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Bahnfahren, CarSharing und Radfahren ganz weit vorn bei ecolo

Nun ist es amtlich: ecolo ist im letzten Jahr insgesamt 14.684 Kilometer mit der Bahn gefahren und hat dabei 2.366 Kilogramm des klimasch√§dlichen Kohlendioxid eingespart und 9 Kilogramm Stickstoffoxid vermieden. Noch dazu haben wir Anfang 2017 unseren Firmenwagen abgeschafft, obwohl er einen umweltfreundlichen  Erdgasantrieb hatte. So haben wir dann vermehrt Firmen-CarSharing genutzt, wenn doch mal gr√∂√üere Lasten f√ľr Veranstaltungen bewegt werden mussten.

Unser CarSharing-Anbieter cambio hat den Blauen Engel f√ľr eine umweltfreundliche Mobilit√§t – eine Zertifizierung, die eine durchschnittliche CO2-Emission der Flotte von  94g/km oder weniger verlangt. Vergleicht man diesen Wert mit den Durchschnittsemissionen aller Pkw in H√∂he von 143g/km f√ľr 2017, so ergeben sich f√ľr ecolo dank CarSharing weitere Klimagaseinsparungen von 180 Kilogramm. Doch damit nicht genug: Nicht erfasst haben wir die Radkilometer mit unserem Firmenfahrrad, das wir gern bei kurzen Strecken zu Terminen nutzen und das sich individuell und nutzerfreundlich auf die Gr√∂√üe der Kolleginnen und Kollegen einstellen l√§sst, sowie unsere Wege ins B√ľro und wieder nach Hause, die die meisten von uns mit dem Fahrrad zur√ľck legen.

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Die Ersten werden die Letzten sein

‚ÄěAmerica first‚Äú, so t√∂nt es immer wieder aus dem Wei√üen Haus und so pfiffen es die Spatzen bereits seit Wochen von den D√§chern: das gilt nun auch f√ľr die Abkehr der USA vom Pariser Klimaabkommen. Und unisono (ausgenommen Nicaragua und Syrien – die nat√ľrlichen Verb√ľndeten der USA in Sachen Klimal√ľge) wird dieser Schritt mit Erschrecken und Erstaunen aufgenommen. Wer genau hingeh√∂rt h√§tte, wusste aber schon vor Monaten, dass es so kommen w√ľrde und wer hoffte, dass die Einfl√ľsterer Ivanka Trump, ihr Ehegatte oder der Au√üenminister vielleicht doch Geh√∂r finden w√ľrden, wurde nun eines Besseren belehrt. Damit stellt sich das Land mit Weltmachtanspruch eindeutig auf die letzte Stufe und ist eindeutig isoliert und abgeh√§ngt ‚Äď auch wenn es, wie gerade vom Berliner Kreis der CDU geschehen, stehengebliebene Nachahmer gibt.

Was aber bedeutet der Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen nun wirklich?
Zun√§chst gibt es ein zumindest verbal ge√§u√üertes Zusammenr√ľcken der nach wie vor Willigen aus Europa, Asien und Kanada. Dabei bleibt dann allerdings auch nur das Prinzip Hoffnung, diesen Treuebekundungen nun auch konkrete politische Taten folgen zu lassen ‚Äď ganz besonders Merkel ist gefordert.

China reibt sich die H√§nde, da sie in der weiteren zentralstaatlich gesteuerten Umweltpolitik selbstverst√§ndlich ihre Chancen f√ľr ihre (Umwelt-)Technologien sehen und  ‚Äď zumindest nicht ganz unwahrscheinlich ‚Äď die USA (und Europa) auf diesem Sektor vor sich hertreiben werden.
Die schon heute abgeh√§ngten Staaten des S√ľdens werden noch weiter abgeh√§ngt, da selbstverst√§ndlich die finanziellen Versprechungen zur F√∂rderung des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels in den besonders betroffenen L√§ndern des Pazifiks und Afrikas ohne die USA noch unwahrscheinlicher geworden sind.

Und schlie√ülich die Frage nach den Folgen f√ľr die Umwelt und damit der Beschleunigung des Klimawandels, in dessen Zusammenhang das 2¬į Grad Ziel zwar eine gute politische Orientierung aber keinesfalls ein realistisch zu erreichendes Szenario mehr ist. Sie werden zumindest mittelfristig nach Aussagen von unserem obersten Klimaexperten Mojib Latif √ľbersichtlich bleiben, da die USA mit gerade einmal 17 Prozent am Aussto√ü klimasch√§dlicher Gase beteiligt ist. Dem kann ich nicht beipflichten, denn jede Tonne Kohlendioxid zu viel wird uns den unumkehrbaren Kipppunkten entscheidender √Ėkosysteme auf unserm Planeten n√§her bringen, womit dann der Titel von Prof. Dr. Schellnhubers letzter Publikation ‚ÄěSelbstverbrennung‚Äú nicht mehr nur Warnung, sondern bittere Realit√§t werden w√ľrde.

So bleibt zu hoffen, dass die Trotzreaktion auch einiger Bundesstaaten und Kommunen in den USA im Sinne eines ‚ÄěJetzt erst recht‚Äú die Klimaschutzanstrengungen forciert und verbindlicher macht und damit die Regierung der USA ins Abseits stellt.

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Trumps Welt ohne Klimawandel

Okay, nun ist das passiert, was fast alle f√ľr unm√∂glich gehalten haben. Die USA haben einen Pr√§sidenten, der nicht nur gegen Homosexuelle, Latinos, Schwarze und Fl√ľchtlinge sowieso wettert, sondern auch den Klimawandel leugnet und den Ausstieg aus dem Paris-Abkommen angek√ľndigt hat.

Auch wenn dies nicht so einfach ist und auch nicht so schnell geht, wie Trump sich das vielleicht w√ľnscht, ist ein Pr√§sident an der Spitze des zweitgr√∂√üten Emittenten von Klimagasen schlicht ein Desaster. Mit einem Anteil von ca. 16 Prozent w√§re ein Ausstieg der USA aus dem Weltklimavertrag das Aus f√ľr das sogenannte 2¬į Grad Ziel, von den anzustrebenden 1,5¬į Grad ganz zu schweigen. Dar√ľber hinaus ist zu bef√ľrchten, dass weitere Unterzeichnerl√§nder nun auch vorsichtiger werden und ihre konkreten Einsparziele so lange weichsp√ľlen, bis kaum noch Strukturen erkennbar sind. Das gilt auch f√ľr den mittlerweile vollkommen verwaschenen Klimaschutzplan Deutschlands, mit dem Bundesumweltministerin Hendricks nun nach Marrakesch fahren wird.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der kurzfristige Nutzen, und sei er auch noch so gering, viel mehr z√§hlt, als der langfristige Gewinn einer zukunftsf√§higen Lebensgrundlage f√ľr die Menschheit. Na dann gute Nacht.

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Blauer Himmel, Strand und eine gerettete Meeresschildkröte

Auf dem Weg zur√ľck in die Freiheit.

Caretta Caretta: Auf dem Weg zur√ľck in die Freiheit.

Auf der griechischen Insel Kreta, eine der Hauptinseln f√ľr die Gelege der unechten Karettschildkr√∂te (Caretta Caretta), setzt sich die Umweltorganisation Archelon seit √ľber 20 Jahren daf√ľr ein, diese durch Fischerei, Tourismus und Plastikverschmutzung im Meer gef√§hrdete Tierart zu retten.

In unserem Urlaub auf der Insel, deren An- und Abreise selbstverst√§ndlich √ľber Moorzertifikate kompensiert wurden, haben wir unseren Sohn Paul-Jannis bei seiner Arbeit f√ľr Archelon begleiten d√ľrfen. Zusammen mit mehr als 40 Freiwilligen aus der ganzen Welt werden die Hauptstr√§nde zur Nestablage jede Nacht und jeden Morgen abgelaufen, um gef√§hrdete Gelege zu identifizieren und gegebenenfalls umzusetzen. Au√üerdem werden in den Hotels Vortr√§ge gehalten und in den Hochburgen des touristischen Get√ľmmels an Info-Kiosken informiert.

Nach Monaten in der Rettungsstation in Athen wird die Schildkröte ausgewildert.

Nach Monaten in der Rettungsstation in Athen wird diese Meeresschildkröte ausgewildert.

Ein ganz besonderes Highlight war die Auswilderung einer m√§nnlichen Schildkr√∂te, die ich von der F√§hre abholen durfte und die dann am Strand von Rethimnon ausgesetzt wurde. F√ľr mich, meine Frau und die Gro√üeltern meines Sohnes ein sehr eindr√ľckliches und emotionales Erlebnis. Bleibt zu hoffen, dass die Aufkl√§rungsarbeit und die sehr aufreibenden, konkreten Schutzbem√ľhungen der engagierten jungen Menschen von Erfolg gekr√∂nt werden. Ein Indiz, das daf√ľr spricht: zum ersten Mal seit 20 Jahren ist die Anzahl der Gelege gegen√ľber dem Vorjahr gestiegen. Wer mehr √ľber die Organisation wissen m√∂chte, die sich ausschlie√ülich √ľber Spenden refinanziert und diese dringend ben√∂tigt, empfehle ich einen Blick auf die Webseite.

Der Panzer ist gezeichnet von Misshandlungen, ihr Magen war voller Plastik, welches die Schildkröten mit ihrer Haupnahrung den Quallen verwechseln.

Der Panzer ist gezeichnet von Misshandlungen, ihr Magen war voller Plastik, welches die Meeresschildkröten mit ihrer Hauptnahrung Рden Quallen Рverwechseln.

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Umweltbildung: ener:kita-Workshop im Klimahaus

Beim j√ľngsten ener:kita-Workshop tauschten am 3. Mai im Klimahaus Bremerhaven 16 Erzieherinnen und Erzieher aus dem ener:kita-Projekt Tipps, Tricks und Erfahrungen aus ihren Kitas aus.

16 Kitas nahmen am ener:kita-Workshop teil.

16 Kitas nahmen am ener:kita-Workshop teil.

Das Projekt „ener:kita“ wird seit 2009 von der Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens geleitet. Unter dem Motto „Schlauer als der Power-Klauer!“ widmet sich ener:kita dem Thema Klimaschutz in Kindertagesst√§tten. 37 Kitas aus Bremen und 11 Kitas aus Bremerhaven nehmen teil und werden mit p√§dagogischen als auch technischen Ma√ünahmen begleitet: F√ľr die Kinder wird  kindgerechtes Spiel- und Experimentiermaterial zur Verf√ľgung gestellt ‚Äď mit der Figur „Eta Energisch“ zusammen erforschen die Kinder zu den Themen Wasser, W√§rme und Energie und lernen spielerisch von klein auf, das Licht und den Wasserhahn aus- und abzuschalten, wenn sie nicht mehr ben√∂tigt werden. Die Einrichtungen der Kitas werden au√üerdem regelm√§√üig auf ihre energetische Effizienz hin √ľberpr√ľft und aufger√ľstet. ecolo konzipierte das Projekt und verantwortet seit Beginn die √Ėffentlichkeitsarbeit, Organisation und Koordination. So moderierte auch Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Lieberum den aktuellen Workshop im Klimahaus.

Die Erzieherinnen und Erzieher stellten dieses Mal im Klimahaus ihre eigenen Ideen vor, die sie im ener:kita-Projekt in ihren Kitas umsetzen:

ener:kita: reger Austausch im Klimahaus

ener:kita: reger Austausch im Klimahaus

Aus der Kita Saarburger Stra√üe erz√§hlten Johanna M√ľller und Susanne Hallensleben  von ihren kreativen ener:kita-Aktivit√§ten – sogar ein kleines Theaterst√ľck zum Thema Klimaschutz √ľbten sie mit ihren Kita-Kindern ein. Carmen Ionescu aus der Kita Robert-Blum-Stra√üe zeigte Forscherhefte, die ihre Kita-Kinder gebastelt haben, um dort ihre ener:kita-Experimente zu dokumentieren. Tolle Einf√§lle kamen auch aus anderen Kitas: Dort passen Kinder als „Strom- und Wasserw√§chter“ auf, dass keine Energie und kein Wasser verschwendet wird, und es werden Papierkisten eingerichtet, in denen einseitig bemaltes Papier recyclet wird. Neben der gemeinsamen Diskussion f√ľhrte Nadja Tietjen aus dem Klimahaus Bremerhaven die Erzieherinnen und Erzieher in einer Kurzf√ľhrung durch das Haus und stellte die Bildungsangebote des Klimahauses f√ľr Kitas vor.

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