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ecolo entwickelt Klimafolgenmonitoring f√ľr Hamburg

Bis Ende des Jahres erarbeitet ecolo im Auftrag der Beh√∂rde f√ľr Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg ein Indikatorensystem f√ľr das Klimafolgenmonitoring der Stadt. Neben der generellen Beratung beim Aufbau der Methode zur Beobachtung und Steuerung der Anpassung an den Klimawandel gilt es, die √úbertragbarkeit einzelner Impact-Indikatoren des Indikatorensystems der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) auf die Stadtsituation Hamburgs zu pr√ľfen.

Die Grundlage f√ľr ecolos Expertise bildet der fachliche Orientierungsrahmen ‚ÄěKlima√§nderung und Klimafolgen in Hamburg‚Äú von 2009 sowie der 1. Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel, den der Hamburger Senat in 2011 beschlossen hat. Im Aktionsplan werden in den f√ľr Hamburg relevanten Handlungsfeldern K√ľstenhochwasserschutz, Wasserwirtschaft und Binnenhochwasserschutz, Stadt- und Landschaftsplanung, Natur- und Bodenschutz, Menschliche Gesundheit, Wirtschaft, Infrastruktur, Katastrophenschutz und Katastrophenvorsorge sowie Forschung diejenigen Ma√ünahmen beschrieben, die bis 2014 ergriffen werden sollen oder bereits konkret geplant sind. Um langfristig die Erfordernis und Wirksamkeit eben dieser Ma√ünahmen zur Anpassung an den Klimawandel bewerten zu k√∂nnen, bedarf es geeigneter Impact-Indikatoren, die √ľber einen langen Zeitraum erhoben werden sollen.

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Neu bei ecolo

140121_Neu_bei ecoloDas Jahr ist noch jung und bei ecolo gibt es bereits zwei neue Gesichter: Andrea Bold verst√§rkt uns ab jetzt als Teamassistentin. Die erfahrene Steuerfachangestellte hat sich in k√ľrzester Zeit vor allem im Officemanagement und bei der Kundenbetreuung unentbehrlich gemacht.

Mit Sebastian Rohe unterst√ľtzt ein engagierter Politik- und Kommunikationswissenschaftsstudent die hei√üe Phase beim Projektabschluss von nordwest2050 noch bis April 2014. Anschlie√üend strebt der 21-J√§hrige einen Master im Studiengang Nachhaltigkeit an.

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Erfolgsfaktoren Klimaanpassung

ecolo und BioConsult arbeiten in den n√§chsten drei Jahren zusammen f√ľr das Umweltbundesamt in Dessau. Im UFOPLAN Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ‚ÄěErfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel‚Äú sollen wir zun√§chst die durch verschiedene Finanzierungsprogramme gef√∂rderten und umgesetzten Anpassungsma√ünahmen identifizieren und f√ľr die ‚ÄöTatenbank‚Äė des Umweltbundesamtes aufbereiten. Dar√ľber hinaus werden wir die Idee der Verleihung des ‚ÄöBlauen Kompass‚Äė weiterentwickeln und einen bundesweiten Wettbewerb mit guten Beispielen der Klimaanpassung durchf√ľhren. Ziel ist es, insbesondere Kommunen, Verb√§nde und Unternehmen in ihrer Motivation zur Eigenvorsorge und zum eigenen Handeln anzuregen.

Das Vorhaben wird vor dem Hintergrund der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) von 2008 durchgef√ľhrt, denn Strategien und Ma√ünahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind wichtiger Bestandteil der nationalen und europ√§ischen Klimapolitik. Das politische Ziel der DAS besteht darin, die Verletzlichkeit (Vulnerabilit√§t) gegen√ľber den Folgen des Klimawandels zu verringern und die Robustheit bzw. Widerstandsf√§higkeit (Resilienz) nat√ľrlicher, gesellschaftlicher und √∂konomischer Systeme zu erhalten oder zu steigern. Eine wichtige Aufgabe im Kontext Anpassung an den Klimawandel besteht neben der Absch√§tzung der √∂kologischen und gesellschaftlichen Vulnerabilit√§t ‚Äď ausgel√∂st oder verst√§rkt durch den Klimawandel ‚Äď auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene in der Identifikation und Bewertung von Anpassungsma√ünahmen und Instrumenten zu deren Umsetzung.

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Eine Trophäe aus Honig in Hamburg

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Daniel Kerber von morethanshelters und Gewinner in der Kategorie Idee freut sich √ľber den ersten Honig.

Die drei Gewinner des Wettbewerbs ‚ÄěUmweltfreundliche Produktentwicklung‚Äú konnten Ende September 2013 den noch fehlenden Teil ihrer Sieger-Troph√§en entgegen nehmen. Die Umwelt Partnerschaft Hamburg hatte in dem von ecolo organisierten Wettbewerb neben dem Preisgeld eine ungew√∂hnliche Troph√§e an die Vollkornb√§ckerei Effenberger, Gall & Seitz Systems und morethanshelters verliehen: Als Symbol f√ľr nachhaltige Kooperation kreierte der Hochschulstudent Magnus Geburek eine Glas-Holz-Skulptur zu der ein Bienenvolk geh√∂rte. Jetzt konnte der erste ‚ÄöWilhelmsburger Inselhonig‚Äė geerntet werden und Antje Knaack, Projektleiterin bei der Beh√∂rde f√ľr Stadtentwicklung und Umwelt √ľberreichte diesen gemeinsam mit Lars Galwoschus und dem jungen K√ľnstler an die Wettbewerbsgewinner.

In der Kategorie ‚ÄěUmgesetztes Projekt‚Äú gewann die Effenberger Vollkornb√§ckerei Hamburg aufgrund ihres stimmigen Gesamtkonzepts. Betreiber Thomas Effenberger legt nicht nur Wert auf √∂kologisch kontrollierte Zutaten aus der Region und mit √Ėkostrom betriebene Auslieferungsfahrzeuge, sondern auch auf optimale Energieverwertung. Der beim Backen entstandene Wasserdampf wird verwendet, um Wohneinheiten zu beheizen. Diese und noch viele weitere Aspekte konnten die Jury eindeutig √ľberzeugen.
Als zweiter Gewinner in der Kategorie ‚ÄěProjekt‚Äú wurde die Gall & Seitz Systems GmbH ausgezeichnet. Mit der Neuentwicklung des Laserpulverauftragsschwei√üens hat J√∂rg Buschoff ein Verfahren geschaffen, das einen nachhaltigen Umgang mit der geringen Lebenszeit mancher Metallteile im Schiffsbetrieb erm√∂glicht. Durch das Auftragen eines Pulvers mithilfe von Laserstrahlung, k√∂nnen Gebrauchsspuren ausgebessert und die Stabilit√§t eines Bauteils sogar verbessert werden.
Die Gewinneridee von Daniel Kerber der morethanshelters GmbH wurde in der Kategorie ‚ÄěIdee‚Äú aufgrund ihres nachhaltigen und sozialen Fokus ausgezeichnet. Das DOMO, eine mobile Notunterkunft f√ľr z.B. Fl√ľchtlinge kann aus umweltvertr√§glichen Materialien hergestellt und einfach auf- und abgebaut werden. Ressourcen aus der Einsatzregion k√∂nnen integriert werden und alle Teile des Domos weiter verwendet werden, sodass kein Abfall anf√§llt.

Weitere Infos zum IPP-Netzwerk und dem Wettbewerb

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Nachwuchskräfte zu Gast bei ecolo

zu Gast bei ecolo

Körner Junior zu Gast bei ecolo

Der Star unter unseren Nachwuchskr√§ften ist eindeutig Till K√∂rner. Normalerweise nehmen wir diesbez√ľglich keine Wertung vor, aber bei Claudias kleinem Sohn machen wir mal eine Ausnahme. Ab und an schauen die beiden bei ecolo rein und vers√ľ√üen uns die Monate bis Claudia zur√ľckkommt.

Mit Mara Neef und Benjamin Schwarz hat ecolo zwei engagierte Praktikanten hinzu gewonnen, die eine echte Bereicherung f√ľr unser Team sind. Die Biologiestudentin und der Politikwissenschaftsstudent unterst√ľtzen bei den Vorbereitungen zur Gr√ľndung des Jugendklimarats in Bremerhaven, der Klimakonferenz 2013 des Umweltsenators und der Internationalen Abschlusskonferenz des Forschungsprojektes nordwest2050.

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