Meldungen

Auf der Suche nach der besten Umweltlösung

Der Wettbewerb Bremer Umweltpreis geht in eine neue Runde.

Der Wettbewerb Bremer Umweltpreis geht in eine neue Runde.

Es ist wieder soweit: Der Bremer Umweltpreis geht in eine neue Runde. Der von der Bremer Aufbau-Bank ermöglichte Wettbewerb prämiert richtungsweisende Projekte und Betriebe, die mit ihrem außerordentlichen Engagement und mit großem Innovationsgeist den Umwelt- und Klimaschutz im Land vorantreiben. Bis zum 6. Juni 2019 läuft der Unternehmenswettbewerb für innovative Umweltlösungen unter der Schirmherrschaft des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10 .000 Euro dotiert.

Gesucht werden auch dieses Mal umgesetzte Projekte oder Prozesse, die eine messbare positive Umweltwirkung erreichen, welche über gesetzliche Vorgaben hinausgeht. Das können besonders energieeffiziente oder ressourcenschonende Produktionsverfahren oder eine herausragende umweltorientierte Unternehmensstrategie sein. Auch Produkte und Dienstleistungen, die in ihrer Nutzung und Anwendung den Umwelt- und Klimaschutz stärken, oder Umweltaktivitäten im Rahmen betrieblicher CSR-Strategien haben gute Chancen. Der Wettbewerb findet erneut in Kooperation mit dem Netzwerk „Umwelt Unternehmen“ statt.

Bewerben können sich Unternehmen in mehrheitlich privatwirtschaftlicher Hand mit Sitz in Bremen oder Bremerhaven. Des Weiteren unterstützen die Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, der Handwerkskammer Bremen, der Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens, der Wirtschaftsfördergesellschaften BIS Bremerhaven und WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH sowie der RKW Bremen GmbH mit ihrem Know-how den Bremer Umweltpreis 2019.

Infos und Bewerbungsunterlagen: www.bremerumweltpreis.de
Bewerbungsschluss: 6. Juni 2019

kommentieren

Bremen startet Starkregen-Vorsorgeportal

starkregen-vorsorgeportal_notebookcpixabay_ecoloEin Starkregen-Vorsorgeportal ermöglicht allen Bremerinnen und Bremern ab sofort Auskunft darüber, inwieweit ihr Grundstück beim nächsten Starkregenereignis unter Wasser stehen könnte, wie sie ihr Haus und Grund schützen können und bietet hierzu kostenlose Beratung an. Mit diesem Informationsportal, in Kooperation entwickelt vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, dem Projekt KLAS und hanseWasser Bremen, belegt Bremen einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen kommunaler Klimavorsorge und -anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Hitzesommer und immer wieder Wolkenbrüche, die ganze Straßenzüge mitsamt Hauseingängen, Kellern und Gärten in kürzester Zeit überfluten – durch die Ereignisse der letzten Jahre ist das Phänomen Starkregen im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Diese Klimawirkung wird es in Bremen künftig häufiger geben, so Umweltstaatsrat Ronny Meyer bei der Vorstellung des Starkregen-Vorsorgeportals. „Bremen ist bundesweit führend in Fragen der Klimaanpassung. Die Extremregenereignisse sind für uns Anlass genug, das Thema Klimavorsorge ganz oben auf der Agenda zu behandeln. Mit der Veröffentlichung der Starkregenkarten und dem zugehörigen Informationsportal machen wir einen großen Schritt nach vorn, diese Gemeinschaftsaufgabe zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern anzugehen und umfassend über Gefahren und Schutzmöglichkeiten aufzuklären“, erläutert Ronny Meyer die Kernaufgabe des Portals im Rahmen des von ecolo organisierten Pressetermins.

Auch hanseWasser Bremen begrüßt die gemeinsamen Aktivitäten und betont, wie wichtig es sei, dass die Informationen dazu, wie hoch das Wasser auf dem eigenen Grundstück im Falle eines Starkregenereignisses steigen kann, nun für alle zugänglich sind. hanseWasser ist mit der kostenlosen Beratung und Beauskunftung am Starkregen-Vorsorgeportal beteiligt. Die Kundenbetreuer können damit in Zukunft neben der Beratung zum Schutz vor Wasser von unten, etwa durch Rückstau aus dem Kanal oder durch schadhafte Grundleitungen, noch gezielter zu Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Überflutung durch Oberflächenwasser beraten. Eigentümerinnen und Eigentümer können auf dem Portal eine kartenbasierte, grundstücksbezogene Detailauskunft beantragen, die genauso kostenlos ist wie ein Vor-Ort-Beratungstermin selbst.

Die Entwicklung des Starkregen-Vorsorgeportals koordinierte maĂźgeblich das beim Umweltressort angesiedelte Projekt KLAS (KLimaAnpassungsstrategie Starkregenereignisse). Es ist Teil eines integrierten Schutzkonzepts und besteht aus der Online-Starkregenkarte, dem Auskunftsbogen sowie der kostenlosen Vor-Ort-Beratung. Private GrundstĂĽckseigentĂĽmer wie auch  öffentliche Träger können mit Hilfe des Portals das eigene Betroffenheitsrisiko besser einschätzen und Starkregenvorsorge zielgerichtet betreiben. Gefördert wird dieses Leuchtturmvorhaben aus Mitteln der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU), denn es ist vorbildhaft auch fĂĽr andere Kommunen in Deutschland. ecolo begleitet die Kommunikation rund um das Starkregen-Vorsorgeportal auch weiterhin.

Starkregenkarten und weitere Informationen unter www.starkregen.bremen.de

kommentieren

Eine positive Bilanz: weniger Energiesperren im Land Bremen

Weniger Sperreinsätze durch Prävention und Härtefallmanagement

Die Akteurinnen und Akteure des „Runden Tisches Energie- und Wassersperren im Land Bremen vermeiden“ zogen eine positive Bilanz über das vergangene Jahr. Der „Runde Tisch“ setzt sich derzeit aus etwa 20 Vertreterinnen und Vertretern öffentlicher Stellen, von Beratungseinrichtungen und von swb zusammen. Seit seiner Gründung in 2015 moderiert ecolo den Prozess mit dem Ziel, Energie- und Wassersperren im Land Bremen nachhaltig zu senken. Gemeinsam wird daran gearbeitet, dass Bürgerinnen und Bürger, die von drohenden Energiesperren betroffen sind, schnelle Hilfe erhalten. Dazu setzen die Akteurinnen und Akteure stark auf Präventionsarbeit und die Fortsetzung des selbst entwickelten Härtefallmanagements. Ergänzt wurde ein Verfahren zum Umgang mit Allgemeinsperren. Die Zahlen zeigen den Erfolg des Systems.pg_runder-tisch_energie-und-wassersperren-im-land-bremen-vermeiden_c-ecolo-1 „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutete das rund 1.800 Sperreinsätze weniger als noch vor drei Jahren – Zahlen, die zeigen, dass unser Einsatz tatsächlich einiges bewirkt und dass wir mit dem, was wir tun, auf dem richtigen Weg sind“, sagt Iris Klauck, Projektleiterin bei swb.

Die zentrale Botschaft lautet: Handeln und Hilfe annehmen. Ende 2015 riefen die Mitglieder des „Runden Tisches“ die Informationskampagne „Zappenduster!“ ins Leben. Seither informieren eine entsprechende Website, Faltblätter in mehreren Sprachen und eine kostenlose Telefon-Hotline über Wege aus der Krise. Es folgten 2017 die Kooperation mit den Bremer Verantwortlichen für den bundesweit etablierten Stromspar-Check sowie die Umsetzung der Energiebudgetberatung durch die Verbraucherzentrale Bremen zusammen mit swb. So wurden von Januar 2017 bis Dezember 2018 zum Beispiel insgesamt 283 Energiebudgetberatungen durchgeführt.

Der Blick ist nach vorne gerichtet

Die aktuellen Zahlen sind positiv und zeigen, dass das Gesamtkonzept funktioniert. Den Beteiligten am „Runden Tisch“ ist dennoch klar: es gibt noch viel zu tun. So wurden bereits in 2018 Kontakte zu Wohnungsbaugesellschaften geknüpft, um gezielt Menschen mit einem kleinen Haushaltsbudget noch besser zu erreichen. Zudem sollen Menschen, die vom Existenzminimum leben, besser unterstützt werden. Energieeffiziente Neugeräte können sie sich trotz verschiedener finanzieller Hilfen kaum leisten. Daher sollen die Möglichkeiten sinnvoll zusammengeführt und insgesamt erhöht werden.

Der „Runde Tisch Energie- und Wassersperren im Land Bremen vermeiden“…

…ist eine Initiative von swb in Kooperation mit: Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürgerinnen und Bürger e.V. (agab), Amt für Soziale Dienste Bremen, BEKS EnergieEffizienz GmbH, Betreuungsverein Bremerhaven e.V., Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V., Förderverein Bremerhaven GmbH, Jobcenter Bremen, Jobcenter Bremerhaven, Sozialamt Bremerhaven, Verbraucherzentrale Bremen e.V. sowie Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH gemeinnützig (WaBeQ).

www.sos-stromsperre.de; kostenlose Info-Hotline 0800 8765430

kommentieren

BREsilient Workshop: Voller Saal in Blumenthal

Rege Beteiligung in Blumenthal beim ersten Workshop

Rege Beteiligung in Blumenthal beim ersten Workshop

In den ersten von drei Beteiligungsworkshops des Projektes BREsilient in Blumenthal waren rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 27. Februar in die Burg Blomendal gekommen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Vorsorge gegen die Folgen von Starkregen zu informieren und auszutauschen. Der von ecolo organisierte Workshop begann zunächst mit einem Vortrag von Jens Wunsch zur Thematik der wasserwirtschaftlichen Herausforderung des Gebiets und einem Vortrag von Harald Paulsen von der Dr. Pecher AG, in dem die aktuellen Modelle und Untersuchungen präsentiert wurden. Anschließend wurden der persönliche Bezug und die eigenen Erfahrungen der Gäste in Tischgruppen behandelt, bevor die Ergebnisse zusammengetragen und vorgestellt wurden. Die Arbeitsgruppen wurden dabei von Nikolai, Manfred, Lena, Bithja, Jürgen und unserem aktuellen Praktikanten Nis betreut, angeleitet und moderiert.

Voller Saal und Spass an der Diskussion

Voller Saal und Spass an der Diskussion

Ortsamtsleiter Peter Nowack begrüßte in seinem Beitrag den Ansatz zur Bürgerbeteiligung: „Die Menschen im direkten Umfeld von Burg, Beeke und Aue kennen die Situation aus eigener Erfahrung. Umso mehr freut es mich, dass sie sich mit ihrem Wissen in das Projekt BREsilient einbringen. Dadurch kann ein konkretes, bürgernahes Hochwasserschutzkonzept nur gewinnen.“ Durch die Geländebeschaffenheit in der Senke am Zusammenfluss der Blumenthaler Aue und der Beckedorfer Beeke kann es bei Starkregen zum schnellen Ansteigen des Wasserpegels und dadurch zu Überschwemmungen kommen. Aktuell sind eine Kindertagesstätte, ein Archiv, Vereine und zu vermietende Räumlichkeiten im Burggebäude ansässig. „Deshalb ist es umso wichtiger, frühzeitig gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, die zum Schutz aller Beteiligten bei Starkregenereignissen beitragen“, erläuterte Jens Wunsch, beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr zuständig für den Bereich Hochwasserrisikomanagement. „Mit dem Projekt BREsilient können wir Vereine, Institutionen wie die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk sowie Anliegerinnen und Anlieger zusammenbringen und Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen diskutieren und vorantreiben.“

Auch Ute Brost, Leiterin des Kindergartens „Haus Blomendal“, hat am Workshop teilgenommen, um von ihren Erfahrungen zu berichten: „Als ansässiger Kindergarten sind wir natĂĽrlich daran interessiert, dass die Stadt hier aktiv nach Lösungen sucht. Das historische Gebäude, in dem unsere Kinder untergebracht sind, kann sonst durch Ăśberschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen werden.“  In den nächsten beiden, ebenfalls von ecolo organisierten und moderierten, Workshops, die am 30. April und 19. Juni stattfinden, geht es dann darum, gemeinsam Ideen und Strategien zu entwickeln und die Möglichkeiten zur Umsetzung in den Blick zu nehmen.

Zur Projektwebsite BREsilient

kommentieren

Kurs „klimafit“ startet im Februar in Bremen und Bremerhaven

Sind Sie „klimafit“?

Was sind die Ursachen des Klimawandels? Wie wird er global, regional und lokal spĂĽrbar? Welche Auswirkungen hat er auf die Region Bremen und Bremerhaven? Das alles und noch mehr, vermittelt  der Kurs „klimafit“ Klimawandel und Folgen verstehen – Zukunft gemeinsam gestalten, der ab Februar an den Volkshochschulen in Bremen und Bremerhaven in eine neue Runde geht.

Rekordsommer und Schneechaos – „Klimafitness“ ist wichtiger denn je

Extremwetterereignisse können seit einigen Jahren vermehrt beobachtet werden. Das macht klar, dass sich das Wetter unter dem Einfluss des Klimawandels längst verändert hat. Das stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Der VHS-Kurs „klimafit“ informiert über die wissenschaftlichen Grundlagen zu den Themen Klima und Klimawandel und liefert Hilfestellungen um ebendiese Herausforderungen zu meistern. Welche Informationen sind tatsächlich wissenschaftlich fundiert und haltbar? Welche vermeintlichen Fakten dienen nur dazu bestimmte politische oder wirtschaftliche Interessen zu stützen? Der Klimawandel ist da und wir alle müssen darauf reagieren. Der Kurs legt seinen thematischen Fokus daher auf die spezifischen Veränderungen in der Region Bremen und Bremerhaven und weist Lösungswege für Klimaschutz und Klimaanpassung auf.

Es gibt vielfältige Gründe teilzunehmen.

Es gibt vielfältige Gründe teilzunehmen.

Innovatives Kurskonzept

Insgesamt wird an sechs Kursabenden die Handlungskompetenz vermittelt, um selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden. ecolo steht hier den Moderatorinnen und Moderatoren mit Rat und Tat zu Seite. Zudem wird die Qualität des Kurses durch die stetige Evalution durch ecolo gewährleistet. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Instrumente an die Hand gegeben, um die globalen, regionalen und lokalen Ursachen des Klimawandels zu verstehen und ein eigenes kommunale Klimaschutzmanagement zu finden. Im direkten Dialog mit Expertinnen und Experten können sie genau die Fragen stellen, die für Sie wichtig sind. Die Regionalen Auswirkungen und Folgen des Klimawandels werden beleuchtet und herausgestellt, welche regionalen Klimaschutzinitiativen, -aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten es gibt. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Der Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) und der WWF Deutschland stehen Ihnen als kompetente Partner zur Seite.

Spannend und informativ: das Kurskonzept von „klimafit“

Spannend und informativ: das Kurskonzept von „klimafit“

Die Kurse starten ab Februar 2019 jeweils von 18 bis 21 Uhr an sechs Kursabenden in den Volkshochschulen in Bremen und Bremerhaven.

Die Kursgebühr beträgt 20,- Euro pro Person. Für die Kursteilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät, wie z.B. PC, Laptop, Smartphone oder Tablet. „klimafit“ wurde vom Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) und dem WWF Deutschland entwickelt sowie von der Robert Bosch Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung gGmbH gefördert.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

Dr. Renate Treffeisen
renate.treffeisen@awi.de
+49(471)4831-2145

Nadine Hillenbrand
nadine.hillenbrand@awi.de 
+49(471)4831-1595

 

Hier geht es zu den Kursen in Bremen und Bremerhaven:

Kurs in der VHS Bremen

Kurs in der VHS Bremerhaven

 

 

kommentieren
Seite 1 von 2312345»1020...Last »