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Erfolgreiche Kampagnenarbeit mit “Zappenduster!“

Der Runde Tisch “Energiesperren vermeiden“ arbeitet gemeinsam daran, die Zahl der Energie- und Wassersperren im Land Bremen zu senken.

Der Runde Tisch “Energiesperren vermeiden“ arbeitet gemeinsam daran, die Zahl der Energie- und Wassersperren im Land Bremen zu senken.

Die Mitglieder des Runden Tisches ‚ÄúEnergiesperren vermeiden‚Äú freuen sich √ľber erste Erfolge: Insgesamt wurden in diesem Jahr im Monatsdurchschnitt 7,4 Prozent weniger Strom-, Erdgas- oder Wassersperren im Land Bremen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verh√§ngt. In Bremerhaven konnte sogar jede sechste Sperre verhindert werden.

Hierf√ľr zeichnet sich der Runde Tisch mitsamt seiner Kampagne ‚ÄúZappenduster!‚Äú verantwortlich. Er versammelt auf Initiative von swb die Vertreterinnen und Vertreter der Sozial√§mter, Jobcenter, Verbraucherzentrale, Schuldnerberatungen, Aktionsgemeinschaft arbeitsloser B√ľrgerinnen und B√ľrger e.V. (agab) sowie des Sozial- und Umweltressorts und erlaubt den Beteiligten einen offenen Austausch und Perspektivwechsel. Gemeinsam arbeitet man kontinuierlich daran, Abl√§ufe zu korrigieren und Prozesse zu verbessern, um die Zahl der Energie- und Wassersperren im Land Bremen zu reduzieren. So wurden bereits eine Verk√ľrzung von Mahn- und Sperrfristen und eine Flexibilisierung der Ratenh√∂hen erreicht. Au√üerdem schuf man Interventionsm√∂glichkeiten f√ľr die am Runden Tisch beteiligten Organisationen, um den Sperrprozess kurzfristig unterbrechen zu k√∂nnen. ecolo moderiert seit 2014 den Runden Tisch und entwickelte mit den Akteuren die Aufkl√§rungskampagne ‚ÄěZappenduster!‚Äú.

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Aus Alt mach Neu: der Glocksee Waste Award 2016

Glocksee Waste Award 2016

Die drei Upcycling-Spezialistinnen Sarah Schelle, Jamie-Lee Czaya und Jolande Meyer von der Hochschule Hannover

Anl√§sslich der Europ√§ischen Woche der Abfallvermeidung (19. bis 27. November 2016) verliehen der Verein Glocksee Bauhaus, die Upcyclingb√∂rse und die Bauteilb√∂rse Hannover in der letzten Woche zum ersten Mal den „Glocksee Waste Award“.

Werkst√§tten, Designer und Bildungseinrichtungen waren aufgerufen, auf den ersten Blick wertlos erscheinende Verbund- und Verpackungsstoffe und Glasbausteine auf kreative Weise zu recyceln und f√ľr sie neue Nutzungsm√∂glichkeiten zu schaffen. Mit der Vergabe des „Nutzungsinnovationspreis“ m√∂chten die Ausrichter dazu inspirieren, vermeintlichen M√ľll wieder- und weiterzuverwenden. So wird √ľberfl√ľssiger Abfall vermieden und Ressourcen und Umwelt geschont.

Zur feierlichen Preisverleihung am 23. November in Hannover erschienen rund 60 Besucherinnen und Besucher. √úber den ersten Platz und ein Preisgeld von 500 Euro freute sich das Projektteam „Picknickdecke 2.0“ der Hochschule Hannover: Sarah Schelle, Jamie-Lee Czaya und Jolande Meyer √ľberzeugten die Jury mit ihrem Entwurf einer robusten und wasserfesten Picknickdecke, die sie aus Tetra Paks herstellten. Die Jury lobte die gelungene √Ąsthetik, die handwerklich saubere Realisierung und die vielseitige Einsetzbarkeit des Produkts. Insgesamt beurteilte die Jury elf Ideen, darunter auch eine Regenjacke aus Tetra Paks und eine Vase aus einem Glasbaustein. Alle eingereichten Wettbewerbsbeitr√§ge sind noch bis Jahresende im Freizeitheim Linden in Hannover ausgestellt. Online k√∂nnen sie in einer virtuellen Ausstellung bewundert werden.

ecolo ist seit mehreren Jahren im Bereich der Bauteilwiederverwertung aktiv und unterst√ľtzt das Netzwerk bauteilnetz Deutschland in allen Belangen der Kommunikation. Den Wettbewerb um den „Glocksee Waste Award“ f√∂rderte ecolo als Spender. Auch an der Woche der europ√§ischen Abfallvermeidung beteiligte sich ecolo: Unsere Praktikantin Sophie Eggert setzte sich mit verpackungsfreiem Einkauf in Oldenburg auseinander und erstellte ihren eigenen Online-Wegweiser zu dem Thema.

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Kommunikation f√ľr Klimaquartiere

Die beschauliche Gemeinde Salzbergen am s√ľdwestlichsten Zipfel Niedersachsens engagiert sich im Klimaschutz und wird deshalb in 2017 ein Integriertes Energetisches Quartierskonzept f√ľr ihren Ortskern erarbeiten. Die anschlie√üende Umsetzung der entwickelten Ma√ünahmen mit Hilfe eines Sanierungsmanagements soll beispielhaft aufzeigen, wie einzelne Quartiere die nationalen und kommunalen Ziele der Energieeinsparung und CO2-Reduzierung im Geb√§udebestand erreichen k√∂nnen. ecolo ber√§t deshalb ab sofort die BauBeCon Sanierungstr√§ger GmbH, ein Unternehmen der DSK, die die Gemeinde Salzbergen bei der energetischen Stadtsanierung begleitet, in Sachen Kommunikation. Denn √Ėffentlichkeitsarbeit und B√ľrgerbeteiligung sind bei Vorhaben wie einer Quartierssanierung von entscheidender Bedeutung, damit B√ľrgerinnen und B√ľrger fr√ľhzeitig informiert und „mitgenommen“ werden und sich aktiv in die Entwicklung des Quartierskonzept einbringen k√∂nnen.

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Einkaufen ohne Plastik

Sophie kommt ohne Plastikverpackung aus.

Sophie kommt ohne Plastikverpackungen aus.

Anl√§sslich der Europ√§ischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) vom 19. bis 25. November 2016 hat unsere Praktikantin Sophie Eggert ein Projekt zum Thema „Einkaufen ohne Plastik“ ins Leben gerufen. Das ist eine Online-Wegweiser f√ľr Menschen, die umweltbewusst und ressourcenschonend einkaufen m√∂chten. Derzeit studiert sie Umweltwissenschaften an der Universit√§t Oldenburg und hatte im Sommer 2016 bereits ein Vorl√§uferprojekt zum Thema „Eine Woche ohne‚Ķ Lebensmittel in Plastikverpackungen“ gestartet. Ihre aktuelle Aktionskarte samt dazugeh√∂rigem Blog st√ľtzt sich auf selbst recherchierte Daten in norddeutschen Einkaufsl√§den.

Speziell geht es darum, einen Supermarkt auf seine Einstellung gegen√ľber Plastikverpackungen zu analysieren. Die Kriterien f√ľr eine gute Bewertung sind der Verzicht auf den Verkauf von Plastikt√ľten im Laden; das Bef√ľllen der mitgebrachten Dose an der Frischetheke und die Anzahl der unverpackten frischen Obst- und Gem√ľsesorten. Daf√ľr hat Sophie viele Markleiter in Oldenburg telefonisch interviewt und in verschiedenen L√§den Stichproben zu den Angaben¬† durchgef√ľhrt und ausgewertet. Eine gro√üe Hilfe bei den Stichproben waren viele Freiwillige, die zus√§tzliche Daten gesammelt haben. Die Ergebnisse bzw. der momentane Zwischenstand des Projektes k√∂nnen auf ihrem Blog https://einkaufenohneplastik.wordpress.com/ eingesehen werden, denn die dort entstandene Aktionskarte soll noch wachsen.

Ziel ist es, noch viele weitere Daten zum plastikreduzieren Einkaufen in die Einkaufskarte zu integrieren und das Projekt auf andere St√§dte und Regionen in Deutschland auszuweiten. Unterst√ľtzung ist Sophie dabei willkommmen und mitmachen kann jeder, der sich gerne an der Aktion beteiligen m√∂chte.

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ecolo gewinnt UFOPLAN-Projekt

Baum mit Schlamm bedeckt    Foto: P. Lincke

Starkregen, Hochwasser und was davon √ľbrig bleibt Foto: P. Lincke

Starkregen und Hitzewellen ‚Äď das sind Extremwetterereignisse, die aufgrund des Klimawandels weltweit immer h√§ufiger auftreten. Auch hierzulande hat so ziemlich jeder bereits die Wetterkapriolen miterlebt. Aber was ist zu tun, damit sie B√ľrgerinnen und B√ľrger, Wirtschaft und die √∂ffentliche Infrastruktur nicht so schwer treffen, wie in der Vergangenheit zum Teil mit t√∂dlichem Ausgang passiert? Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) sowie der Aktionsplan Anpassung (APA) der Bundesregierung bilden die Grundlagen zur mittelfristigen St√§rkung der Anpassungskapazit√§t quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche Deutschlands. Ein zentraler Bestandteil im Umsetzungsprozess ist das Thema Beteiligung.

ecolo ist jetzt vom Umweltbundesamt gemeinsam mit e-fect dialog evaluation consulting eG mit der Analyse innovativer Beteiligungsformate zum Einsatz bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der DAS beauftragt worden. Das Projekt l√§uft √ľber dreieinhalb Jahre und untersucht haupts√§chlich informelle Beteiligungsverfahren, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind und √ľber gesetzlich verankerte, formelle Beteiligungsverfahren hinausgehen. Dieses sind beispielsweise Veranstaltungen, auf denen ein Dialog zwischen Beteiligten und Ma√ünahmentr√§gern hergestellt wird. Betroffene B√ľrger, lokale Stakeholder und Multiplikatoren sollen dadurch in die Planung, Gestaltung und Umsetzung von kommunalen Ma√ünahmen eingebunden werden.

Im Rahmen dieses Projektes wird Beteiligung als Prozess verstanden, der Eigenvorsorge und Eigeninitiative relevanter nichtstaatlicher Akteure st√§rkt und die Akzeptanz von Ma√ünahmen zur Klimawandelanpassung erh√∂ht. ecolo und e-fect f√ľhren mit drei Modellkommunen selbst Beteiligungsverfahren durch, die sp√§ter evaluiert werden. Dieses Verst√§ndnis folgt dem Fortschrittsbericht 2015, der die beiden Aspekte der Eigenvorsorge und Akzeptanz als √ľbergeordnete Ziele von Beteiligung in der Klimawandelanpassung hervorhebt.

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