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Punkten f√ľr den Klimaschutz

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski, (C) Gemeinde Ganderkesee

Ganderkesee nimmt den Klimaschutz ernst und startet unter dem Motto „Wir tun dem Klima Gutes!“ ein umfangreiches Pr√§mienprogramm f√ľr B√ľrgerinnen und B√ľrger, dessen Umsetzung sowohl konzeptionell als auch redaktionell von ecolo begleitet wurde.

Bis zum 31. August 2016 hei√üt es in der Gemeinde Ganderkesee nun „Punkten f√ľr den Klimaschutz.“ Das Pr√§mienprogramm umfasst 36¬† Aktionen in verschiedenen Handlungsbereichen wie Mobilit√§t, Energie oder Ern√§hrung & Konsum. Ziel ist es laut Klimaschutzmanager Lars Gremlowski aufzuzeigen, dass Klimaschutz Spa√ü macht und das jeder einzelne die M√∂glichkeit hat einen Beitrag zu leisten. Auch wer es sich nicht leisten kann, ein Elektroauto zu kaufen oder eigenen √Ėkostrom zu produzieren, kann beispielsweise mit der Teilnahme an einem klimafreundlichen Kochkurs, der Gr√ľndung einer Fahrgemeinschaft oder der Nutzung des √ĖPNV die notwendigen 700 Punkte sammeln, um sich eine Erfolgspr√§mie zu sichern. Ab 1.500 Klimapunkten gibt es eine zweite Pr√§mie. Diese werden von 13 Sponsoren zur Verf√ľgung gestellt und umfassen unterschiedliche Einkaufsgutscheine √∂rtlicher Betriebe, Wellness- und Erholungsgutscheine sowie Eintrittsgutscheine und Waren.

Au√üerdem werden im Rahmen des Herbstfestes 2016 unter allen Teilnehmenden Hauptgewinne wie ein Kurzurlaub auf der Klimainsel Juist, ein 500-Euro Fahrradgutschein oder eine Fahrt im Hei√üluftballon verlost. Das Pr√§mienheft ist sowohl bei Lars Gremlowski als auch im Rathaus Ganderkesee, im B√ľrgerb√ľro Bookholzberg, in der regioVHS sowie in den B√ľchereien erh√§ltlich.

 

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Praxis Bau: So geht Kreislaufwirtschaft!

Welche Bedeutung hat das Thema Bauteilewiederverwendung in der Gesellschaft erreicht? Wie k√∂nnen Qualifizierung von Personal und die Standardisierung von Prozessen und Methoden die Qualit√§t des schadensfreien R√ľckbaus und die hochwertige Nutzung gebrauchter Bauteile im Hochbau verbessern? Wie haben sich die rechtlichen Bedingungen ge√§ndert und welchen Beitrag leisten sie zur Rettung werthaltiger gebrauchter Bauteile? F√∂rdert die R√ľckbesinnung auf regionale Werte und eine zunehmende Sensibilit√§t f√ľr gutes Handeln die Chancen sozialer Arbeit?

Diese Fragen bilden den Rahmen der Abschlusspr√§sentation des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef√∂rderten und mit viel Fachverstand begleitenden Projektes der Forschungsvereinigung f√ľr Recycling und Wertstoffverwertung im Bauwesen e.V. in Kooperation mit f√ľnf Bauteilb√∂rsen aus ganz Deutschland.

Die Veranstaltung findet am 7. Juli 2015 von 10 bis 15.30 Uhr im Zentrum f√ľr Umweltkommunikation in Osnabr√ľck statt und richtet sich an Akteure rund um Bauwerkserhaltung, Sanierung, R√ľckbau und Abbruch sowie an die Fach√∂ffentlichkeit. Sie erwartet interessante Bilanzierungen von R√ľckbauprojekten, ein Qualifizierungsprogramm mit Zertifizierung, Entw√ľrfe und Umsetzungen von Bauwerken mit gebrauchten Bauteilen, Netzwerkaktivit√§ten und die Aussicht auf die eine oder andere √úberraschung. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist notwendig.

Das Programm und Online-Anmeldeformular finden Sie auf der Projektwebseite.

 

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BBSR-Querauswertung nimmt ersten Meilenstein

ecolo f√ľhrt derzeit im Auftrag des Bundesinstituts f√ľr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt f√ľr Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Kooperation mit Bioconsult und ARSU eine Auswertung zentraler Forschungsprojekte des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel durch. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf Stadt- und Regionalentwicklung. Evaluiert werden Projekte, die nach der Verabschiedung des Aktionsplans Anpassung zur Deutschen Anpassungsstrategie im August 2011 initiiert und umgesetzt wurden.

In einem ersten Schritt wurden die zentralen Erkenntnisse sowie Informationsprodukte, Werkzeuge, Methoden und Instrumente f√ľr die konkrete Anpassungsplanung als Input f√ľr die Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung aufbereitet und einer interministerialen Arbeitsgruppe √ľbermittelt. Dieser flie√üt neben weiteren Inputs in einen Fortschrittsbericht mit konkreten Schritten zur Weiterentwicklung und Umsetzung der DAS einschlie√ülich der Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung (APA II) ein, der bis Ende 2015 von der Bundesregierung vorgelegt werden soll. Parallel dazu findet derzeit eine Onlinekonsultation statt, die allen relevanten Akteuren die M√∂glichkeit gibt, die Entw√ľrfe zu kommentieren.

Warum eine Weiterentwicklung der DAS wichtig ist…

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The Winners are: Pilzwurzeln und flexible Solarzellentechnologie

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Gewinner-Team aus Garrel: Wilhelms GmbH

In dem vom Netzwerk Innovation und Gr√ľndung im Klimawandel (NIK) initiierten und von ecolo organisierten Unternehmenswettbewerb „KlimaInnovationen“ setzten sich die Ideen der Wilhelms GmbH aus Garrel im Landkreis Cloppenburg und der Green Logistic System GmbH aus Oldenburg gegen die Konkurrenz durch.

In der Kategorie „kleine und mittelst√§ndische Unternehmen“ pr√§mierte die Jury das Projekt „Mykorrhizapilze statt chemischem D√ľnger“ der Wilhelms GmbH. Die Pilze erleichtern vor allem Landwirten den Umgang mit den Folgen des Klimawandels, denn das unterirdische Pilzgeflecht lockert unter anderem den Boden, erh√∂ht die Standfestigkeit der Pflanze auch bei Sturm und Starkregen und sorgt durch das erweiterte Wurzelgeflecht daf√ľr, dass die Pflanzen auch in Trockenperioden effizienter Wasser aus dem Boden ziehen k√∂nnen.

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Start-Up Green LS GmbH gewinnt 3.000 Euro.

In der Kategorie „Start-up“ √ľberzeugte die Idee einer an das K√ľhlsystem angeschlossenen und auf dem Dach von LKWs installierten flexiblen Solarzellentechnologie der Green LS GmbH. Dadurch werden nicht nur die Kraftstoffverbr√§uche bei der temperaturgef√ľhrten Logistik reduziert sondern auch der CO2-Aussto√ü und die Betriebskosten signifikant gesenkt.

Die Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro wurden von der Metropolregion Nordwest und EWE AG gestiftet.

 

 

 

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Zusammen zum Ziel in Ganderkesee

Die Gemeinde Ganderkesee hat bereits in 2011 mit der Unterst√ľtzung von ecolo ein Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept erstellt. Es beinhaltet einen umfassenden Ma√ünahmenkatalog f√ľr die Umsetzung von kurzfristig realisierbaren Projekten sowie mittel- und langfristigen lokalen Klimaschutzaktivit√§ten. Dabei steht das Thema Mobilit√§t ganz oben!

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski stellt das Pendlerportal vor. (c) Gemeinde Ganderkesee

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski stellt das Pendlerportal vor. (c) Gemeinde Ganderkesee

Aktuell entfallen in Ganderkesee 36 Prozent der Emissionen auf die Mobilit√§t, was deutlich √ľber dem Bundesdurchschnitt von 23 Prozent liegt. Um sowohl den Verkehr auf den Stra√üen als auch den CO2-Aussto√ü zu vermindern, wirbt die Gemeinde derzeit aktiv f√ľr Fahrgemeinschaften und hat ein Pendlerportal lanciert. Pendler k√∂nnen kostenlos eigene Profile erstellen, um passende Fahrgemeinschaften zu finden oder eigene Fahrten einzustellen. Potenzial ist vorhanden: Laut Bundesagentur f√ľr Arbeit gab es im vergangenen Jahr in der Gemeinde Ganderkesee 8.799 sozialversicherungs- pflichtige Auspendler und 4.772 Einpendler. Obwohl der Fokus auf Berufspendler liegt, kann sich √ľber das Portal nat√ľrlich auch f√ľr Fahrten im privaten Bereich, wie beispielsweise zu Schulen oder Vereinen, zusammengeschlossen werden.

Laut Gemeinde w√ľrden die Mobilit√§tsangebote kontinuierlich weiter entwickelt werden. Der B√ľrgerBus Ganderkesee sei bereits sehr gut aufgestellt und habe eine gute Anbindung an die Abfahrzeiten der NordWestBahn. Die Pendlerparkpl√§tze in Almsloh und Gr√ľppenb√ľhren sollen noch in diesem Jahr eine energieeffiziente Beleuchtung erhalten und weiter optimiert werden. An den Bahnh√∂fen Bookholzberg, Schierbrok und Hoykenkamp sollen im Sommer, √§hnlich wie bereits am Bahnhof Ganderkesee, √ľberdachte Fahrradschlie√üanlagen errichtet werden. Zudem steht eine Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans mit dem Schwerpunkt ‚ÄěRadwegenetz‚Äú an.

 

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