Alle Beiträge

ecolos Auftritt beim Klub Dialog#32

Wer schon immer mal wissen wollte, was ecolo eigentlich alles so macht, ist herzlich eingeladen, uns heute Abend beim Klub Dialog#32 im LichtLuftBad¬†(Strandweg 105, 28201 Bremen) anzufeuern! In exakt 7 Minuten auf der B√ľhne pr√§sentieren Claudia, Lars und ich geballte Nachhaltigkeitspower made in Bremen. Und das sagt Klub Dialog √ľber uns: „Klima im Wandel. Wir brauchen einen behutsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen,¬†Weitblick und einen langen Atem. FuŐąr ecolo geh√∂ren Einsicht, Umsicht und Gestaltungswillen in¬†den Ver√§nderungsprozessen von Umwelt und Gesellschaft zu den Kriterien bei der Planung¬†und Steuerung ihrer Projekte. Dienstleistung trifft Verantwortung.“

Also: Von luftigen Gedanken inspirieren lassen und den illlustren Gästen zuhören, wie sie von Perspektivwechseln erzählen.

kommentieren

Mexikanische Delegation bei ecolo

Am Samstag, den 13.6. besuchten 14 Delegierte aus Mexiko im Rahmen der von der GIZ organisierten deutsch-mexikanischen Klimapartnerschaft ecolo und informierten sich √ľber die konkreten kommunalen Ans√§tze zur Anpassung an den Klimawandel, den Umgang mit Hochwasser und die Ergebnisse des Projektes nordwest2050.

Andreas Lieberum hie√ü die Gruppe in R√§umen von ecolo herzlich willkommen. Zusammen mit Dr. Christof Vo√üeler und Jens Wunsch vom Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr konnte die gesamte Bandbreite von konkreten Projekten zu Starkregenereignissen (KLAS), den Ans√§tzen und Ergebnissen einer umfangreichen Verwundbarkeitsanalyse f√ľr die Nordwestregion, dem Hochwasser- und K√ľstenschutzma√ünahmen im Stadtstaat sowie der kommunalen und nationalen Klimaanpassungsstrategie vermittelt werden. Mexiko hat zunehmend mit den Folgen des Klimawandels zu k√§mpfen und vor allem in der Megametropole Mexiko Stadt ballen sich die Probleme der Trinkwasserversorgung bei gleichzeitiger Zunahme der Niederschl√§ge. So entspann sich eine interessante und sehr lebhafte Diskussion rund um die Ma√ünahmen, die hier in Bremen in Sachen Klimaanpassung angegangen werden ‚Äď eine Bereicherung f√ľr beide Seiten. Nach fast vier Stunden endete der Besuch mit einer kleinen Exkursion in die √úberseestadt, wo Hochwasser- und K√ľstenschutzma√ünahmen in Verbindung mit dem st√§dtebaulichen Konzept sehr sch√∂n umgesetzt wurden.

Alles in allem eine Begegnung, die sehr deutlich macht, dass Erfahrungsaustausch und der dabei entstehende pers√∂nliche Kontakt eine zentrale Voraussetzung daf√ľr ist, die Herausforderungen des Klimawandels aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und daraus gemeinsame L√∂sungen zu entwickeln.

Delegation aus Mexiko

 

 

kommentieren

ecolos Literaturtipp: ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: "Klimaanpassung im K√ľstenraum"

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: „Klimaanpassung im K√ľstenraum“

Druckfrisch auf dem Tisch liegt aktuell das im Metropolis-Verlag erschienene Buch ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú. W√§hrend Claudia K√∂rner und Andreas Lieberum darin das Thema ‚ÄěKlimaanpassung als Kommunikationsaufgabe‚Äú behandeln, schrieb Manfred Born ma√ügeblich das Kapitel ‚ÄěDie Roadmap of Change als Orientierung f√ľr Wege hin zu einer klimaangepassten und resilienten Region‚Äú. Insgesamt fasst die von Bernd Siebenh√ľner, Uni Oldenburg, und Arnim von Gleich, Uni Bremen, herausgegebene Publikation Herausforderungen, Konzepte und L√∂sungsans√§tze zur regionalen Klimaanpassung zusammen und illustriert sie anhand von konkreten Erfahrungen und Pilotprojekten aus dem f√ľnfj√§hrigen Forschungsprojekt ‚Äönordwest2050‚Äė.

 

Der Fokus des Buchs liegt auf den Prozessen in K√ľstenregionen und deren Hinterland am Beispiel der Nordwest-Region Deutschlands. Besonderes Augenmerk liegt auf den Branchen Landwirtschaft/Ern√§hrung, H√§fen/Logistik sowie Energie, die exemplarisch im Hinblick auf ihre spezifischen Herausforderungen und Handlungsans√§tze behandelt werden. Auch innovative Analyseinstrumente, wie die strukturelle Vulnerabilit√§tsanalyse, die Innovationspotenzialanalyse f√ľr Klimaanpassungsl√∂sungen und das Roadmapping f√ľr Klimaanpassung, werden vorgestellt. Die Ver√∂ffentlichung der Forschungsergebnisse wurde vom Bremer Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr gef√∂rdert.

kommentieren

Tigerm√ľcke und Hagelst√ľrme: Klimaresiliente Regionen gefragt

Laut aktuellstem Monitoring-Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel ist die Zahl der √ľber 30 Grad hei√üen Tage seit 1951 von drei auf acht pro Jahr angestiegen, die durchschnittliche Lufttemperatur seit 1881 um 1,2 Grad. Es besteht das Risiko, dass sich w√§rmeliebende Insekten wie die Asiatische Tigerm√ľcke auch in Deutschland ausbreiten. Die Stechm√ľckenart stammt urspr√ľnglich aus S√ľdostasien und gilt als gef√§hrlicher √úbertr√§ger von 20 unterschiedlichen Krankheiten, zu denen auch das Dengue-Fieber geh√∂rt. Extremwetterereignisse wie Hagel, Starkregen und St√ľrme nehmen zu und f√ľhren zu gro√üen Qualit√§ts- und Ertragseinbu√üen in der Landwirtschaft. Der Klimawandel kann nicht mehr gestoppt werden und es muss hierzulande auch darum gehen, den Risiken mit geeigneten Klimaanpassungsma√ünahmen zu begegnen.

 

ecolo arbeitet noch bis Februar 2016 im vom Umweltbundesamt gef√∂rderten Projekt ‚ÄěKlimaresiliente Regionen‚Äú an M√∂glichkeiten, wie die Verbreitung von guten Beispielen zur Klimaanpassung in Kommunen unterst√ľtzt werden kann. Kern des Leitkonzeptes Resilienz ist dabei die Einsicht, dass es angesichts der Vielfalt, Komplexit√§t und Unsicherheiten von Klimarisiken unm√∂glich ist, sich gegen alle denkbaren Ereignisse zu wappnen und eine umfassende Sicherheit zu gew√§hrleisten. Regionen m√ľssen sich daher auch auf ‚Äě√úberraschungen‚Äú vorbereiten und Raumstrukturen, Versorgungssysteme und Institutionen so gestalten, dass sie auch bei unvorhergesehenen St√∂rereignissen weiter existieren und dabei lebenswichtige Funktionen und Systemdienstleistungen aufrechterhalten. Hierbei gilt es im ersten Schritt gute, regionale Beispiele zur Klimaanpassung zu identifizieren. Anschlie√üend sollen anhand einer Literaturanalyse und von Online-Umfragen sowie Telefoninterviews Antworten zu dem Thema gefunden werden. Derzeit unterst√ľtzt Janina Bornemann, Absolventin des Global Transformations and Environmental Change Masterstudiums in Hamburg, ecolo f√ľr drei Monate bis Ende August bei dieser Aufgabe.

kommentieren

Mit ‚ÄěBlauem Kompass‚Äú weiter auf Klimaanpassungskurs

ecolo organisiert noch in diesem Jahr den Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú im Auftrag des Umweltbundesamtes. Dieser wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens ‚ÄěErfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel‚Äú weiterentwickelt und pr√§miert die besten Beispiele kommunaler Klimaanpassungsma√ünahmen. F√ľr ecolo recherchiert derzeit Carolin Scheil ‚Äď Absolventin des Studiengangs International Business und angehende Masterstudentin im Bereich Sustainability Management ‚Äď zu dem Thema. Sie unterst√ľtzt das Team bei der Vorbereitung des Wettbewerbs. F√ľr die Bereitstellung beispielhafter Vorhaben zeichnet sich seit Projektbeginn Ende 2013 Kooperationspartner BioConsult verantwortlich. Die Beispiele sollen insbesondere Kommunen, Verb√§nde und Unternehmen in ihrer Motivation zur Eigenvorsorge und zum eigenen Handeln anregen.

 

√úber den ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú

Im Aktionsplan zur Deutschen Anpassungsstrategie (APA) aus dem Jahr 2011 ist als ein wichtiges Ziel festgelegt, die F√§higkeit staatlicher wie nicht-staatlicher Akteure zur Eigenvorsorge bei der Anpassung an Klimafolgen zu st√§rken. Hierzu m√∂chte der Bund den Zugang zu Informationen erleichtern, den gesellschaftlichen Kenntnisstand zu Anpassungserfordernissen und -m√∂glichkeiten durch geeignete informatorische Instrumente erh√∂hen sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben f√∂rdern. Damit es zu einer st√§rkeren Verankerung der Klimaanpassung im Alltag kommt, gilt es, die Eigenvorsorge wichtiger Akteursgruppen wie Kommunen, Verb√§nden und Unternehmen zu unterst√ľtzen. Sowohl Informationen √ľber Anpassungsma√ünahmen wie auch √ľber nutzbare Angebote und F√∂rderprogramme dienen hierzu. Im Sinne einer direkten, partizipativ gestalteten Kommunikation wird deshalb Ende des Jahres der Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú durchgef√ľhrt, um auf diese Weise die Breitenwirkung von Modell- und Demonstrationsvorhaben bzw. ‚ÄěGuten Beispielen der Klimaanpassung‚Äú zu f√∂rdern.

kommentieren
Seite 10 von 15« First...«89101112»...Last »