Meldungen

walk & talk zum Thema ‚ÄěReUse ‚Äď von der Bauteilb√∂rse zur Hafenbar‚Äú

Nach dem Nachhaltigkeitstalk im letzten Jahr veranstaltet ecolo 2014 einen¬† Nachhaltigkeitswalk, denn bekanntlich ist ja das Gehirn bei Bewegung besser durchblutet und frische Luft hat noch jeden Geist inspiriert. Im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit vom 23. bis 29. Juni richten wir den¬† Blick auf die urbane Entwicklung der Zukunft. Bremen geht mit Initiativen wie der Bauteilb√∂rse oder der tempor√§ren Hafenbar Golden City nachhaltig voran. ‚ÄěReUse‚Äú lautet die Zauberformel.

Unser Spaziergang in der maritimen Atmosph√§re der √úberseestadt startet bei der Bauteilb√∂rse Bremen und f√ľhrt uns von der Feuerwache, √ľber den Speicher XI und Schuppen 1 zu unserem Zielort Golden City. Szene-Insider geben beim walk Infos zu den Umbauten und Neunutzungen der einzelnen Stationen, w√§hrend unsere G√§ste ihre Gedanken, Visionen und Visitenkarten bei den talks entlang des Weges austauschen k√∂nnen.

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Berufliche Leidenschaft und Klimaanpassung

Klub Dialog und Springer Professional wollten es ganz genau wissen, und zwar von Andreas Lieberum. ‚ÄěWer w√ľnscht sich das nicht: Jeden Tag einer Arbeit nachgehen, durch die die Welt ein kleines St√ľckchen besser wird.‚Äú So lautet der Einleitungssatz des Klub Dialog Interviews, in dem der ecolo-Chef von seiner Motivation erz√§hlt, eine Firma zu gr√ľnden, die seit 20 Jahren ausschlie√ülich in der sozial-√∂kologischen Beratung, Kampagnenentwicklung und Projektsteuerung t√§tig ist. Und er erz√§hlt, warum es wichtig ist, das zu leben, was man anderen verkaufen m√∂chte.

Mit Springer f√ľr Professionals sprach Andreas Lieberum √ľber Erfolge und Hindernisse im Gro√üforschungsprojekt KLIMZUG. F√ľnf Jahre lang war er selbst Gesch√§ftsf√ľhrer des dazu geh√∂rigen Projektes nordwest2050, bei dem es um Klimaanpassung in der Region geht. Sein Fazit ist, dass eine auf die n√§chsten Jahrzehnte ausgerichtete Anpassungspolitik viel Mut braucht, heute eine Entscheidung zu f√§llen, deren Wirkung weit in der Zukunft liegt und ihre Folgen erst f√ľr andere Menschen als den urspr√ľnglichen Entscheidungstr√§ger sp√ľrbar werden.

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Kinder auf den Spuren von Apfel, Banane & Co.

Malin & Issa lernen Energiesparen mit Eta Energisch

Malin & Issa lernen Energiesparen mit Eta Energisch

Selbst Obst und Gem√ľse kaufen und dabei schauen, wo es w√§chst, mit dem Roller den eigenen Stadtteil erkunden und so Entfernungen erfahren, oder in Second Hand L√§den nach gebrauchtem Spielzeug st√∂bern ‚Äď mithilfe erlebnisorientierter Erfahrungen vermittelt ‚Äöener:kita plus‚Äė Vorschulkindern das Prinzip einer nachhaltigen, klimafreundlichen Lebensweise. Denn √Ąpfel und Bananen wachsen bekanntlich nicht im Supermarkt.

Schon die J√ľngsten lernen im Energiespar- und Klimaschutzprojekt der Klimaschutzagentur energiekonsens, welchen Einfluss das eigene Verhalten auf das Klima hat. Mit der Ausweitung des Energiesparens im Alltag auf die Bereiche Ern√§hrung, Mobilit√§t und Konsum kn√ľpfen die Macher von ‚Äöener:kita‚Äė nahtlos an den Erfolg ihres bisherigen Bildungsprogramms in Bremer und Bremerhavener Kinderg√§rten an. ecolo koordiniert das Projekt bereits seit 2009. In der Kita Haferkamp in Bremen-Walle wurde das Pilotmodell¬†‚Äöener:kita plus‚Äė nun vorgestellt.

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Innovativ: ecolo und BUND f√ľhren Mobilit√§tstraining in Bremer Kitas durch

Die Kinder absolvierten mit den Rollern verschiedene Stationen innerhalb eines Parcours.

Die Kinder absolvierten mit den Rollern verschiedene Stationen innerhalb eines Parcours.

Im Rahmen des Pilotprojekts ‚Äěener:kita plus‚Äú f√ľhrte ecolo gemeinsam mit dem BUND im Auftrag der Klimaschutzagentur energiekonsens Anfang Mai ein Mobilit√§tstraining mit Vorschulkindern aus Kitas im Viertel, Walle und Bremen-Nord durch. Das Training umfasste die inhaltliche Heranf√ľhrung an verschiedene Mobilit√§tsformen und ihre jeweilige Umweltauswirkung sowie ein praktisches Training, bei dem die Kinder den Roller bzw. das Laufrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel ausprobieren und kennen lernen konnten. Ziel war es, den Kindern die Zusammenh√§nge zwischen Fortbewegung und Klimaschutz zu vermitteln. Dazu wurde zun√§chst ein Gespr√§chskreis veranstaltet, in welchem zah lreiche Verkehrsmittel, wie bspw. Zug, Flugzeug, Bus und Auto mithilfe erlebnisorientierter Experimente auf ihren Energieverbrauch hin untersucht werden.

Vorschulkinder mit dem Roller auf den Spuren des Klimaschutzes

Vorschulkinder mit dem Roller auf den Spuren des Klimaschutzes

Anschlie√üend absolvierten die Kinder mit Rollern und Laufr√§dern unterschiedliche Stationen innerhalb eines Parcours und testeten so ihre motorischen und koordinativen F√§higkeiten. Neben dem Thema Mobilit√§t werden mit den teilnehmenden Kindertagesst√§tten auch Aktionen zu nachhaltigem Konsum und Ern√§hrung durchgef√ľhrt. Insgesamt leistet das von ecolo entwickelte sowie koordinierte und mit dem BUND umgesetzte Pilotprojekt ‚Äěener:kita plus‚Äú einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bildung im Vorschulalter.

 

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ecolo entwickelt Klimafolgenmonitoring f√ľr Hamburg

Bis Ende des Jahres erarbeitet ecolo im Auftrag der Beh√∂rde f√ľr Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg ein Indikatorensystem f√ľr das Klimafolgenmonitoring der Stadt. Neben der generellen Beratung beim Aufbau der Methode zur Beobachtung und Steuerung der Anpassung an den Klimawandel gilt es, die √úbertragbarkeit einzelner Impact-Indikatoren des Indikatorensystems der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) auf die Stadtsituation Hamburgs zu pr√ľfen.

Die Grundlage f√ľr ecolos Expertise bildet der fachliche Orientierungsrahmen ‚ÄěKlima√§nderung und Klimafolgen in Hamburg‚Äú von 2009 sowie der 1. Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel, den der Hamburger Senat in 2011 beschlossen hat. Im Aktionsplan werden in den f√ľr Hamburg relevanten Handlungsfeldern K√ľstenhochwasserschutz, Wasserwirtschaft und Binnenhochwasserschutz, Stadt- und Landschaftsplanung, Natur- und Bodenschutz, Menschliche Gesundheit, Wirtschaft, Infrastruktur, Katastrophenschutz und Katastrophenvorsorge sowie Forschung diejenigen Ma√ünahmen beschrieben, die bis 2014 ergriffen werden sollen oder bereits konkret geplant sind. Um langfristig die Erfordernis und Wirksamkeit eben dieser Ma√ünahmen zur Anpassung an den Klimawandel bewerten zu k√∂nnen, bedarf es geeigneter Impact-Indikatoren, die √ľber einen langen Zeitraum erhoben werden sollen.

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