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ener:kita-Workshop: DIY und klimafreundlich

Austausch-Workshop mit Bastel-Session

lena_enerkitaLena und Kalle, der Klimaigel, waren gemeinsam mit Katharina vom BUND unterwegs zum ener:kita Austauschworkshop in Bremerhaven. Das Projekt ener:kita gibt es bereits seit 2009 f√ľr Kinderg√§rten und Kindertagesst√§tten im Land Bremen. Das Energiespar- und Klimaschutzprogramm hat zum Ziel, den Aussto√ü von klimasch√§dlichem Kohlendioxid zu minimieren und die Betriebskosten der teilnehmenden Einrichtungen zu senken. 2018 startete eine neue Runde und gestern sind die Erzieherinnen und Erzieher neu teilnehmender Kitas und die ‚Äěalte Hasen‚Äú  zusammengekommen. Erfahrungen, Eindr√ľcke, Tipps und Tricks zur praktischen Umsetzung des Projekts wurden ausgetauscht. In vielen Kitas finden zudem Aktionstage zu Energieeinsparungen und Klimaschutz statt. Daf√ľr haben wir verschiedene Ideen und Umsetzungsbeispiele vorbereitet und gemeinsam gebastelt. Am Ende des Tages konnten Bienenwachst√ľcher, Saatgutbomben, selbstgemachte Briefumschl√§ge bewundert und mit nach Hause genommen werden ‚Äď mit einfachen Mitteln und viel Spa√ü gebastelt. Lust bekommen? Hier geht es zu unseren DIY-Anleitungen!

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Auf der Suche nach der besten Umweltlösung

Der Wettbewerb Bremer Umweltpreis geht in eine neue Runde.

Der Wettbewerb Bremer Umweltpreis geht in eine neue Runde.

Es ist wieder soweit: Der Bremer Umweltpreis geht in eine neue Runde. Der von der Bremer Aufbau-Bank erm√∂glichte Wettbewerb pr√§miert richtungsweisende Projekte und Betriebe, die mit ihrem au√üerordentlichen Engagement und mit gro√üem Innovationsgeist den Umwelt- und Klimaschutz im Land vorantreiben. Bis zum 6. Juni 2019 l√§uft der Unternehmenswettbewerb f√ľr innovative Umweltl√∂sungen unter der Schirmherrschaft des Senators f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr. Er ist mit einem Preisgeld in H√∂he von 10 .000 Euro dotiert.

Gesucht werden auch dieses Mal umgesetzte Projekte oder Prozesse, die eine messbare positive Umweltwirkung erreichen, welche √ľber gesetzliche Vorgaben hinausgeht. Das k√∂nnen besonders energieeffiziente oder ressourcenschonende Produktionsverfahren oder eine herausragende umweltorientierte Unternehmensstrategie sein. Auch Produkte und Dienstleistungen, die in ihrer Nutzung und Anwendung den Umwelt- und Klimaschutz st√§rken, oder Umweltaktivit√§ten im Rahmen betrieblicher CSR-Strategien haben gute Chancen. Der Wettbewerb findet erneut in Kooperation mit dem Netzwerk ‚ÄěUmwelt Unternehmen‚Äú statt.

Bewerben k√∂nnen sich Unternehmen in mehrheitlich privatwirtschaftlicher Hand mit Sitz in Bremen oder Bremerhaven. Des Weiteren unterst√ľtzen die Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten der Handelskammer Bremen ‚Äď IHK f√ľr Bremen und Bremerhaven, der Handwerkskammer Bremen, der Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens, der Wirtschaftsf√∂rdergesellschaften BIS Bremerhaven und WFB Wirtschaftsf√∂rderung Bremen GmbH sowie der RKW Bremen GmbH mit ihrem Know-how den Bremer Umweltpreis 2019.

Infos und Bewerbungsunterlagen: www.bremerumweltpreis.de
Bewerbungsschluss: 6. Juni 2019

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Bremen startet Starkregen-Vorsorgeportal

starkregen-vorsorgeportal_notebookcpixabay_ecoloEin Starkregen-Vorsorgeportal erm√∂glicht allen Bremerinnen und Bremern ab sofort Auskunft dar√ľber, inwieweit ihr Grundst√ľck beim n√§chsten Starkregenereignis unter Wasser stehen k√∂nnte, wie sie ihr Haus und Grund sch√ľtzen k√∂nnen und bietet hierzu kostenlose Beratung an. Mit diesem Informationsportal, in Kooperation entwickelt vom Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr, dem Projekt KLAS und hanseWasser Bremen, belegt Bremen einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen kommunaler Klimavorsorge und -anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Hitzesommer und immer wieder Wolkenbr√ľche, die ganze Stra√üenz√ľge mitsamt Hauseing√§ngen, Kellern und G√§rten in k√ľrzester Zeit √ľberfluten ‚Äď durch die Ereignisse der letzten Jahre ist das Ph√§nomen Starkregen im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Diese Klimawirkung wird es in Bremen k√ľnftig h√§ufiger geben, so Umweltstaatsrat Ronny Meyer bei der Vorstellung des Starkregen-Vorsorgeportals. ‚ÄěBremen ist bundesweit f√ľhrend in Fragen der Klimaanpassung. Die Extremregenereignisse sind f√ľr uns Anlass genug, das Thema Klimavorsorge ganz oben auf der Agenda zu behandeln. Mit der Ver√∂ffentlichung der Starkregenkarten und dem zugeh√∂rigen Informationsportal machen wir einen gro√üen Schritt nach vorn, diese Gemeinschaftsaufgabe zusammen mit B√ľrgerinnen und B√ľrgern anzugehen und umfassend √ľber Gefahren und Schutzm√∂glichkeiten aufzukl√§ren‚Äú, erl√§utert Ronny Meyer die Kernaufgabe des Portals im Rahmen des von ecolo organisierten Pressetermins.

Auch hanseWasser Bremen begr√ľ√üt die gemeinsamen Aktivit√§ten und betont, wie wichtig es sei, dass die Informationen dazu, wie hoch das Wasser auf dem eigenen Grundst√ľck im Falle eines Starkregenereignisses steigen kann, nun f√ľr alle zug√§nglich sind. hanseWasser ist mit der kostenlosen Beratung und Beauskunftung am Starkregen-Vorsorgeportal beteiligt. Die Kundenbetreuer k√∂nnen damit in Zukunft neben der Beratung zum Schutz vor Wasser von unten, etwa durch R√ľckstau aus dem Kanal oder durch schadhafte Grundleitungen, noch gezielter zu Vorsorgema√ünahmen zum Schutz vor √úberflutung durch Oberfl√§chenwasser beraten. Eigent√ľmerinnen und Eigent√ľmer k√∂nnen auf dem Portal eine kartenbasierte, grundst√ľcksbezogene Detailauskunft beantragen, die genauso kostenlos ist wie ein Vor-Ort-Beratungstermin selbst.

Die Entwicklung des Starkregen-Vorsorgeportals koordinierte ma√ügeblich das beim Umweltressort angesiedelte Projekt KLAS (KLimaAnpassungsstrategie Starkregenereignisse). Es ist Teil eines integrierten Schutzkonzepts und besteht aus der Online-Starkregenkarte, dem Auskunftsbogen sowie der kostenlosen Vor-Ort-Beratung. Private Grundst√ľckseigent√ľmer wie auch  √∂ffentliche Tr√§ger k√∂nnen mit Hilfe des Portals das eigene Betroffenheitsrisiko besser einsch√§tzen und Starkregenvorsorge zielgerichtet betreiben. Gef√∂rdert wird dieses Leuchtturmvorhaben aus Mitteln der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU), denn es ist vorbildhaft auch f√ľr andere Kommunen in Deutschland. ecolo begleitet die Kommunikation rund um das Starkregen-Vorsorgeportal auch weiterhin.

Starkregenkarten und weitere Informationen unter www.starkregen.bremen.de

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Eine positive Bilanz: weniger Energiesperren im Land Bremen

Weniger Sperreinsätze durch Prävention und Härtefallmanagement

Die Akteurinnen und Akteure des ‚ÄěRunden Tisches Energie- und Wassersperren im Land Bremen vermeiden‚Äú zogen eine positive Bilanz √ľber das vergangene Jahr. Der ‚ÄěRunde Tisch‚Äú setzt sich derzeit aus etwa 20 Vertreterinnen und Vertretern √∂ffentlicher Stellen, von Beratungseinrichtungen und von swb zusammen. Seit seiner Gr√ľndung in 2015 moderiert ecolo den Prozess mit dem Ziel, Energie- und Wassersperren im Land Bremen nachhaltig zu senken. Gemeinsam wird daran gearbeitet, dass B√ľrgerinnen und B√ľrger, die von drohenden Energiesperren betroffen sind, schnelle Hilfe erhalten. Dazu setzen die Akteurinnen und Akteure stark auf Pr√§ventionsarbeit und die Fortsetzung des selbst entwickelten H√§rtefallmanagements. Erg√§nzt wurde ein Verfahren zum Umgang mit Allgemeinsperren. Die Zahlen zeigen den Erfolg des Systems.pg_runder-tisch_energie-und-wassersperren-im-land-bremen-vermeiden_c-ecolo-1 ‚ÄěF√ľr unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutete das rund 1.800 Sperreins√§tze weniger als noch vor drei Jahren ‚Äď Zahlen, die zeigen, dass unser Einsatz tats√§chlich einiges bewirkt und dass wir mit dem, was wir tun, auf dem richtigen Weg sind‚Äú, sagt Iris Klauck, Projektleiterin bei swb.

Die zentrale Botschaft lautet: Handeln und Hilfe annehmen. Ende 2015 riefen die Mitglieder des ‚ÄěRunden Tisches‚Äú die Informationskampagne ‚ÄěZappenduster!‚Äú ins Leben. Seither informieren eine entsprechende Website, Faltbl√§tter in mehreren Sprachen und eine kostenlose Telefon-Hotline √ľber Wege aus der Krise. Es folgten 2017 die Kooperation mit den Bremer Verantwortlichen f√ľr den bundesweit etablierten Stromspar-Check sowie die Umsetzung der Energiebudgetberatung durch die Verbraucherzentrale Bremen zusammen mit swb. So wurden von Januar 2017 bis Dezember 2018 zum Beispiel insgesamt 283 Energiebudgetberatungen durchgef√ľhrt.

Der Blick ist nach vorne gerichtet

Die aktuellen Zahlen sind positiv und zeigen, dass das Gesamtkonzept funktioniert. Den Beteiligten am ‚ÄěRunden Tisch‚Äú ist dennoch klar: es gibt noch viel zu tun. So wurden bereits in 2018 Kontakte zu Wohnungsbaugesellschaften gekn√ľpft, um gezielt Menschen mit einem kleinen Haushaltsbudget noch besser zu erreichen. Zudem sollen Menschen, die vom Existenzminimum leben, besser unterst√ľtzt werden. Energieeffiziente Neuger√§te k√∂nnen sie sich trotz verschiedener finanzieller Hilfen kaum leisten. Daher sollen die M√∂glichkeiten sinnvoll zusammengef√ľhrt und insgesamt erh√∂ht werden.

Der ‚ÄěRunde Tisch Energie- und Wassersperren im Land Bremen vermeiden‚Äú‚Ķ

‚Ķist eine Initiative von swb in Kooperation mit: Aktionsgemeinschaft arbeitsloser B√ľrgerinnen und B√ľrger e.V. (agab), Amt f√ľr Soziale Dienste Bremen, BEKS EnergieEffizienz GmbH, Betreuungsverein Bremerhaven e.V., Der Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr, Die Senatorin f√ľr Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V., F√∂rderverein Bremerhaven GmbH, Jobcenter Bremen, Jobcenter Bremerhaven, Sozialamt Bremerhaven, Verbraucherzentrale Bremen e.V. sowie Waller Besch√§ftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH gemeinn√ľtzig (WaBeQ).

www.sos-stromsperre.de; kostenlose Info-Hotline 0800 8765430

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BREsilient Workshop: Voller Saal in Blumenthal

Rege Beteiligung in Blumenthal beim ersten Workshop

Rege Beteiligung in Blumenthal beim ersten Workshop

In den ersten von drei Beteiligungsworkshops des Projektes BREsilient in Blumenthal waren rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 27. Februar in die Burg Blomendal gekommen, um sich √ľber aktuelle Entwicklungen und M√∂glichkeiten der Vorsorge gegen die Folgen von Starkregen zu informieren und auszutauschen. Der von ecolo organisierte Workshop begann zun√§chst mit einem Vortrag von Jens Wunsch zur Thematik der wasserwirtschaftlichen Herausforderung des Gebiets und einem Vortrag von Harald Paulsen von der Dr. Pecher AG, in dem die aktuellen Modelle und Untersuchungen pr√§sentiert wurden. Anschlie√üend wurden der pers√∂nliche Bezug und die eigenen Erfahrungen der G√§ste in Tischgruppen behandelt, bevor die Ergebnisse zusammengetragen und vorgestellt wurden. Die Arbeitsgruppen wurden dabei von Nikolai, Manfred, Lena, Bithja, J√ľrgen und unserem aktuellen Praktikanten Nis betreut, angeleitet und moderiert.

Voller Saal und Spass an der Diskussion

Voller Saal und Spass an der Diskussion

Ortsamtsleiter Peter Nowack begr√ľ√üte in seinem Beitrag den Ansatz zur B√ľrgerbeteiligung: ‚ÄěDie Menschen im direkten Umfeld von Burg, Beeke und Aue kennen die Situation aus eigener Erfahrung. Umso mehr freut es mich, dass sie sich mit ihrem Wissen in das Projekt BREsilient einbringen. Dadurch kann ein konkretes, b√ľrgernahes Hochwasserschutzkonzept nur gewinnen.‚Äú Durch die Gel√§ndebeschaffenheit in der Senke am Zusammenfluss der Blumenthaler Aue und der Beckedorfer Beeke kann es bei Starkregen zum schnellen Ansteigen des Wasserpegels und dadurch zu √úberschwemmungen kommen. Aktuell sind eine Kindertagesst√§tte, ein Archiv, Vereine und zu vermietende R√§umlichkeiten im Burggeb√§ude ans√§ssig. ‚ÄěDeshalb ist es umso wichtiger, fr√ľhzeitig gemeinsam Handlungsm√∂glichkeiten zu entwickeln, die zum Schutz aller Beteiligten bei Starkregenereignissen beitragen‚Äú, erl√§uterte Jens Wunsch, beim Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr zust√§ndig f√ľr den Bereich Hochwasserrisikomanagement. ‚ÄěMit dem Projekt BREsilient k√∂nnen wir Vereine, Institutionen wie die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk sowie Anliegerinnen und Anlieger zusammenbringen und Vorsorgema√ünahmen gegen Starkregen diskutieren und vorantreiben.‚Äú

Auch Ute Brost, Leiterin des Kindergartens ‚ÄěHaus Blomendal‚Äú, hat am Workshop teilgenommen, um von ihren Erfahrungen zu berichten: ‚ÄěAls ans√§ssiger Kindergarten sind wir nat√ľrlich daran interessiert, dass die Stadt hier aktiv nach L√∂sungen sucht. Das historische Geb√§ude, in dem unsere Kinder untergebracht sind, kann sonst durch √úberschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen werden.‚Äú  In den n√§chsten beiden, ebenfalls von ecolo organisierten und moderierten, Workshops, die am 30. April und 19. Juni stattfinden, geht es dann darum, gemeinsam Ideen und Strategien zu entwickeln und die M√∂glichkeiten zur Umsetzung in den Blick zu nehmen.

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