Meldungen

The Winners are: Pilzwurzeln und flexible Solarzellentechnologie

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Gewinner-Team aus Garrel: Wilhelms GmbH

In dem vom Netzwerk Innovation und Gr√ľndung im Klimawandel (NIK) initiierten und von ecolo organisierten Unternehmenswettbewerb „KlimaInnovationen“ setzten sich die Ideen der Wilhelms GmbH aus Garrel im Landkreis Cloppenburg und der Green Logistic System GmbH aus Oldenburg gegen die Konkurrenz durch.

In der Kategorie „kleine und mittelst√§ndische Unternehmen“ pr√§mierte die Jury das Projekt „Mykorrhizapilze statt chemischem D√ľnger“ der Wilhelms GmbH. Die Pilze erleichtern vor allem Landwirten den Umgang mit den Folgen des Klimawandels, denn das unterirdische Pilzgeflecht lockert unter anderem den Boden, erh√∂ht die Standfestigkeit der Pflanze auch bei Sturm und Starkregen und sorgt durch das erweiterte Wurzelgeflecht daf√ľr, dass die Pflanzen auch in Trockenperioden effizienter Wasser aus dem Boden ziehen k√∂nnen.

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Start-Up Green LS GmbH gewinnt 3.000 Euro.

In der Kategorie „Start-up“ √ľberzeugte die Idee einer an das K√ľhlsystem angeschlossenen und auf dem Dach von LKWs installierten flexiblen Solarzellentechnologie der Green LS GmbH. Dadurch werden nicht nur die Kraftstoffverbr√§uche bei der temperaturgef√ľhrten Logistik reduziert sondern auch der CO2-Aussto√ü und die Betriebskosten signifikant gesenkt.

Die Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro wurden von der Metropolregion Nordwest und EWE AG gestiftet.

 

 

 

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ecolos Literaturtipp: ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: "Klimaanpassung im K√ľstenraum"

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: „Klimaanpassung im K√ľstenraum“

Druckfrisch auf dem Tisch liegt aktuell das im Metropolis-Verlag erschienene Buch ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú. W√§hrend Claudia K√∂rner und Andreas Lieberum darin das Thema ‚ÄěKlimaanpassung als Kommunikationsaufgabe‚Äú behandeln, schrieb Manfred Born ma√ügeblich das Kapitel ‚ÄěDie Roadmap of Change als Orientierung f√ľr Wege hin zu einer klimaangepassten und resilienten Region‚Äú. Insgesamt fasst die von Bernd Siebenh√ľner, Uni Oldenburg, und Arnim von Gleich, Uni Bremen, herausgegebene Publikation Herausforderungen, Konzepte und L√∂sungsans√§tze zur regionalen Klimaanpassung zusammen und illustriert sie anhand von konkreten Erfahrungen und Pilotprojekten aus dem f√ľnfj√§hrigen Forschungsprojekt ‚Äönordwest2050‚Äė.

 

Der Fokus des Buchs liegt auf den Prozessen in K√ľstenregionen und deren Hinterland am Beispiel der Nordwest-Region Deutschlands. Besonderes Augenmerk liegt auf den Branchen Landwirtschaft/Ern√§hrung, H√§fen/Logistik sowie Energie, die exemplarisch im Hinblick auf ihre spezifischen Herausforderungen und Handlungsans√§tze behandelt werden. Auch innovative Analyseinstrumente, wie die strukturelle Vulnerabilit√§tsanalyse, die Innovationspotenzialanalyse f√ľr Klimaanpassungsl√∂sungen und das Roadmapping f√ľr Klimaanpassung, werden vorgestellt. Die Ver√∂ffentlichung der Forschungsergebnisse wurde vom Bremer Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr gef√∂rdert.

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Tigerm√ľcke und Hagelst√ľrme: Klimaresiliente Regionen gefragt

Laut aktuellstem Monitoring-Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel ist die Zahl der √ľber 30 Grad hei√üen Tage seit 1951 von drei auf acht pro Jahr angestiegen, die durchschnittliche Lufttemperatur seit 1881 um 1,2 Grad. Es besteht das Risiko, dass sich w√§rmeliebende Insekten wie die Asiatische Tigerm√ľcke auch in Deutschland ausbreiten. Die Stechm√ľckenart stammt urspr√ľnglich aus S√ľdostasien und gilt als gef√§hrlicher √úbertr√§ger von 20 unterschiedlichen Krankheiten, zu denen auch das Dengue-Fieber geh√∂rt. Extremwetterereignisse wie Hagel, Starkregen und St√ľrme nehmen zu und f√ľhren zu gro√üen Qualit√§ts- und Ertragseinbu√üen in der Landwirtschaft. Der Klimawandel kann nicht mehr gestoppt werden und es muss hierzulande auch darum gehen, den Risiken mit geeigneten Klimaanpassungsma√ünahmen zu begegnen.

 

ecolo arbeitet noch bis Februar 2016 im vom Umweltbundesamt gef√∂rderten Projekt ‚ÄěKlimaresiliente Regionen‚Äú an M√∂glichkeiten, wie die Verbreitung von guten Beispielen zur Klimaanpassung in Kommunen unterst√ľtzt werden kann. Kern des Leitkonzeptes Resilienz ist dabei die Einsicht, dass es angesichts der Vielfalt, Komplexit√§t und Unsicherheiten von Klimarisiken unm√∂glich ist, sich gegen alle denkbaren Ereignisse zu wappnen und eine umfassende Sicherheit zu gew√§hrleisten. Regionen m√ľssen sich daher auch auf ‚Äě√úberraschungen‚Äú vorbereiten und Raumstrukturen, Versorgungssysteme und Institutionen so gestalten, dass sie auch bei unvorhergesehenen St√∂rereignissen weiter existieren und dabei lebenswichtige Funktionen und Systemdienstleistungen aufrechterhalten. Hierbei gilt es im ersten Schritt gute, regionale Beispiele zur Klimaanpassung zu identifizieren. Anschlie√üend sollen anhand einer Literaturanalyse und von Online-Umfragen sowie Telefoninterviews Antworten zu dem Thema gefunden werden. Derzeit unterst√ľtzt Janina Bornemann, Absolventin des Global Transformations and Environmental Change Masterstudiums in Hamburg, ecolo f√ľr drei Monate bis Ende August bei dieser Aufgabe.

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Mit ‚ÄěBlauem Kompass‚Äú weiter auf Klimaanpassungskurs

ecolo organisiert noch in diesem Jahr den Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú im Auftrag des Umweltbundesamtes. Dieser wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens ‚ÄěErfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel‚Äú weiterentwickelt und pr√§miert die besten Beispiele kommunaler Klimaanpassungsma√ünahmen. F√ľr ecolo recherchiert derzeit Carolin Scheil ‚Äď Absolventin des Studiengangs International Business und angehende Masterstudentin im Bereich Sustainability Management ‚Äď zu dem Thema. Sie unterst√ľtzt das Team bei der Vorbereitung des Wettbewerbs. F√ľr die Bereitstellung beispielhafter Vorhaben zeichnet sich seit Projektbeginn Ende 2013 Kooperationspartner BioConsult verantwortlich. Die Beispiele sollen insbesondere Kommunen, Verb√§nde und Unternehmen in ihrer Motivation zur Eigenvorsorge und zum eigenen Handeln anregen.

 

√úber den ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú

Im Aktionsplan zur Deutschen Anpassungsstrategie (APA) aus dem Jahr 2011 ist als ein wichtiges Ziel festgelegt, die F√§higkeit staatlicher wie nicht-staatlicher Akteure zur Eigenvorsorge bei der Anpassung an Klimafolgen zu st√§rken. Hierzu m√∂chte der Bund den Zugang zu Informationen erleichtern, den gesellschaftlichen Kenntnisstand zu Anpassungserfordernissen und -m√∂glichkeiten durch geeignete informatorische Instrumente erh√∂hen sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben f√∂rdern. Damit es zu einer st√§rkeren Verankerung der Klimaanpassung im Alltag kommt, gilt es, die Eigenvorsorge wichtiger Akteursgruppen wie Kommunen, Verb√§nden und Unternehmen zu unterst√ľtzen. Sowohl Informationen √ľber Anpassungsma√ünahmen wie auch √ľber nutzbare Angebote und F√∂rderprogramme dienen hierzu. Im Sinne einer direkten, partizipativ gestalteten Kommunikation wird deshalb Ende des Jahres der Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú durchgef√ľhrt, um auf diese Weise die Breitenwirkung von Modell- und Demonstrationsvorhaben bzw. ‚ÄěGuten Beispielen der Klimaanpassung‚Äú zu f√∂rdern.

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Boys‘ Day bei ecolo

Felix, Nils und Tom aus der 6. Klasse des Gymnasiums Ritterhude brachten am diesj√§hrigen Zukunftstag bei ecolo Leben in die Bude. Gesch√§ftsf√ľhrer Manfred Born begr√ľ√üte die drei und vermittelte ihnen einen Eindruck von ecolos vielf√§ltigem T√§tigkeitsfeld. Ma√ügeblich betreut von unserer Praktikantin Carina Walke mussten die drei Sch√ľler dann aber richtig arbeiten. Sie durften die sogenannte ener:kita-Wanderkiste aus unserem Energiesparprojekt f√ľr Kinderg√§rten dem Praxistest unterziehen.

Energie-Experimente f√ľr Kita-Kinder

ener:kita Wanderkiste: Energie-Experimente f√ľr Kindergarten-Kinder

Die Wanderkiste beinhaltet verschiedene Experimente und Spiele zum Thema Strom, die Felix, Nils und Tom testeten. Mit einer Kamera dokumentierten sie die Versuche. ‚ÄěDie Jungen haben engagiert ein Drehbuch geschrieben und hart daran gearbeitet, wie man den Erzieherinnen diese Versuche filmisch bestm√∂glich n√§her bringen kann‚Äú, so das Feedback von Carina. Sie erstellt daraus jetzt kurze Videoclips, die den Erzieherinnen als Einf√ľhrung f√ľr die Wanderkiste dienen sollen.

Der Zukunftstag ‚Äď auch Girls‚Äė oder Boys‚Äė Day ‚Äď findet jedes Jahr am letzten Donnerstag im April statt und bietet M√§dchen und Jungen die M√∂glichkeit, in das Berufsleben hinein zu schnuppern. Dabei sollen die Sch√ľlerinnen im besten Fall √ľberwiegend von M√§nnern ausge√ľbte Berufe kennen lernen, w√§hrend die Sch√ľler Arbeitspl√§tze, die mehrheitlich von Frauen besetzt sind, besuchen sollen.

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