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ecolos Literaturtipp: ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: "Klimaanpassung im K√ľstenraum"

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: „Klimaanpassung im K√ľstenraum“

Druckfrisch auf dem Tisch liegt aktuell das im Metropolis-Verlag erschienene Buch ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú. W√§hrend Claudia K√∂rner und Andreas Lieberum darin das Thema ‚ÄěKlimaanpassung als Kommunikationsaufgabe‚Äú behandeln, schrieb Manfred Born ma√ügeblich das Kapitel ‚ÄěDie Roadmap of Change als Orientierung f√ľr Wege hin zu einer klimaangepassten und resilienten Region‚Äú. Insgesamt fasst die von Bernd Siebenh√ľner, Uni Oldenburg, und Arnim von Gleich, Uni Bremen, herausgegebene Publikation Herausforderungen, Konzepte und L√∂sungsans√§tze zur regionalen Klimaanpassung zusammen und illustriert sie anhand von konkreten Erfahrungen und Pilotprojekten aus dem f√ľnfj√§hrigen Forschungsprojekt ‚Äönordwest2050‚Äė.

 

Der Fokus des Buchs liegt auf den Prozessen in K√ľstenregionen und deren Hinterland am Beispiel der Nordwest-Region Deutschlands. Besonderes Augenmerk liegt auf den Branchen Landwirtschaft/Ern√§hrung, H√§fen/Logistik sowie Energie, die exemplarisch im Hinblick auf ihre spezifischen Herausforderungen und Handlungsans√§tze behandelt werden. Auch innovative Analyseinstrumente, wie die strukturelle Vulnerabilit√§tsanalyse, die Innovationspotenzialanalyse f√ľr Klimaanpassungsl√∂sungen und das Roadmapping f√ľr Klimaanpassung, werden vorgestellt. Die Ver√∂ffentlichung der Forschungsergebnisse wurde vom Bremer Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr gef√∂rdert.

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Tigerm√ľcke und Hagelst√ľrme: Klimaresiliente Regionen gefragt

Laut aktuellstem Monitoring-Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel ist die Zahl der √ľber 30 Grad hei√üen Tage seit 1951 von drei auf acht pro Jahr angestiegen, die durchschnittliche Lufttemperatur seit 1881 um 1,2 Grad. Es besteht das Risiko, dass sich w√§rmeliebende Insekten wie die Asiatische Tigerm√ľcke auch in Deutschland ausbreiten. Die Stechm√ľckenart stammt urspr√ľnglich aus S√ľdostasien und gilt als gef√§hrlicher √úbertr√§ger von 20 unterschiedlichen Krankheiten, zu denen auch das Dengue-Fieber geh√∂rt. Extremwetterereignisse wie Hagel, Starkregen und St√ľrme nehmen zu und f√ľhren zu gro√üen Qualit√§ts- und Ertragseinbu√üen in der Landwirtschaft. Der Klimawandel kann nicht mehr gestoppt werden und es muss hierzulande auch darum gehen, den Risiken mit geeigneten Klimaanpassungsma√ünahmen zu begegnen.

 

ecolo arbeitet noch bis Februar 2016 im vom Umweltbundesamt gef√∂rderten Projekt ‚ÄěKlimaresiliente Regionen‚Äú an M√∂glichkeiten, wie die Verbreitung von guten Beispielen zur Klimaanpassung in Kommunen unterst√ľtzt werden kann. Kern des Leitkonzeptes Resilienz ist dabei die Einsicht, dass es angesichts der Vielfalt, Komplexit√§t und Unsicherheiten von Klimarisiken unm√∂glich ist, sich gegen alle denkbaren Ereignisse zu wappnen und eine umfassende Sicherheit zu gew√§hrleisten. Regionen m√ľssen sich daher auch auf ‚Äě√úberraschungen‚Äú vorbereiten und Raumstrukturen, Versorgungssysteme und Institutionen so gestalten, dass sie auch bei unvorhergesehenen St√∂rereignissen weiter existieren und dabei lebenswichtige Funktionen und Systemdienstleistungen aufrechterhalten. Hierbei gilt es im ersten Schritt gute, regionale Beispiele zur Klimaanpassung zu identifizieren. Anschlie√üend sollen anhand einer Literaturanalyse und von Online-Umfragen sowie Telefoninterviews Antworten zu dem Thema gefunden werden. Derzeit unterst√ľtzt Janina Bornemann, Absolventin des Global Transformations and Environmental Change Masterstudiums in Hamburg, ecolo f√ľr drei Monate bis Ende August bei dieser Aufgabe.

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Mit ‚ÄěBlauem Kompass‚Äú weiter auf Klimaanpassungskurs

ecolo organisiert noch in diesem Jahr den Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú im Auftrag des Umweltbundesamtes. Dieser wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens ‚ÄěErfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel‚Äú weiterentwickelt und pr√§miert die besten Beispiele kommunaler Klimaanpassungsma√ünahmen. F√ľr ecolo recherchiert derzeit Carolin Scheil ‚Äď Absolventin des Studiengangs International Business und angehende Masterstudentin im Bereich Sustainability Management ‚Äď zu dem Thema. Sie unterst√ľtzt das Team bei der Vorbereitung des Wettbewerbs. F√ľr die Bereitstellung beispielhafter Vorhaben zeichnet sich seit Projektbeginn Ende 2013 Kooperationspartner BioConsult verantwortlich. Die Beispiele sollen insbesondere Kommunen, Verb√§nde und Unternehmen in ihrer Motivation zur Eigenvorsorge und zum eigenen Handeln anregen.

 

√úber den ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú

Im Aktionsplan zur Deutschen Anpassungsstrategie (APA) aus dem Jahr 2011 ist als ein wichtiges Ziel festgelegt, die F√§higkeit staatlicher wie nicht-staatlicher Akteure zur Eigenvorsorge bei der Anpassung an Klimafolgen zu st√§rken. Hierzu m√∂chte der Bund den Zugang zu Informationen erleichtern, den gesellschaftlichen Kenntnisstand zu Anpassungserfordernissen und -m√∂glichkeiten durch geeignete informatorische Instrumente erh√∂hen sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben f√∂rdern. Damit es zu einer st√§rkeren Verankerung der Klimaanpassung im Alltag kommt, gilt es, die Eigenvorsorge wichtiger Akteursgruppen wie Kommunen, Verb√§nden und Unternehmen zu unterst√ľtzen. Sowohl Informationen √ľber Anpassungsma√ünahmen wie auch √ľber nutzbare Angebote und F√∂rderprogramme dienen hierzu. Im Sinne einer direkten, partizipativ gestalteten Kommunikation wird deshalb Ende des Jahres der Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú durchgef√ľhrt, um auf diese Weise die Breitenwirkung von Modell- und Demonstrationsvorhaben bzw. ‚ÄěGuten Beispielen der Klimaanpassung‚Äú zu f√∂rdern.

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Boys‘ Day bei ecolo

Felix, Nils und Tom aus der 6. Klasse des Gymnasiums Ritterhude brachten am diesj√§hrigen Zukunftstag bei ecolo Leben in die Bude. Gesch√§ftsf√ľhrer Manfred Born begr√ľ√üte die drei und vermittelte ihnen einen Eindruck von ecolos vielf√§ltigem T√§tigkeitsfeld. Ma√ügeblich betreut von unserer Praktikantin Carina Walke mussten die drei Sch√ľler dann aber richtig arbeiten. Sie durften die sogenannte ener:kita-Wanderkiste aus unserem Energiesparprojekt f√ľr Kinderg√§rten dem Praxistest unterziehen.

Energie-Experimente f√ľr Kita-Kinder

ener:kita Wanderkiste: Energie-Experimente f√ľr Kindergarten-Kinder

Die Wanderkiste beinhaltet verschiedene Experimente und Spiele zum Thema Strom, die Felix, Nils und Tom testeten. Mit einer Kamera dokumentierten sie die Versuche. ‚ÄěDie Jungen haben engagiert ein Drehbuch geschrieben und hart daran gearbeitet, wie man den Erzieherinnen diese Versuche filmisch bestm√∂glich n√§her bringen kann‚Äú, so das Feedback von Carina. Sie erstellt daraus jetzt kurze Videoclips, die den Erzieherinnen als Einf√ľhrung f√ľr die Wanderkiste dienen sollen.

Der Zukunftstag ‚Äď auch Girls‚Äė oder Boys‚Äė Day ‚Äď findet jedes Jahr am letzten Donnerstag im April statt und bietet M√§dchen und Jungen die M√∂glichkeit, in das Berufsleben hinein zu schnuppern. Dabei sollen die Sch√ľlerinnen im besten Fall √ľberwiegend von M√§nnern ausge√ľbte Berufe kennen lernen, w√§hrend die Sch√ľler Arbeitspl√§tze, die mehrheitlich von Frauen besetzt sind, besuchen sollen.

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Zusammen zum Ziel in Ganderkesee

Die Gemeinde Ganderkesee hat bereits in 2011 mit der Unterst√ľtzung von ecolo ein Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept erstellt. Es beinhaltet einen umfassenden Ma√ünahmenkatalog f√ľr die Umsetzung von kurzfristig realisierbaren Projekten sowie mittel- und langfristigen lokalen Klimaschutzaktivit√§ten. Dabei steht das Thema Mobilit√§t ganz oben!

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski stellt das Pendlerportal vor. (c) Gemeinde Ganderkesee

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski stellt das Pendlerportal vor. (c) Gemeinde Ganderkesee

Aktuell entfallen in Ganderkesee 36 Prozent der Emissionen auf die Mobilit√§t, was deutlich √ľber dem Bundesdurchschnitt von 23 Prozent liegt. Um sowohl den Verkehr auf den Stra√üen als auch den CO2-Aussto√ü zu vermindern, wirbt die Gemeinde derzeit aktiv f√ľr Fahrgemeinschaften und hat ein Pendlerportal lanciert. Pendler k√∂nnen kostenlos eigene Profile erstellen, um passende Fahrgemeinschaften zu finden oder eigene Fahrten einzustellen. Potenzial ist vorhanden: Laut Bundesagentur f√ľr Arbeit gab es im vergangenen Jahr in der Gemeinde Ganderkesee 8.799 sozialversicherungs- pflichtige Auspendler und 4.772 Einpendler. Obwohl der Fokus auf Berufspendler liegt, kann sich √ľber das Portal nat√ľrlich auch f√ľr Fahrten im privaten Bereich, wie beispielsweise zu Schulen oder Vereinen, zusammengeschlossen werden.

Laut Gemeinde w√ľrden die Mobilit√§tsangebote kontinuierlich weiter entwickelt werden. Der B√ľrgerBus Ganderkesee sei bereits sehr gut aufgestellt und habe eine gute Anbindung an die Abfahrzeiten der NordWestBahn. Die Pendlerparkpl√§tze in Almsloh und Gr√ľppenb√ľhren sollen noch in diesem Jahr eine energieeffiziente Beleuchtung erhalten und weiter optimiert werden. An den Bahnh√∂fen Bookholzberg, Schierbrok und Hoykenkamp sollen im Sommer, √§hnlich wie bereits am Bahnhof Ganderkesee, √ľberdachte Fahrradschlie√üanlagen errichtet werden. Zudem steht eine Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans mit dem Schwerpunkt ‚ÄěRadwegenetz‚Äú an.

 

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