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Strom- und Wassersperren vermeiden

Immer mehr Menschen sind in Deutschland von Armut betroffen. Im Jahr 2013 waren 23 Prozent aller Bremerinnen und Bremer durch Armut gef√§hrdet, womit Bremen erstmals die h√∂chste Quote der Armutsgef√§hrdung bundesweit aufweist. Gleichzeitig steigen die Energiepreise seit einigen Jahren kontinuierlich, weshalb viele Menschen ihre Stromrechnungen kaum noch bezahlen k√∂nnen. Stromsperren mit gravierenden Folgen f√ľr den Einzelnen k√∂nnen die Folge sein. Nachdem in 2013 die Anzahl der Energiesperren im Land Bremen auf √ľber 5.000 gestiegen ist, ergreift der lokale Energieversorger swb erneut die Initiative. Es wird einen Runden Tisch geben, um gemeinsam mit Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen √ľber Ma√ünahmen und L√∂sungsans√§tze zu sprechen, wie Stromsperren zuk√ľnftig besser verhindert und soziale H√§rten besser aufgefangen werden k√∂nnen. ecolo organisiert und moderiert diesen Prozess im Auftrag von swb.

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√Ėkologisch vertretbare Bioenergieproduktion ist das Ziel

Seit gut einem Jahr unterst√ľtzt ecolo das Forschungsprojekt ‚ÄěBioenergie Region S√ľdoldenburg‚Äú und ber√§t den Projekttr√§ger AEF hinsichtlich aller Belange rund um die Kommunikation. K√ľrzlich wurde eine Zwischenbilanz gezogen: In intensiver Zusammenarbeit haben die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, das ISPA an der Universit√§t Vechta und zahlreiche Praxispartner aus der Region an den Themen ‚ÄěEffizienz der Stoffstr√∂me‚Äú und ‚ÄěWertsch√∂pfung aus Bioenergie‚Äú geforscht und wertvolle Ergebnisse erzielt.

Neben den positiven Fakten gibt es aber auch klar zu benennende Problemfelder der Bioenergieproduktion. Dazu geh√∂rt das viel diskutierte Thema des N√§hrstoff√ľberschusses, die Fl√§chenknappheit, steigende Pachtpreise, Anbau von Monokulturen, die Zunahme von Stoffstr√∂men sowie die Neuerungen des EEG 2014. An klaren, √∂kologisch wie √∂konomisch vertretbaren Handlungsempfehlungen wird im Projekt ‚ÄěBioenergie Region S√ľdoldenburg‚Äú noch bis Juli 2015 gearbeitet. Langfristiges Ziel muss eine hocheffiziente, marktangepasste und subventionsfreie Bioenergieproduktion sein, die Synergien erzeugt statt Konflikte hervor zu rufen. Das Projekt wird gef√∂rdert von der Fachagentur f√ľr Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und dem Bundesministerium f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft.

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Verst√§rkung f√ľr ecolo

Manchmal d√ľrfen unsere Praktikanten auch unseren Super-Kaffee-Automaten bedienen.

Eike Haumann hei√üt der Neue bei ecolo. Der sportliche Politikwissenschaftsstudent unterst√ľtzt uns ab sofort als Teamassistent.¬† Zun√§chst bereitet er den Bauteile-Wiederverwendungs-Workshop im September vor und organisiert anschlie√üend mit den Kollegen die diesj√§hrige Klimakonferenz im Auftrag des Senators f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr. Zwischendurch recherchiert und erarbeitet unser flie√üend norwegisch sprechendes Multitalent Inhalte im Bioenergieprojekt.

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Ein zweites Leben f√ľr Ziegelstein, Fensterrahmen und Co.

Es dreht sich alles um Bauteile-Wiederverwendung am 22. September 2014 auf dem internationalen Workshop in Bremen.

Es dreht sich alles um Bauteile-Wiederverwendung am 22. September 2014 auf dem internationalen Workshop in Bremen.

ReUse, Second Life, Refurbishing – die Anglizismen spiegeln wider, was die EU-Abfallrahmenrichtlinie vorgibt: Wiederverwendung als vorrangiges Ziel der Kreislaufwirtschaft, um die Tragf√§higkeit der nat√ľrlichen Ressourcen nachhaltig zu schonen.

Modernisierungs- und Abbrucharbeiten an Geb√§uden hinterlassen enorme Abfallmengen. Reststoffe der Bauwirtschaft stellen ein Viertel des gesamten Abfallaufkommens der EU. Das ausgewiesene Ziel f√ľr die EU-Mitgliedsstaaten ist eine Wiederverwendungs- und Recyclingrate von 70 Prozent. Wie kann das Handlungsfeld „Bauteile-Wiederverwendung“ dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen? Welche konkreten M√∂glichkeiten existieren schon in Europa, um dem Abfallaufkommen der Bauwirtschaft erfolgreich begegnen zu k√∂nnen?

ecolo veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V. den ersten „Europ√§ischen Workshop zur Bauteile-Wiederverwendung“ am 22. September 2014 in Bremen. Die Konferenz mit Workshopcharakter m√∂chte dazu beitragen, die vielen Projekte zur Bauteile-Wiederverwendung in Europa kennen zu lernen. Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, √Ėsterreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande und D√§nemark kommen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und Wege zu diskutieren. Die Durchf√ľhrung wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef√∂rdert. Infos und Anmeldung unter www.bauteilnetz.de

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Bunte Curry-Gem√ľse-Pfanne im Reisbett

Zutaten f√ľr 8 Personen:

500 g Parboiled-Reis

1 gr. Gem√ľsezwiebel

200 g Cashew-Kerne

1 Zucchini

1 gelbe, 1 orange, 1 rote Paprika

1 Bund Lauchzwiebeln

1 kl. Dose Mais

1 Dose Kokosmilch

3 Pfirsiche

Olivenöl

Currypulver, Currypaste, Kurkuma,

1 Prise Chili, Paprika-Pulver, Ingwer

Gem√ľsebr√ľhe, Sojaso√üe

Nach Bedarf: Salz zum Nachw√ľrzen

Zun√§chst den Reis in einem Topf mit Wasser nach Packungsanleitung zum Kochen aufsetzen. W√§hrenddessen die Gem√ľsezwiebel kleinschneiden und in einer Pfanne mit einem EL Oliven√∂l zusammen mit den ganzen Cashew-Kernen anbraten, bis die Zwiebelst√ľcke glasig werden. Anschlie√üend den gesamten Pfanneninhalt in einen Topf geben, damit die n√§chsten Zutaten angebraten werden k√∂nnen. Dazu die Zucchini, die Paprikas und die Lauchzwiebel in kleine St√ľcke schneiden und mit etwas Oliven√∂l in der Pfanne erhitzen. Hier kann jetzt ordentlich gew√ľrzt werden: mit Curry, Kurkuma, Curry-Paste, Chili- und Paprikapulver, Ingwer, Sojaso√üe und Gem√ľsebr√ľhe nach Belieben. Damit es nicht zu scharf wird, immer wieder zwischendurch probieren.¬† Das Gem√ľse sollte m√∂glichst kurz angebraten werden, da es knackig und bissfest im fertigen Gericht deutlich besser schmeckt. Anschlie√üend den Pfanneninhalt ebenfalls in den Topf mit den Zwiebeln und den Cashews geben, Mais, Kokosmilch und klein geschnittene Pfirsiche hinzuf√ľgen und alles noch einmal erhitzen. Den Reis nach Ende der Garzeit portinsweise auf die Teller geben, mit einem L√∂ffel eine Kuhle formen und das Curry-Gem√ľse hineinbetten. ‚ÄěRasawath aharak!‚Äú wie der Inder zu sagen pflegt.

Unser CO2-Einspartipp:

Leider z√§hlt Reis zu den gr√∂√üten Verursachern von Treibhausgasen, da beim Nassanbau sehr viel Methan freigesetzt wird. Eine um ca. 40 %¬† klimafreundlichere Alternative sind die im Trockenanbau gewonnen Reissorten, die vorwiegend in Afrika und Lateinamerika aber auch in Italien, Spanien und sogar der Schweiz angebaut werden. Um also beim Genuss von Reis noch ein klein wenig f√ľr Mensch und Umwelt zu tun, empfehlen wir beim Kauf auf √Ėko- und Fairtrade-Siegel zu achten.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

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