum Projektaufbau etc.).

Informationen zur Beratung und Kontakt:

Dr. JĂĽrgen Ritterhoff, Tel. 0421.230011-17, juergen.ritterhoff@ecolo-bremen.de

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