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Mit ‚ÄěBlauem Kompass‚Äú weiter auf Klimaanpassungskurs

ecolo organisiert noch in diesem Jahr den Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú im Auftrag des Umweltbundesamtes. Dieser wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens ‚ÄěErfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel‚Äú weiterentwickelt und pr√§miert die besten Beispiele kommunaler Klimaanpassungsma√ünahmen. F√ľr ecolo recherchiert derzeit Carolin Scheil ‚Äď Absolventin des Studiengangs International Business und angehende Masterstudentin im Bereich Sustainability Management ‚Äď zu dem Thema. Sie unterst√ľtzt das Team bei der Vorbereitung des Wettbewerbs. F√ľr die Bereitstellung beispielhafter Vorhaben zeichnet sich seit Projektbeginn Ende 2013 Kooperationspartner BioConsult verantwortlich. Die Beispiele sollen insbesondere Kommunen, Verb√§nde und Unternehmen in ihrer Motivation zur Eigenvorsorge und zum eigenen Handeln anregen.

 

√úber den ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú

Im Aktionsplan zur Deutschen Anpassungsstrategie (APA) aus dem Jahr 2011 ist als ein wichtiges Ziel festgelegt, die F√§higkeit staatlicher wie nicht-staatlicher Akteure zur Eigenvorsorge bei der Anpassung an Klimafolgen zu st√§rken. Hierzu m√∂chte der Bund den Zugang zu Informationen erleichtern, den gesellschaftlichen Kenntnisstand zu Anpassungserfordernissen und -m√∂glichkeiten durch geeignete informatorische Instrumente erh√∂hen sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben f√∂rdern. Damit es zu einer st√§rkeren Verankerung der Klimaanpassung im Alltag kommt, gilt es, die Eigenvorsorge wichtiger Akteursgruppen wie Kommunen, Verb√§nden und Unternehmen zu unterst√ľtzen. Sowohl Informationen √ľber Anpassungsma√ünahmen wie auch √ľber nutzbare Angebote und F√∂rderprogramme dienen hierzu. Im Sinne einer direkten, partizipativ gestalteten Kommunikation wird deshalb Ende des Jahres der Wettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú durchgef√ľhrt, um auf diese Weise die Breitenwirkung von Modell- und Demonstrationsvorhaben bzw. ‚ÄěGuten Beispielen der Klimaanpassung‚Äú zu f√∂rdern.

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Boys‘ Day bei ecolo

Felix, Nils und Tom aus der 6. Klasse des Gymnasiums Ritterhude brachten am diesj√§hrigen Zukunftstag bei ecolo Leben in die Bude. Gesch√§ftsf√ľhrer Manfred Born begr√ľ√üte die drei und vermittelte ihnen einen Eindruck von ecolos vielf√§ltigem T√§tigkeitsfeld. Ma√ügeblich betreut von unserer Praktikantin Carina Walke mussten die drei Sch√ľler dann aber richtig arbeiten. Sie durften die sogenannte ener:kita-Wanderkiste aus unserem Energiesparprojekt f√ľr Kinderg√§rten dem Praxistest unterziehen.

Energie-Experimente f√ľr Kita-Kinder

ener:kita Wanderkiste: Energie-Experimente f√ľr Kindergarten-Kinder

Die Wanderkiste beinhaltet verschiedene Experimente und Spiele zum Thema Strom, die Felix, Nils und Tom testeten. Mit einer Kamera dokumentierten sie die Versuche. ‚ÄěDie Jungen haben engagiert ein Drehbuch geschrieben und hart daran gearbeitet, wie man den Erzieherinnen diese Versuche filmisch bestm√∂glich n√§her bringen kann‚Äú, so das Feedback von Carina. Sie erstellt daraus jetzt kurze Videoclips, die den Erzieherinnen als Einf√ľhrung f√ľr die Wanderkiste dienen sollen.

Der Zukunftstag ‚Äď auch Girls‚Äė oder Boys‚Äė Day ‚Äď findet jedes Jahr am letzten Donnerstag im April statt und bietet M√§dchen und Jungen die M√∂glichkeit, in das Berufsleben hinein zu schnuppern. Dabei sollen die Sch√ľlerinnen im besten Fall √ľberwiegend von M√§nnern ausge√ľbte Berufe kennen lernen, w√§hrend die Sch√ľler Arbeitspl√§tze, die mehrheitlich von Frauen besetzt sind, besuchen sollen.

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Zusammen zum Ziel in Ganderkesee

Die Gemeinde Ganderkesee hat bereits in 2011 mit der Unterst√ľtzung von ecolo ein Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept erstellt. Es beinhaltet einen umfassenden Ma√ünahmenkatalog f√ľr die Umsetzung von kurzfristig realisierbaren Projekten sowie mittel- und langfristigen lokalen Klimaschutzaktivit√§ten. Dabei steht das Thema Mobilit√§t ganz oben!

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski stellt das Pendlerportal vor. (c) Gemeinde Ganderkesee

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski stellt das Pendlerportal vor. (c) Gemeinde Ganderkesee

Aktuell entfallen in Ganderkesee 36 Prozent der Emissionen auf die Mobilit√§t, was deutlich √ľber dem Bundesdurchschnitt von 23 Prozent liegt. Um sowohl den Verkehr auf den Stra√üen als auch den CO2-Aussto√ü zu vermindern, wirbt die Gemeinde derzeit aktiv f√ľr Fahrgemeinschaften und hat ein Pendlerportal lanciert. Pendler k√∂nnen kostenlos eigene Profile erstellen, um passende Fahrgemeinschaften zu finden oder eigene Fahrten einzustellen. Potenzial ist vorhanden: Laut Bundesagentur f√ľr Arbeit gab es im vergangenen Jahr in der Gemeinde Ganderkesee 8.799 sozialversicherungs- pflichtige Auspendler und 4.772 Einpendler. Obwohl der Fokus auf Berufspendler liegt, kann sich √ľber das Portal nat√ľrlich auch f√ľr Fahrten im privaten Bereich, wie beispielsweise zu Schulen oder Vereinen, zusammengeschlossen werden.

Laut Gemeinde w√ľrden die Mobilit√§tsangebote kontinuierlich weiter entwickelt werden. Der B√ľrgerBus Ganderkesee sei bereits sehr gut aufgestellt und habe eine gute Anbindung an die Abfahrzeiten der NordWestBahn. Die Pendlerparkpl√§tze in Almsloh und Gr√ľppenb√ľhren sollen noch in diesem Jahr eine energieeffiziente Beleuchtung erhalten und weiter optimiert werden. An den Bahnh√∂fen Bookholzberg, Schierbrok und Hoykenkamp sollen im Sommer, √§hnlich wie bereits am Bahnhof Ganderkesee, √ľberdachte Fahrradschlie√üanlagen errichtet werden. Zudem steht eine Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans mit dem Schwerpunkt ‚ÄěRadwegenetz‚Äú an.

 

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Wie geht es eigentlich dem Osterhasen?

Der Feldhase gehört zu den gefährdeten Arten. Foto: Grey59  / pixelio.de

Der Feldhase gehört zu den gefährdeten Arten.
Foto: Grey59 / pixelio.de

Das haben wir uns auch bei ecolo gefragt, denn was w√§re Ostern ohne den Osterhasen ‚Äď oder besser gesagt den Feldhasen? Was viele nicht wissen, die Feldhasen werden in der Roten Liste bundesweit als gef√§hrdet bzw. in einigen Bundesl√§ndern auch als stark gef√§hrdet eingestuft, darauf wird in der j√ľngsten Pressemeldung des Bundesamts f√ľr Naturschutz aufmerksam gemacht. Laut Prof. Beate Jessel, Pr√§sidentin des BfN, sind es vor allem zwei Faktoren, die den Zustand des Feldhasen ma√ügeblich beeinflussen: der Verlust an Lebensraum und die weiter zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft.

 

Diese negative Entwicklung k√∂nnen schon einfache landwirtschaftliche Ma√ünahmen stoppen, wie der Erhalt und die verst√§rkte Einrichtung neuer √Ąckerrandstreifen. Denn diese sogenannten Fenster im Feld mit nahrungsreichen Wildpflanzenarten bieten vor allem den jungen wie alten Hasen einen st√∂rungsarmen Bereich mit hoher Deckung. Zudem profitieren die ebenfalls bedrohten Vogelarten Rebhuhn oder Feldlerche genauso von diesen Ma√ünahmen. ‚ÄěWenn wir den R√ľckgang des Lebensraumes der Hasen nicht stoppen, dann sieht es k√ľnftig schlecht f√ľr die Ostereier an Ostern aus‚Äú, erkl√§rte Prof. Beate Jessel scherzhaft, und betonte zudem, wie wichtig eine Erh√∂hung der Dichte an Brachfl√§chen in vielen Acker- und Gr√ľnlandgebieten sei, um bedrohten Arten der Agrarlandschaft das √úberleben zu sichern.

 

√úber den Feldhasen:
Der Feldhase (Lepus europaeus) ist immer noch auf der Roten Liste gef√§hrdeter Tiere Deutschlands in der Kategorie ‚Äěgef√§hrdet‚Äú eingestuft. Als ‚Äěgef√§hrdet‚Äú gelten Arten, die merklich zur√ľckgegangen oder durch laufende bzw. absehbare menschliche Einwirkungen bedroht sind. Wenn die Gef√§hrdungsfaktoren und -ursachen weiterhin einwirken oder bestandserhaltende Schutz- und Hilfsma√ünahmen nicht ergriffen werden bzw. wegfallen, kann dies zur Folge haben, dass diese Arten lokal verschwinden. Als Ursachen f√ľr den R√ľckgang des Feldhasen werden Lebensraumverlust, Klimawandel, Krankheiten und Parasiten, Nahrungsmangel und Nahrungsvergiftung, landwirtschaftliche Produktionsmethoden, nat√ľrliche Fressfeinde, Jagd und sonstige St√∂rungen durch den Menschen diskutiert. Der Feldhase geh√∂rt zu den 96 in Deutschland vorkommenden wildlebenden S√§ugetierarten und -unterarten. Ein Drittel dieser Arten ist derzeit nicht gef√§hrdet. Neben 11 als ausgestorben oder verschollen geltenden Arten sind die √ľbrigen Arten in unterschiedlichen Gef√§hrdungskategorien eingestuft oder ungef√§hrdet.

 

Woran erkennt man den Feldhasen? Der Feldhase ist viel gr√∂√üer als das Wildkaninchen, die Hinterl√§ufe und Ohren sind deutlich l√§nger. Sein Fell ist gelblichbraun mit r√∂tlicher T√∂nung und auf der Ohrspitze hat er einen schwarzen Fleck, der Schwanz ist oben schwarz und unten wei√ü. Der Hase lebt typischerweise auf Wiesen, Feldern aber auch im Wald in Gruppenrevieren und Hasen graben keine R√∂hren, sondern Mulden. Die Tragzeit bei der H√§sin dauert ca. 40 Tage. Vier bis f√ľnf W√ľrfe mit ein bis drei Jungen sind pro Jahr m√∂glich. Die Hasen entfalten ihre Hauptaktivit√§ten in der D√§mmerung. Sie fressen am liebsten fr√ľhmorgens und am sp√§ten Nachmittag, ihre Nahrung besteht aus Kultur- und Wildpflanzen. Und: Feldhasen legen √ľbrigens keine Ostereier!

In diesem Sinne und trotz alledem: ecolo w√ľnscht frohe Ostern!

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KoGis-Fortbildung erfolgreich abgeschlossen

ecolo ist ab sofort zertifizierter Partner f√ľr die Webauftritte der Bremer Verwaltung. Hierf√ľr absolvierte Lars Galwoschus, ecolos Spezialist f√ľr s√§mtliche Webl√∂sungen, die Fortbildung f√ľr das spezielle Redaktionssystem KoGIs (Kompetenzzentrum zur Gestaltung der Informationssysteme). Das Ergebnis der ersten praktischen Umsetzung ist bereits in Form des Webauftritts der Bremer Klimapartnerschaft online.

Mit der „Klimapartnerschaft Bremen-Durban“ √ľbernimmt Bremen gemeinsam mit seinem Partner in S√ľdafrika Verantwortung f√ľr eine nachhaltige Entwicklung, bei der letztendlich immer die Verbesserung der Lebensumst√§nde der lokalen Bev√∂lkerung im Mittelpunkt steht. Seit 2010 arbeiten die beiden St√§dte an einer Entwicklungspartnerschaft f√ľr Klima- und Ressourcenschutz und tauschen sich auch auf Verwaltungsebene aus. Kommunale Expertinnen und Experten entwickeln Pilotprojekte und f√ľhren diese gemeinsam durch. Dazu geh√∂ren u.a. Aktivit√§ten zur Anpassung an den Klimawandel oder der Aufbau der Kinderwildnis und den damit verbundenen Aktivit√§ten im Bereich Umweltbildung.

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