Alle Beiträge

Verbundprojekt NAGUT in Bremen gestartet

Ziel des lokalen Verbundprojekts „NAGUT ‚Äď Nachhaltig Gut Arbeiten: Arbeit und √Ėkologie ganzheitlich verbinden“ ist es, Gestaltungsl√∂sungen f√ľr Unternehmen zu entwickeln und zu erproben, die es ihnen erm√∂glichen, √∂kologische Innovationen gezielt mit einer F√∂rderung guter Arbeit zu verbinden. Im Rahmen des Projekts werden in den Unternehmen zentrale Gestaltungsfelder f√ľr die Entwicklung zukunftsf√§higer Innovationen ausgew√§hlt. Unter Beteiligung von F√ľhrungskr√§ften, Besch√§ftigten beziehungsweise ihrer Interessenvertretungen werden dann Neuerungen schrittweise entwickelt und erprobt. Um die Umsetzung dieser Neuerungen zu unterst√ľtzen, werden betriebliche Fach- und F√ľhrungskr√§fte in ihren Handlungskompetenzen gest√§rkt. Die Auswertung der betrieblichen Gestaltungsfelder bildet die Grundlage daf√ľr, Praxisleitf√§den f√ľr betriebliche Fach- und F√ľhrungskr√§fte zu entwickeln. ecolo unterst√ľtzt in dem vom BMBF gef√∂rderten¬† und ma√ügeblich von IAW und artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit geleiteten Projekt durch die Bereitstellung einer Webplattform und die Durchf√ľhrung von Workshops.

kommentieren

Literaturtipp: Bauteile wiederverwenden

Handbuch f√ľr die Praxis

Handbuch f√ľr die Praxis

Jedes Jahr werden mehr als eine halbe Milliarde Rohstoffe im Bausektor eingesetzt, Tendenz steigend. √úber 50 Milliarden Tonnen sind bereits in Geb√§uden und Bauwerken verbaut. Die Wiedergewinnung dieser wertvollen Materialien h√∂rt sich zwar mit einer Recyclingquote von 82 Prozent sehr gut an, ist aber bei genauer Betrachtung zum allergr√∂√üten Teil ein schlichtes Schreddern f√ľr den niedrigwertigeren Einsatz.

Mit der Ver√∂ffentlichung des Buches Bauteile wiederverwenden ‚Äď Werte entdecken hat die Herausgeberin Ute Dechantsreiter facetten- und kenntnisreich die Ergebnisse eines mehrj√§hrigen Forschungsprojektes praxisnah aufbereitet. Die Architektin und Altbauexpertin besch√§ftigt sich mit der Bestandsbewahrung und der nachhaltigen Sanierung von Geb√§uden und setzt sich f√ľr den bewussteren Umgang mit Geb√§uden und der Wiederverwendung von Bauteilen ein. Sie ist Mitbegr√ľnderin der 2001 in Bremen er√∂ffneten ersten Bauteilb√∂rse Deutschlands sowie Initiatorin und gesch√§ftsf√ľhrender Vorstand des bundesweiten Netzwerkes „Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V.“

Andreas Lieberum, zust√§ndig f√ľr die Kommunikationsberatung und √Ėffentlichkeitsarbeit im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef√∂rderten Forschungsprojekt, verfasste den Einleitungstext und einen Artikel im Handbuch f√ľr die Praxis. Wer also wissen m√∂chte, was alles m√∂glich ist, wenn Bauherren, Abbruchunternehmen und Bauteilb√∂rsen zusammen mit den kommunalen Einrichtungen Hand in Hand zusammen arbeiten, dem sei dies beim oekom Verlag erschiene Buch sehr ans Herz gelegt (ISBN 978-3-86581-786-0).

kommentieren

Idomeni: ecolo hilft mit morethanshelters

Eine E-Mail von Daniel Kerber, Gesch√§ftsf√ľhrer von morethanshelters, mit dem Hilferuf, seine Organisation in Idomeni zu unterst√ľtzen, erreichte ecolo diese Woche: „Babys kommen im Schlamm zur Welt, Krankheiten und Seuchen verbreiten sich ‚Äď sind wir eigentlich noch in Europa? Diese unglaublichen, schockierenden und traurigen Bilder aus Idomeni in Griechenland gehen seit vielen Tagen durch die Medien und sozialen Netzwerke. Mazedonien hat die Grenzen geschlossen und nun sitzen rund 15.000 Gefl√ľchtete in Idomeni fest. T√§glich kommen mehr. Die Gefl√ľchteten in Idomeni brauchen unsere Unterst√ľtzung. Mit dem DOMO-Zelt m√∂chten wir Schutzr√§ume zum Stillen und f√ľr √§rztliche Versorgung in Idomeni erm√∂glichen und begleiten.“

Wir Kolleginnen und Kollegen z√∂gerten nicht, angesichts der unmenschlichen Zust√§nde im Fl√ľchtlingscamp, f√ľr sein Vorhaben zu spenden. ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer Manfred und Andreas verdoppelten unseren Betrag noch. Wir kennen Daniel Kerber und morethanshelters seit 2013, als seine DOMO-Idee im IPP-Wettbewerb Hamburg in der Kategorie ‚ÄěIdee‚Äú gewann. DOMO ist eine mobile Notunterkunft, die komplett aus umweltvertr√§glichen Materialien hergestellt wird, einfach auf- und abgebaut oder erweitert werden kann. Ressourcen aus der Einsatzregion k√∂nnen integriert und alle Teile des DOMOs weiter verwendet werden, sodass kein Abfall anf√§llt, wenn die Unterk√ľnfte nicht mehr gebraucht werden. Die DOMOs stehen derzeit auch in Hamburg und kommen seit 2014 in einem syrischen Fl√ľchtlingscamp in Jordanien zum Einsatz.

Wir hoffen, dass mit den DOMOs die Not in Idomeni etwas gelindert werden kann und w√ľnschen morethanshelters noch viele weitere Unterst√ľtzer. √úbrigens wird jedes DOMO, das wir hier gemeinsam durch Spenden erm√∂glichen, auch von der Hans-Sauer-Stiftung verdoppelt!

 

kommentieren

‚ÄěUmwelt Unternehmen‚Äú setzt weiter auf ecolo

Vorgestellt ‚Äď die drei Neuen in der PUU und die zwei Klimaschutzbetriebe

Vorgestellt ‚Äď die drei Neuen in der PUU und die zwei Klimaschutzbetriebe

Das von ecolo in allen kommuikativen Belangen beratene Netzwerk ‚ÄěPartnerschaft Umwelt Unternehmen‚Äú w√§chst kontinuierlich: 168 vorbildliche Firmen aus Bremen und Bremerhaven, die sich in Sachen betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz besonders hervor tun, sind mittlerweile Mitglied. Beim Jahresempfang 2016 im Schn√ľrschuh Theater begr√ľ√üte Umweltstaatsrat Ronny Meyer die drei Neuen Albright Deutschland GmbH, DMK Deutsches Milchkontor GmbH und Velibre GmbH in den Reihen der Umweltpartnerschaft. Gleichzeitig zeichnete er die Residenz-Reha-Kliniken GmbH und das Hotel Westfalia zu Klimaschutzbetrieben aus, weil sie ihren CO2-Aussto√ü in den letzten f√ľnf Jahren jeweils um mehr als 20 Prozent senken konnten.

Die Aufgabenschwerpunkte von ‚ÄěUmwelt Unternehmen‚Äú und der beim RKW Bremen angesiedelten Gesch√§ftsstelle¬† liegen nach wie vor in der Beratung von Unternehmen zu allen Fragen rund um die Themenfelder Betrieblicher Umweltschutz, Biologische Vielfalt, Corporate Social Responsibility sowie Energieeffizienz und Klimaschutz. Dazu besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Unternehmen direkt vor Ort und beraten zum Einsatz von Umweltmanagementsystemen oder zu F√∂rderangeboten und vermitteln gezielt Kontakte. Dar√ľber hinaus informieren sie zu rechtlichen Anforderungen wie bspw. des Spitzenausgleichs oder des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Zudem berichten sie √ľber Aktivit√§ten wie bspw. den Klimaschutzbetrieb und werben f√ľr die Teilnahme an der Umweltpartnerschaft. Informationen dazu unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de. ecolo ist f√ľr die n√§chsten zweieinhalb Jahre mit der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit und allen weiteren Kommunikationsma√ünahmen beauftragt.

kommentieren

Halbzeit im Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú

uba_blauerkompass_kv_1545x775Noch bis zum 15. M√§rz 2016 l√§uft der von ecolo organisierte Wettbewerb um die besten L√∂sungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Unter dem Motto ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú zeichnet das Umweltbundesamt (UBA) lokale und regionale Ma√ünahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klima√§nderungen in den kommenden Jahrzenten begegnen zu k√∂nnen. Verb√§nde, Vereine, Unternehmen, Stiftungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen k√∂nnen sich mit ihren Projekten bewerben.

Steigende Temperaturen, das Vordringen neuer Tier- und Pflanzenarten, Bodenerosion und Wetterextreme: Der Klimawandel wirkt in viele Bereiche des t√§glichen Lebens wie beispielsweise Gesundheitsvorsorge, Landwirtschaft oder Energieversorgung hinein und ist trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele nicht mehr aufzuhalten. Es gilt, sich an die Folgen anzupassen und den Risiken gezielt dort zu begegnen, wo sie entstehen. In der Praxis konnten sich in den vergangenen Jahren bereits unterschiedliche Anpassungsma√ünahmen bew√§hren: Die Bandbreite reicht von Polleninformationsdiensten, neuen Getreidesorten f√ľr die landwirtschaftliche Aussaat √ľber Hochwasserschutz durch naturnahe Flussl√§ufe bis hin zum Anwerben von Katastrophenhelfern.

Im Klimaanpassungswettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú sind jetzt wegweisende Projekte und Ma√ünahmen gesucht, mit denen die klimawandelbedingten Risiken gemindert werden oder die die mit dem Klimawandel einhergehenden Chancen vorbildlich nutzen. Zugelassen sind Ans√§tze zur Steigerung der Anpassungskapazit√§t und Verbesserung der Widerstandsf√§higkeit. Der Wettbewerbsbeitrag muss ein Projekt sein, das entweder bereits abgeschlossen wurde oder sich konkret in der Umsetzung befindet und dar√ľber hinaus in Deutschland angesiedelt ist.

Eine hochkar√§tige Jury wird die Sieger im Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú ausw√§hlen, die im Sommer 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet werden. √úber die Gewinnerprojekte wird ein Film zur Pr√§sentation auf der Preisverleihung produziert, dar√ľber hinaus werden sie auf der ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú-Webseite und im Rahmen der bundesweiten Pressearbeit vorgestellt. Infos und Bewerbungsunterlagen: www.uba.de/blauerkompass

Bewerbungsschluss: 15. März 2016
Kontakt: Lars Galwoschus

kommentieren
Seite 4 von 12« First...«23456»10...Last »