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Idomeni: ecolo hilft mit morethanshelters

Eine E-Mail von Daniel Kerber, Gesch√§ftsf√ľhrer von morethanshelters, mit dem Hilferuf, seine Organisation in Idomeni zu unterst√ľtzen, erreichte ecolo diese Woche: „Babys kommen im Schlamm zur Welt, Krankheiten und Seuchen verbreiten sich ‚Äď sind wir eigentlich noch in Europa? Diese unglaublichen, schockierenden und traurigen Bilder aus Idomeni in Griechenland gehen seit vielen Tagen durch die Medien und sozialen Netzwerke. Mazedonien hat die Grenzen geschlossen und nun sitzen rund 15.000 Gefl√ľchtete in Idomeni fest. T√§glich kommen mehr. Die Gefl√ľchteten in Idomeni brauchen unsere Unterst√ľtzung. Mit dem DOMO-Zelt m√∂chten wir Schutzr√§ume zum Stillen und f√ľr √§rztliche Versorgung in Idomeni erm√∂glichen und begleiten.“

Wir Kolleginnen und Kollegen z√∂gerten nicht, angesichts der unmenschlichen Zust√§nde im Fl√ľchtlingscamp, f√ľr sein Vorhaben zu spenden. ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer Manfred und Andreas verdoppelten unseren Betrag noch. Wir kennen Daniel Kerber und morethanshelters seit 2013, als seine DOMO-Idee im IPP-Wettbewerb Hamburg in der Kategorie ‚ÄěIdee‚Äú gewann. DOMO ist eine mobile Notunterkunft, die komplett aus umweltvertr√§glichen Materialien hergestellt wird, einfach auf- und abgebaut oder erweitert werden kann. Ressourcen aus der Einsatzregion k√∂nnen integriert und alle Teile des DOMOs weiter verwendet werden, sodass kein Abfall anf√§llt, wenn die Unterk√ľnfte nicht mehr gebraucht werden. Die DOMOs stehen derzeit auch in Hamburg und kommen seit 2014 in einem syrischen Fl√ľchtlingscamp in Jordanien zum Einsatz.

Wir hoffen, dass mit den DOMOs die Not in Idomeni etwas gelindert werden kann und w√ľnschen morethanshelters noch viele weitere Unterst√ľtzer. √úbrigens wird jedes DOMO, das wir hier gemeinsam durch Spenden erm√∂glichen, auch von der Hans-Sauer-Stiftung verdoppelt!

 

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‚ÄěUmwelt Unternehmen‚Äú setzt weiter auf ecolo

Vorgestellt ‚Äď die drei Neuen in der PUU und die zwei Klimaschutzbetriebe

Vorgestellt ‚Äď die drei Neuen in der PUU und die zwei Klimaschutzbetriebe

Das von ecolo in allen kommuikativen Belangen beratene Netzwerk ‚ÄěPartnerschaft Umwelt Unternehmen‚Äú w√§chst kontinuierlich: 168 vorbildliche Firmen aus Bremen und Bremerhaven, die sich in Sachen betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz besonders hervor tun, sind mittlerweile Mitglied. Beim Jahresempfang 2016 im Schn√ľrschuh Theater begr√ľ√üte Umweltstaatsrat Ronny Meyer die drei Neuen Albright Deutschland GmbH, DMK Deutsches Milchkontor GmbH und Velibre GmbH in den Reihen der Umweltpartnerschaft. Gleichzeitig zeichnete er die Residenz-Reha-Kliniken GmbH und das Hotel Westfalia zu Klimaschutzbetrieben aus, weil sie ihren CO2-Aussto√ü in den letzten f√ľnf Jahren jeweils um mehr als 20 Prozent senken konnten.

Die Aufgabenschwerpunkte von ‚ÄěUmwelt Unternehmen‚Äú und der beim RKW Bremen angesiedelten Gesch√§ftsstelle¬† liegen nach wie vor in der Beratung von Unternehmen zu allen Fragen rund um die Themenfelder Betrieblicher Umweltschutz, Biologische Vielfalt, Corporate Social Responsibility sowie Energieeffizienz und Klimaschutz. Dazu besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Unternehmen direkt vor Ort und beraten zum Einsatz von Umweltmanagementsystemen oder zu F√∂rderangeboten und vermitteln gezielt Kontakte. Dar√ľber hinaus informieren sie zu rechtlichen Anforderungen wie bspw. des Spitzenausgleichs oder des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Zudem berichten sie √ľber Aktivit√§ten wie bspw. den Klimaschutzbetrieb und werben f√ľr die Teilnahme an der Umweltpartnerschaft. Informationen dazu unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de. ecolo ist f√ľr die n√§chsten zweieinhalb Jahre mit der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit und allen weiteren Kommunikationsma√ünahmen beauftragt.

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Halbzeit im Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú

uba_blauerkompass_kv_1545x775Noch bis zum 15. M√§rz 2016 l√§uft der von ecolo organisierte Wettbewerb um die besten L√∂sungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Unter dem Motto ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú zeichnet das Umweltbundesamt (UBA) lokale und regionale Ma√ünahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klima√§nderungen in den kommenden Jahrzenten begegnen zu k√∂nnen. Verb√§nde, Vereine, Unternehmen, Stiftungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen k√∂nnen sich mit ihren Projekten bewerben.

Steigende Temperaturen, das Vordringen neuer Tier- und Pflanzenarten, Bodenerosion und Wetterextreme: Der Klimawandel wirkt in viele Bereiche des t√§glichen Lebens wie beispielsweise Gesundheitsvorsorge, Landwirtschaft oder Energieversorgung hinein und ist trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele nicht mehr aufzuhalten. Es gilt, sich an die Folgen anzupassen und den Risiken gezielt dort zu begegnen, wo sie entstehen. In der Praxis konnten sich in den vergangenen Jahren bereits unterschiedliche Anpassungsma√ünahmen bew√§hren: Die Bandbreite reicht von Polleninformationsdiensten, neuen Getreidesorten f√ľr die landwirtschaftliche Aussaat √ľber Hochwasserschutz durch naturnahe Flussl√§ufe bis hin zum Anwerben von Katastrophenhelfern.

Im Klimaanpassungswettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú sind jetzt wegweisende Projekte und Ma√ünahmen gesucht, mit denen die klimawandelbedingten Risiken gemindert werden oder die die mit dem Klimawandel einhergehenden Chancen vorbildlich nutzen. Zugelassen sind Ans√§tze zur Steigerung der Anpassungskapazit√§t und Verbesserung der Widerstandsf√§higkeit. Der Wettbewerbsbeitrag muss ein Projekt sein, das entweder bereits abgeschlossen wurde oder sich konkret in der Umsetzung befindet und dar√ľber hinaus in Deutschland angesiedelt ist.

Eine hochkar√§tige Jury wird die Sieger im Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú ausw√§hlen, die im Sommer 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet werden. √úber die Gewinnerprojekte wird ein Film zur Pr√§sentation auf der Preisverleihung produziert, dar√ľber hinaus werden sie auf der ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú-Webseite und im Rahmen der bundesweiten Pressearbeit vorgestellt. Infos und Bewerbungsunterlagen: www.uba.de/blauerkompass

Bewerbungsschluss: 15. März 2016
Kontakt: Lars Galwoschus

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Bauen in Bremen k√ľnftig im Zeichen des Klimaschutzes

Clever_bauen_Gruppe_05(c)energiekonsens

Auftakt der Kampagne ‚ÄěClever neu bauen! – Wohnkomfort und Energieverbrauch von Anfang an im Blick‚Äú im Niedrigstenergiehaus auf dem Stadtwerder: Michael Frenz, Pr√§sident der Architektenkammer Bremen, Hausbesitzerin Sandra Rybak, Martin Grocholl, Gesch√§ftsf√ľhrer energiekonsens, und der Architekt des Hauses Martin Kahrs.

Wer im Land Bremen k√ľnftig neu gebauten Wohnraum beziehen m√∂chte, kann ab sofort das neu gestartete Informationsprogramm der gemeinn√ľtzigen Klimaschutzagentur energiekonsens sowie der Architektenkammer und der Ingenieurkammer der Freien Hansestadt Bremen wahrnehmen. Unter dem Motto ‚ÄěClever neu bauen! Wohnkomfort und Energieverbrauch von Anfang an im Blick‚Äú kl√§ren die Macher p√ľnktlich zu Beginn der n√§chsten Bausaison √ľber die Vorteile von energie- und ressourcenschonendem Bauen auf. ecolo begleitet die Kampagne mit entsprechender √Ėffentlichkeitsarbeit.

Dass es sich lohnt, bereits bei der Bauplanung Klimaschutzaspekte zu ber√ľcksichtigen, erl√§uterte energiekonsens-Gesch√§ftsf√ľhrer Martin Grocholl beim Kampagnenauftakt in einem Niedrigstenergiehaus auf dem Stadtwerder in Bremen: ‚ÄěEnergieeffizientes und vorausschauendes Bauen ist schon heute wichtig. Nicht nur, weil sich die gesetzlichen Vorschriften f√ľr Neubauten weiter versch√§rfen, sondern auch um den Wert des Geb√§udes langfristig zu erhalten und das Klima zu sch√ľtzen. So haben Sie nicht in zwei Jahren schon einen ‚ÄöAltbau‚Äė.‚Äú

Das KfW-Effizienzhaus 40 auf dem Stadtwerder hat Martin Kahrs, Kahrs Architekten aus Bremen, entworfen. Es ist in Holzrahmenbauweise gebaut, hervorragend w√§rmeged√§mmt und muss nur wenig beheizt werden. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach erzeugt die Familie selbst Strom. Durch eine Kombination aus Erdw√§rmepumpe und Photovoltaik wird, wenn es doch mal n√∂tig ist, CO2-neutral nachgeheizt. Der Architekt ist erfahren in dieser Bauweise: ‚ÄěEs ist nur eine Frage der Zeit, bis sich energieeffiziente und nachhaltige Konstruktionen als zukunftsweisendes Bauen durchsetzen. Die R√ľckmeldungen unserer Kunden best√§tigen immer wieder, dass eine Kombination aus einer sinnvollen Hauskonstruktion mit sehr guten D√§mmeigenschaften unter Nutzung nachhaltiger Baumaterialien, sowie energieeffizienter Haustechnik f√ľr angenehmes Raumklima, Komfort und Wertbest√§ndigkeit sorgen.‚Äú

Sandra Rybak hat bereits clever neu gebaut: Sie zeigt uns den hohen Wohnkomfort in ihrem Niedrigstenergiehauses auf dem Stadtwerder. Gedanken √ľber die Technik braucht sie sich dabei nicht zu machen.

Sandra Rybak hat bereits clever neu gebaut: Sie zeigt uns den hohen Wohnkomfort in ihrem
Niedrigstenergiehauses auf dem Stadtwerder. Gedanken √ľber die Technik braucht sie sich dabei nicht
zu machen.

Auf einem Infoabend am 2. M√§rz 2016 in der Architektenkammer kl√§ren Experten zu allen Fragen rund um das Thema ‚ÄěWohnkomfort und Energieverbrauch von Anfang an im Blick‚Äú auf. ‚ÄěClever neu bauen!‚Äú ist eine Kampagne von der gemeinn√ľtzigen Klimaschutzagentur energiekonsens, der Architektenkammer und der Ingenieurkammer der Freien Hansestadt Bremen. www.energiekonsens.de/neubaukompass

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Startschuss f√ľr den ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú

Wettbewerb "Blauer Kompass" such Anpassungspioniere an den Klimawandel.

Wettbewerb „Blauer Kompass“ sucht Anpassungspioniere an den Klimawandel.

Steigende Temperaturen, das Vordringen neuer Tier- und Pflanzenarten, Bodenerosion und Wetterextreme: Der Klimawandel findet auch in Deutschland statt und wirkt in viele Bereiche des t√§glichen Lebens hinein. Das betrifft beispielsweise die Gesundheitsvorsorge, die Landwirtschaft oder die Energieversorgung. Trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele ist der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten. Es gilt, sich an die Folgen anzupassen und den Risiken gezielt dort zu begegnen, wo sie entstehen. Vom Hochwasserschutz an Fl√ľssen bis hin zu Hitzewarnsystemen in den St√§dten gibt es bereits viele gute Beispiele. Unter dem Motto ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú zeichnet das Umweltbundesamt (UBA) lokale und regionale Ma√ünahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klima√§nderungen in den kommenden Jahrzenten begegnen zu k√∂nnen. Verb√§nde, Vereine, Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen k√∂nnen sich mit ihren Projekten bis zum 15. M√§rz 2016 bewerben.

Der Wettbewerb ist Teil des seit 2013 von ecolo koordinierten Projektes „Erfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel“ im Zuge des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens UFO-Plan 2013.

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