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Anpassung an den Klimawandel in der Metropolregion Bremen-Oldenburg gemeinsam gestalten

(c) designritter, photocase.com

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Der Klimawandel ist eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Folgen sind bereits heute global sp√ľrbar und werden sich in den kommenden Dekaden verst√§rken. Auch die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten ist davon betroffen.

Der Klimapakt ist eine Initiative des Forschungsprojekts ’nordwest2050′, welches ecolo in den vergangenen Jahren eng begleitet hat, und wurde mit gesellschaftlichen und institutionellen Akteuren aus dem Raum der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten erarbeitet. Er ist als Willenserkl√§rung zu verstehen, mit der die Unterzeichnenden bekunden, dass sie die Dringlichkeit und Zusammengeh√∂rigkeit von Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel anerkennen.

Die Unterzeichnenden des Klimapakts gehen von der Bewältigung der Folgen des Klimawandels in der Metropolregion unter folgenden Voraussetzungen aus:

  • ¬†Bereits heute werden Ma√ünahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen.
  • Beteiligte Einrichtungen suchen im Rahmen ihrer M√∂glichkeiten nach Anpassungsl√∂sungen
  • Vorhandene Netzwerke und neue Kooperationen identifizieren und l√∂sen Handlungsfeld √ľbergreifende Probleme schon jetzt.

Der Klimapakt soll eine konzertierte Aktion aller Akteure im Sinne von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Metropolregion ansto√üen und deshalb von m√∂glichst vielen Akteuren unterschrieben werden. Er kann √ľber das Kontaktformular oder bei Andreas Lieberum angefordert werden. Die Unterschriftenliste wird kontinuierlich fortgef√ľhrt und zweimal pro Jahr dem Dokument als aktualisierte Anlage beigef√ľgt.

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Geschafft! morethanshelters feiert erfolgreiches Crowdfunding

In der t√§glichen Projektarbeit bei ecolo geh√∂rt es zu den wirklich erfreulichen Dingen Menschen kennenzulernen, die auf bemerkenswerte Weise ihre eigene Vorstellung davon, wie etwas sein sollten zielgerichtet in die Tat umzusetzen verm√∂gen. Leider verliert man allzu h√§ufig die Projekte und auch die Menschen dahinter viel zu schnell aus den Augen. Bei Daniel Kerber und seinem Team ist es gl√ľcklicherweise nicht so.

children

children in Za’atari

Unter dem Namen morethanshelters ist es Daniel gelungen ein Team aufzustellen, dass mit einer eigentlich naheliegenden Idee – n√§mlich die Notsituation von Menschen in Fl√ľchtlingslagern durch ein neuartiges Unterkunftssystem sozial und √∂kologisch zu verbessern – immer wieder f√ľr Aufmerksamkeit sorgt. Gerade aktuell kann das Team stolz vermelden √ľber 56.000 Euro eingesammelt zu haben, um im jordanischen Fl√ľchtlingsgebiet Za’atari, indem bereits im Juli 2013 144.000 syrische Fl√ľchtlinge lebten, die ersten Notunterkunftssysteme in der Praxis einzusetzen, die die Macher DOMO nennen. Damit ist es eines der h√∂chstgefundeten gemeinn√ľtzigen Projekte in Deutschland, das je √ľber Crowdfunding finanziert wurde. Daf√ľr verantwortlich ist zum einen die gute Idee des Produktes, aber ebenso entscheidend f√ľr den Erfolg erscheint mir die professionelle Arbeit des gesamten Teams, die diese Idee weiterentwickelt und voranbringt! Denn auch wenn die Argumente f√ľr DOMO f√ľr sich sprechen – im Vergleich zur herk√∂mmlichen Zeltl√∂sung, ist es √∂kologisch vielf√§ltig vertr√§glicher, durch seine Architektur entspricht es besser den sozialen und religi√∂sen Bed√ľrfnissen der Bewohner und, um das Dreieck der Nachhaltigkeit zu komplementieren, ist es auch √∂konomisch im Vorteil, weil es nicht bereits nach wenigen Monaten ausgetauscht werden muss – wird ein Projekt nur so erfolgreich, wenn sich auf allen Ebenen koordiniert daf√ľr eingesetzt wird.

NikolasKrauseR3

DOMO

Auch wenn es nat√ľrlich noch viel besser w√§re, wenn ein DOMO gar nicht n√∂tig w√§re, wenn Flucht und Vertreibung ein Ende h√§tten, muss der aktuellen Situation begegnet werden. Denn leider sind die Zeltst√§dte, die wir nur von Fotos kennen, f√ľr viele Menschen die darin leben keine √úbergangsl√∂sung. Oft ist die R√ľckkehr in die Heimat nicht m√∂glich. Die Menschen leben dort teilweise viele Jahre. Auch den Menschen, die aus armen Regionen in die Slums am Rande gro√üer St√§dte ziehen, w√§re ganz sicher mit einem DOMO zumindest ein bisschen geholfen. Und die Dimension der Problematik ist gewaltig. Laut Sch√§tzungen der Vereinten Nationen wird im Jahr 2050 ein Drittel der Weltbev√∂lkerung in sogenannten informellen Behausungen leben.

NikolasKrauseR1

more DOMO

Also Daniel und Jochen, macht weiter so und haltet uns und den Rest der Republik auf dem Laufenden, DOMO arigato!

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10 Finalisten im Wettbewerb ‚ÄöFit f√ľr den Klimawandel‚Äė 2014 stehen fest

Wer gewinnt den Wettbewerb ‚ÄöFit f√ľr den Klimawandel‚Äė 2014? Zehn Projekte aus Bremen, Bremerhaven, Verden, Gro√üenkneten, Wildeshausen, Garrel, Emtinghausen und Meerbusch sind in dem mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Wettbewerb f√ľr das Finale nominiert. In den beiden Kategorien >>Umgesetztes Projekt<< und >>Idee<< reicht die thematische Bandbreite von angepasster Energieversorgung in der Ern√§hrungsbranche und St√§dten √ľber Innovationen aus den Bereichen Bauwesen, Land- und Hafenwirtschaft bis hin zu nachhaltigem Wissenstransfer und intelligenter Vernetzung. Am 24. Februar 2014 werden die Gewinner bei der Preisverleihung im Rahmen der internationalen ‚Äönordwest2050‚Äė-Abschlusskonferenz im Bremer Rathaus gek√ľrt.

Gesucht waren innovative Klimaanpassungsma√ünahmen f√ľr den Nordwesten Deutschlands von Unternehmen, Start-Ups, Studierenden und anderen kreativen K√∂pfen. Zum Einen konnte man mit bereits umgesetzten oder in der Umsetzung befindliche Klimaanpassungsma√ünahmen an den Start gehen. Zum Anderen konnte man sich auch mit Ideen bewerben, die zuk√ľnftige klimawandel- und energiewendebedingten Herausforderungen im Energiesektor bew√§ltigen k√∂nnen. In einem Online- Bewertungsverfahren beurteilte ein unabh√§ngiges, nationales Expertenkomitee aus Wirtschaft und Wissenschaft die eingereichten Projekte. Die Bewerbungen von Student Thomas Hoffmann, Kornkraft Naturkost GmbH, D. Meyer K√ľhlanlagen GmbH, Architekturb√ľro Dechantsreiter, Onlyglass GmbH, Biohof Bakenhus, bremenports GmbH & Co. KG, Protea – Datenbankentwicklung und GIS-Service, Wilhelms GmbH und Radeke Energie GbR haben sich gegen die Mitbewerber durchgesetzt und ziehen nun ins Finale ein.

 

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Neu bei ecolo

140121_Neu_bei ecoloDas Jahr ist noch jung und bei ecolo gibt es bereits zwei neue Gesichter: Andrea Bold verst√§rkt uns ab jetzt als Teamassistentin. Die erfahrene Steuerfachangestellte hat sich in k√ľrzester Zeit vor allem im Officemanagement und bei der Kundenbetreuung unentbehrlich gemacht.

Mit Sebastian Rohe unterst√ľtzt ein engagierter Politik- und Kommunikationswissenschaftsstudent die hei√üe Phase beim Projektabschluss von nordwest2050 noch bis April 2014. Anschlie√üend strebt der 21-J√§hrige einen Master im Studiengang Nachhaltigkeit an.

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’nordwest2050′ auf der Zielgeraden

Sieben deutsche Regionen werden f√ľr f√ľnf Jahre durch das Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „KLIMZUG ‚Äď Klimawandel in Regionen zukunftsf√§hig gestalten“ mit √ľber 80 Millionen Euro gef√∂rdert. Sie zeigen als Modellregion wie Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels gestaltet und umgesetzt werden kann und leisten so einen Beitrag zur Steigerung der Anpassungskompetenz in Deutschland.

Bereits seit 2009 arbeitet das Netzwerk ‚Äönordwest2050‚Äė daran, die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten fr√ľhzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und befindet sich derzeit auf der Zielgerade. Die wissenschaftlichen und praktischen Ergebnisse werden auf der internationalen Abschlusskonferenz des Klimaanpassungsnetzwerks am 24. und 25. Februar 2014 in Bremen einem internationalem Publikum vorgestellt und mit Anpassungsstrategien aus z.B. S√ľdafrika, den USA, der EU, Australien und Asien verglichen. Anmeldungen sind noch bis zum 10. Februar unter www.clarr2014.nordwest2050.de m√∂glich.

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