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Von Tiefseeforschung bis Indianercamp – alles f√ľr die Umwelt

Natur mit allen Sinnen erleben ‚Äď mitten in der Stadt. Wie das in der Praxis aussieht, davon √ľberzeugt sich Umweltsenator Dr. Joachim Lohse derzeit direkt vor Ort: beim Besuch von neun gef√∂rderten Einrichtungen und Projekten aus den Bereichen Umweltbildung und Umweltengagement in Bremen und Bremerhaven. Neben einem

Umwelsenator Lohse ließ es sich nicht nehmen, beim Fangen spielen mit zu machen.

Umwelsenator Lohse ließ es sich nicht nehmen, beim Fangen spielen in der Kinderwildnis mit zu machen.

pers√∂nlichen Einblick in die vielseitige Umweltbildungsarbeit im Land steht dabei auch die W√ľrdigung des ehrenamtlichen √∂kologischen Engagements im Vordergrund. ecolo-Kollege Patrick Braatz organsiert und begleitet die diesj√§hrige Sommertour des Senators.

 

Den Auftakt machte das Lehr- und Erfahrungsgel√§nde von ‚ÄěArbeit & √Ėkologie‚Äú in Huchting. Beim Rundgang durch die √ľber 80 Gartenbereiche, Biotope und Erlebniseinheiten wurden die verschiedenen Umweltbildungsangebote vorgestellt: Von Erlebnisf√ľhrungen √ľber das Gel√§nde und Mitmachaktionen f√ľr Kinder, Jugendliche und Erwachsene √ľber Angebote f√ľr Schul-AGs, Fortbildungen f√ľr P√§dagogen, naturkundliche Exkursionen durch den Stadtteil bis hin zur Beratung zur naturnahen Gartengestaltung ist alles dabei, was drau√üen Spass macht. In der Kinderwildnis bei der Ferien-Erlebniswoche wurde Senator Lohse selbst vorr√ľbergehend zum „Indianer“ gemacht und spielte mit. Das naturnahe, zentral gelegene Erlebnisgel√§nde ist besonders wichtig, da es f√ľr Kinder im urbanen Umfeld zunehmend schwieriger wird, die Natur selbstst√§ndig zu erleben. 

Voller Engagement f√ľr den Umweltschutz: F√ĖJ-ler im Zoo am Meer in Bremerhaven

Voller Engagement f√ľr den Umweltschutz: F√ĖJ-ler im Zoo am Meer in Bremerhaven

In Bremerhaven standen die F√ĖJ-lerinnen und F√ĖJ-ler im Vordergrund. Zu Gast beim AWI und im Zoo am Meer lie√ü sich der Senator ihre vielseitigen Einsatzgebiete vorstellen. Als Bildungs- und Orientierungsjahr bietet das Freiwillige √Ėkologische Jahr jungen Erwachsenen im Alter von bis zu 26 Jahren die M√∂glichkeit, in unterschiedlichen Bereichen des Umwelt- und Naturschutzes t√§tig zu sein. In Bremen wird das F√ĖJ ma√ügeblich vom Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr gef√∂rdert und finanziert, in Zukunft soll es 50 Einsatzstellen im Land geben.

Auf seiner Sommertour besucht Senator Lohse u.a. noch die Projekte „Imkern im Kindergarten“ und den Barfu√üpfad in der Umwelt-Lernwerkstatt und einige andere.

Alle Fotos: Miachael Bahlo

 

 

Und auch Patrick von ecolo musste rennen beim Indianer & B√ľffel-Spiel! PR at its best...

Und auch Patrick von ecolo musste rennen beim Indianer & B√ľffel-Spiel! PR at its best…

 

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F√ľhrungswechsel nach 24 Jahren ecolo

Firmengr√ľnder und Mitdenker in der umweltpolitischen Bewegung Bremens Andreas Lieberum widmet sich neuen Herausforderungen

Blickt neuen Herausforderungen entgegen.

Blickt neuen Herausforderungen entgegen.

Bei ecolo stehen Ver√§nderungen an: Gr√ľnder und Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Lieberum verl√§sst zum 30.6. nach nunmehr 24 Jahren das Unternehmen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Sein Nachfolger ist Dr. J√ľrgen Ritterhoff, der zusammen mit dem bestehenden Agentur-Team weiterhin Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Klimawandel, alternative Mobilit√§t, √Ėkologisierung der Wirtschaft und Umweltbildung vorantreiben wird.

Andreas Lieberum z√§hlt in Bremen zu den Wegbereitern von Themen wie Carsharing, Umweltbildung und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Er ist Mitbegr√ľnder vom Carsharing-Anbieter cambio und von Vereinen wie √Ėkostadt oder der Bremer Umwelt Beratung. Ma√ügeblich an seinem Schreibtisch entstanden Ideen wie die des Bremer Netzwerks ‚ÄěPartnerschaft Umwelt Unternehmen‚Äú, das erfolgreiche Forschungsprojekt ‚Äěnordwest2050‚Äú und viele weitere Projekte und Kampagnen wie beispielsweise der ‚ÄěBremer Umweltpreis‚Äú oder ‚Äěener:kita ‚Äď Energiesparen in Kinderg√§rten‚Äú, deren Umsetzung er lange Jahre mitgestaltete. Der F√∂rderantrag f√ľr das j√ľngst gestartete Beteiligungsprojekt zur Klimaanpassung ‚ÄěBREsilient‚Äú, f√ľr das Bremen 2,2 Millionen Euro F√∂rderung vom BMBF erh√§lt, stammt mit aus seiner Feder. Bei allem sind gesellschaftliches Engagement und gelebte Nachhaltigkeit die Basis von Lieberums Arbeitsstil. Er leistet mit seinem Tun einen bedeutenden Beitrag f√ľr Mensch, Umwelt und Klima im Land Bremen und dar√ľber hinaus.

Der neue ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer

Der neue ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer

Ab sofort wird das zehnk√∂pfige ecolo-Team unter der Gesch√§ftsf√ľhrung von Dr. J√ľrgen Ritterhoff ‚Äď vormals Gesch√§ftsf√ľhrer der Bremer Umwelt Beratung, des Bundesverbandes f√ľr Umweltberatung sowie stellvertretender Fachgebietsleiter beim Bundesamt f√ľr Naturschutz ‚Äď die Projekte fortf√ľhren. Aktuell ber√§t Ritterhoff Initiativen und Vereine zum BMU-F√∂rderprogramm ‚ÄěKurze Wege f√ľr den Klimaschutz‚Äú.

 

 

 

√úber ecolo, die ‚Äěgr√ľne‚Äú Kommunikationsagentur im Nordwesten

Als Bremer Projektmanagement- und PR-Agentur arbeitet ecolo zu allen Themen, die sich unter dem Begriff Nachhaltigkeit zusammenfassen lassen. Dazu zählen Aktivitäten aus den Bereichen Natur- und Klimaschutz, Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität sowie betrieblicher Umweltschutz und CSR. Das auf den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen ausgerichtete Tätigkeitsfeld umfasst alle klassischen Agentur-Dienstleistungen wie auch die Konzeption und Steuerung mittel- und langfristiger Kampagnen und Projekte sowie Moderation und Politikberatung.

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KlimaSichten: kreativer Wettbewerb f√ľr Mecklenburg-Vorpommern

titel_flyer_klimasichtenecolo unterst√ľtzt das Ministerium f√ľr Energie, Digitalisierung und Infrastruktur Mecklenburg-Vorpommern mit der Koordination und √Ėffentlichkeitsarbeit bei der Ausrichtung des kreativen Klimaschutzwettbewerbs „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“. Im Fokus des landesweiten Wettbewerbs steht eine k√ľnstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel. Beitr√§ge in den Kategorien Foto, Poster, Malerei und Kurzfilm sollen das Thema Klima k√ľnstlerisch aufgreifen, Lust machen auf spannende Klimaschutzaktionen, den Klimawandel kritisch beleuchten, Klimafolgen visuell einfangen oder innovative L√∂sungen f√ľr die Zukunft aufzeigen.

Schirmherr ist der in Rostock geborene S√§nger Sebastian H√§mer (‚ÄěSommer unseres Lebens‚Äú). Der Wettbewerb, der die besten Ideen mit Preisgeldern in H√∂he von insgesamt 15.000 Euro auszeichnet, l√§uft bis zum 31. August 2018 und wird in Vorbereitung auf die von ecolo organisierte 5. Regionalkonferenz des Bundes und der norddeutschen L√§nder am 26. September in Schwerin ausgelobt.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.klimasichten.de flyer-klimaschutzwettbewerb-klimasichten

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Solidarische Landwirtschaft – regional, saisonal und biologisch

Das Thema regionale und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln mit den Vorteilen von kurzen Lieferwegen und Bio-Produkten frisch vom Erzeuger ist aktueller denn je. Neben Hofl√§den, Wochenm√§rkten und Biokisten ist die Mitgliedschaft in einer Solidarischen Landwirtschaft eine gute M√∂glichkeit, sich gesund zu ern√§hren und den besonders nachhaltigen Anbau von Gem√ľse und Co. zu unterst√ľtzen.

Solidarische Landwirtschaft, kurz SoLawi, basiert auf einem langfristigen Zusammenschluss von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb finanzieren und sich solidarisch die Ernte teilen. Die Kosten, die Ernte und auch das mit der biologischen Produktion einhergehende Risiko der Ernteausf√§lle tragen alle Beteiligten gleicherma√üen. Man verpflichtet sich meist f√ľr ein ganzes Jahr, monatlich seinen Beitrag zum Projekt zu leisten, und bekommt im Gegenzug einen Anteil der w√∂chentlichen Ernte. Dieser Anteil variiert je nach Saison. Der Landwirt sichert so die Abnahme seiner Erzeugnisse und der Verbraucher wei√ü, woher sein Essen stammt. Eine √úbersicht von in Deutschland solidarisch agierenden Landwirtschaften sowie der zahlreichen Depots der einzelnen H√∂fe findet sich hier.

Auch im weiteren Umkreis von Bremen gibt es Solidarische Landwirtschaftsprojekte wie bspw. den WeidenHof. Der liegt zwischen Schee√üel und Schneverdingen in L√ľnzen. Der Hof hat sechs Depots in Rotenburg (W√ľmme), Schee√üel, Schneverdingen, Soltau und direkt auf dem WeidenHof.

Eine direkt nach Bremen und umzu liefernde SoLawi ist der G√§rtnerhof Oldendorf von Jan Bera. Der G√§rtnerhof baut √ľber 80 verschiedene Obst-, Kr√§uter- und Gem√ľsearten an und liefert auch Brot aus der Kooperation mit der Backstube am M√ľhlenberg. Die SoLawi ‚Äď ca. 40 Kilometer n√∂rdlich von Bremen ‚Äď besteht seit September 2012 und hat noch ein paar Ernteanteile zu vergeben. Zahlreiche Depots in Bremen, Bremerhaven und dazwischen werden entweder donnerstags oder freitags beliefert.

Mitglied der SoLawi Oldendorf werden

Der G√§rtnerhof Oldendorf hat einen Kooperationsvertrag mit dem ‚ÄěSolidarische Landwirtschaft Oldendorf e.V.‚Äú und stellt den Mitgliedern dieses Vereins seine Erzeugnisse in zentralen Depots zur Verf√ľgung. Bei Interesse ist es m√∂glich, im Rahmen eines Probemonats zu testen, ob man mitmachen m√∂chte. Die derzeitigen monatlichen Beitr√§ge liegen bei 92 Euro f√ľr einen ganzen Ernteanteil mit durchschnittlich drei Kilo Gem√ľse pro Woche. Wenigesser k√∂nnen auch einen halben Ernteanteil f√ľr 46 Euro pro Monat bekommen und somit w√∂chentlich in ihrem Depot die H√§lfte eines ganzen Ernteanteils abwiegen und mitnehmen. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft kann man sich am besten per E-Mail oder unter der Telefonnummer 04748 ‚Äď 931 638 (AB, R√ľckrufzeit bitte angeben) an den G√§rtnerhof Oldendorf wenden.

 

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Abschied von einem Großen

Wagner at work 2013

Wagner at work 2013

„Das will keiner sehen.“ Gnadenlos rigoros, deutlich in Mimik und Intonation erstickte Ingo unsere Ideen f√ľr Pressefotos gerne mal direkt im Keim. Ja, daf√ľr kannten und liebten wir ihn, denn am Ende war er es, der mit den besten aller uns bekannten Fotografenaugen immer das ausdrucksst√§rkste Pressefoto f√ľr unsere Projekte schoss. So wurden auch wir √ľber die Jahre immer mutiger, unseren Kunden und Auftraggebern Motive √† la Ingo Wagner zu pr√§sentieren, auch wenn diese dort auf den ersten Blick manchmal ein Stirnrunzeln hervorriefen und uns dann einiges an  √úberzeugungsarbeit abverlangten. Aber was soll’s, mit den Null-acht-fuffzehn-Fotos bekommt man eben keine Berichterstattung, das haben wir sehr schnell von Ingo gelernt.

Zu den unz√§hligen Pressefotos aus fast zwei Jahrzehnten Zusammenarbeit gesellten sich √§hnlich viele Veranstaltungsdokumentationen und Fotoshootings f√ľr verschiedenste Publikationen. Neben der unvergleichlichen fotografischen Qualit√§t, die Ingo Wagner ablieferte, sch√§tzten wir aber auch die unkomplizierte Zusammenarbeit und den Elan, mit dem er aus noch so trockenen Terminen irgendwie doch immer etwas rausholte, was wir guten Gewissens mit unseren Pressemitteilungen ver√∂ffentlichen konnten. Zuletzt haben wir auf Ingos Ansage hin einen alten Sessel auf den Marktplatz vor das Rathaus geschleppt und hatten so zumindest eine tolle Kulisse f√ľr unser Thema. Das war im August diesen Jahres, an unserem letzten Pressetermin mit Ingo.

Wir werden Ingo mitsamt all seinen Fotos, die er nicht mehr machen kann, sehr vermissen. Was uns bleibt, ist die Dankbarkeit, ihn gekannt und mit ihm gearbeitet haben zu d√ľrfen, und ein Bilderfundus, der uns immer an ihn erinnern wird. Wir verabschieden uns mit tiefem Respekt und gro√üer Wertsch√§tzung von „unserem“ Lieblingsfotografen.

Andreas, Regan, Lena, Lars, Manfred, Claudia, Renate, Karin und Nikolai sowie Jan, Sandra und Kerstin

Gemeinschaftsausstellung "Gesichter der Nachhaltigkeit" der "initiative umwelt unternehmen" vom 02.03.-08.05.2013 im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen.

Pressefoto von Ingo Wagner 2013: Vor ihm ging auch die F√ľhrungsriege in die Knie.

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