Meldungen

Einkaufen ohne Plastik

Sophie kommt ohne Plastikverpackung aus.

Sophie kommt ohne Plastikverpackungen aus.

Anl√§sslich der Europ√§ischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) vom 19. bis 25. November 2016 hat unsere Praktikantin Sophie Eggert ein Projekt zum Thema „Einkaufen ohne Plastik“ ins Leben gerufen. Das ist eine Online-Wegweiser f√ľr Menschen, die umweltbewusst und ressourcenschonend einkaufen m√∂chten. Derzeit studiert sie Umweltwissenschaften an der Universit√§t Oldenburg und hatte im Sommer 2016 bereits ein Vorl√§uferprojekt zum Thema „Eine Woche ohne‚Ķ Lebensmittel in Plastikverpackungen“ gestartet. Ihre aktuelle Aktionskarte samt dazugeh√∂rigem Blog st√ľtzt sich auf selbst recherchierte Daten in norddeutschen Einkaufsl√§den.

Speziell geht es darum, einen Supermarkt auf seine Einstellung gegen√ľber Plastikverpackungen zu analysieren. Die Kriterien f√ľr eine gute Bewertung sind der Verzicht auf den Verkauf von Plastikt√ľten im Laden; das Bef√ľllen der mitgebrachten Dose an der Frischetheke und die Anzahl der unverpackten frischen Obst- und Gem√ľsesorten. Daf√ľr hat Sophie viele Markleiter in Oldenburg telefonisch interviewt und in verschiedenen L√§den Stichproben zu den Angaben¬† durchgef√ľhrt und ausgewertet. Eine gro√üe Hilfe bei den Stichproben waren viele Freiwillige, die zus√§tzliche Daten gesammelt haben. Die Ergebnisse bzw. der momentane Zwischenstand des Projektes k√∂nnen auf ihrem Blog https://einkaufenohneplastik.wordpress.com/ eingesehen werden, denn die dort entstandene Aktionskarte soll noch wachsen.

Ziel ist es, noch viele weitere Daten zum plastikreduzieren Einkaufen in die Einkaufskarte zu integrieren und das Projekt auf andere St√§dte und Regionen in Deutschland auszuweiten. Unterst√ľtzung ist Sophie dabei willkommmen und mitmachen kann jeder, der sich gerne an der Aktion beteiligen m√∂chte.

kommentieren

ecolo gewinnt UFOPLAN-Projekt

Baum mit Schlamm bedeckt    Foto: P. Lincke

Starkregen, Hochwasser und was davon √ľbrig bleibt Foto: P. Lincke

Starkregen und Hitzewellen ‚Äď das sind Extremwetterereignisse, die aufgrund des Klimawandels weltweit immer h√§ufiger auftreten. Auch hierzulande hat so ziemlich jeder bereits die Wetterkapriolen miterlebt. Aber was ist zu tun, damit sie B√ľrgerinnen und B√ľrger, Wirtschaft und die √∂ffentliche Infrastruktur nicht so schwer treffen, wie in der Vergangenheit zum Teil mit t√∂dlichem Ausgang passiert? Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) sowie der Aktionsplan Anpassung (APA) der Bundesregierung bilden die Grundlagen zur mittelfristigen St√§rkung der Anpassungskapazit√§t quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche Deutschlands. Ein zentraler Bestandteil im Umsetzungsprozess ist das Thema Beteiligung.

ecolo ist jetzt vom Umweltbundesamt gemeinsam mit e-fect dialog evaluation consulting eG mit der Analyse innovativer Beteiligungsformate zum Einsatz bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der DAS beauftragt worden. Das Projekt l√§uft √ľber dreieinhalb Jahre und untersucht haupts√§chlich informelle Beteiligungsverfahren, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind und √ľber gesetzlich verankerte, formelle Beteiligungsverfahren hinausgehen. Dieses sind beispielsweise Veranstaltungen, auf denen ein Dialog zwischen Beteiligten und Ma√ünahmentr√§gern hergestellt wird. Betroffene B√ľrger, lokale Stakeholder und Multiplikatoren sollen dadurch in die Planung, Gestaltung und Umsetzung von kommunalen Ma√ünahmen eingebunden werden.

Im Rahmen dieses Projektes wird Beteiligung als Prozess verstanden, der Eigenvorsorge und Eigeninitiative relevanter nichtstaatlicher Akteure st√§rkt und die Akzeptanz von Ma√ünahmen zur Klimawandelanpassung erh√∂ht. ecolo und e-fect f√ľhren mit drei Modellkommunen selbst Beteiligungsverfahren durch, die sp√§ter evaluiert werden. Dieses Verst√§ndnis folgt dem Fortschrittsbericht 2015, der die beiden Aspekte der Eigenvorsorge und Akzeptanz als √ľbergeordnete Ziele von Beteiligung in der Klimawandelanpassung hervorhebt.

kommentieren

Anpassung an den Klimawandel: Wieviel Info brauchst du?

Welche Unterst√ľtzung w√ľnschen sich Akteure bei der Umsetzung von Klimaanpassungsma√ünahmen? Welche Produkte und Dienstleistungen werden hierf√ľr ben√∂tigt? Wie sollen Informationen aufbereitet und zur Verf√ľgung gestellt werden?

Diese und andere Fragen beantworten derzeit Akteure aus der Landes- und Kommunalverwaltung, aus Verb√§nden, Unternehmen oder auch interessierte Einzelpersonen, die sich an der vom I√ĖW in Kooperation mit ecolo ausgearbeiteten Online-Umfrage beteiligen, in der es um ihre Informationsbedarfe im Bereich Anpassung an den Klimawandel geht.

Die Online-Umfrage ist ein Teil des Projektes ‚ÄěKlimAdapt‚Äú, das vom Institut f√ľr √∂kologische Wirtschaftsforschung (I√ĖW) in Kooperation mit ecolo im Auftrag des Umweltbundesamtes und des Bundesministeriums f√ľr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchgef√ľhrt wird. Die Ergebnisse dienen dem Aufbau des gleichnamigen Informationsdienstes, einer Zusammenstellung regelm√§√üig aktualisierter und √∂ffentlich zug√§nglicher Daten, Infos, Beratungsleistungen und Werkzeuge zur Klimawandelanpassung. Unter anderem soll eine Webplattform, eine Kommunikationsstrategie sowie erg√§nzende Angebote entwickelt werden. Diese sollen Bundesl√§ndern, Kommunen, Verb√§nden und Unternehmen zur Verf√ľgung stehen und sie dabei unterst√ľtzen, eigenst√§ndig in ihren Verantwortungsbereichen Ma√ünahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen.

Die Befragung l√§uft bis zum 21.Oktober 2016. F√ľr jeden ausgef√ľllten Fragebogen wird 1 Euro an Plant for the Planet gespendet. Hier geht es zur Umfrage

Das Informationsangebot ‚ÄěKlimAdapt‚Äú ist neben dem Deutschen Klimadienst (DKD) ein weiteres Element in einem Gesamtangebot des Bundes f√ľr Klimadienste und Dienste zur Unterst√ľtzung der Anpassung an den Klimawandel. Dieses wurde im vergangenen Jahr im Ersten Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel von der Bundesregierung beschlossen.

 

kommentieren

Green Economy in Bremerhaven mit neuem Image

Bremerhaven hat ein neues Leitbild: Green Economy hei√üt es und es brauchte dringend ein passendes Image. ecolo gewann den Pitch mit einem √ľberzeugenden grafischen wie auch inhaltlichen Konzept und durfte die am Ende 40-seitige Brosch√ľre produzieren. ‚ÄěAlle ziehen an einem Strang‚Äú f√ľr eine nachhaltig aufgestellte Stadt ‚Äď das alles verbindende gr√ľne Tau findet sich auf den Fotoaufnahmen wie auch als grafisches Stilmittel in dem von Gr√ľn- und Dunkelblau-T√∂nen gepr√§gten Heft. Vorgestellt werden zahlreiche Bremerhavener Unternehmen, Institutionen und wissenschaftliche Einrichtungen, die zeigen, wie gut sich die √∂kologischen Herausforderungen mit √∂konomischem Erfolg vereinbaren lassen. Mit ihnen in einem Boot macht die BIS nun Werbung f√ľr den Wirtschaftsstandort.

Die ersten Großsegler unter teilweise vollen Segeln laufen am 12.08.2015 zur Eröffnung des 9. Internationalen Windjammertreffens "Sail 2015" (12.-16.08.2015) Bremerhaven an. Hier passiert die chilenische Viermast-Barkentine "Esmeralda" gerade die Stromkaje des Containerterminals. Foto: Ingo Wagner/dpa

Sail 2015 in Bremerhaven. Hier passiert die chilenische Viermast-Barkentine „Esmeralda“ gerade die Stromkaje des Containerterminals. Foto: Ingo Wagner

kommentieren

Umweltbundesamt ehrt vier Anpassungsprojekte

uba_blauerkompass_kv_1545x775Die Gewinner im von ecolo f√ľr das Umweltbundesamt organisiertenWettbewerb ‚ÄěBlauer Kompass – Anpassungspioniere gesucht‚Äú stehen jetzt fest: Ein renaturierter Flusslauf als Klimakorridor, ein Quartiersmanagement f√ľr Anpassungsma√ünahmen, eine Weiterbildung im Handwerk f√ľr klimarobustes Bauen sowie ein Begr√ľnungsprojekt mit Unternehmen in Innenst√§dten ‚Äď das sind die Sieger im diesj√§hrigen Wettbewerb um die besten L√∂sungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Unter dem Motto ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú zeichnete das Umweltbundesamt (UBA) lokale und regionale Ma√ünahmen aus, mit denen klimawandelbedingte Risiken gemindert werden.

Ob Starkregen oder Hitzeperioden ‚Äď wie die Risiken von Extremwetterereignissen gemindert werden k√∂nnen, zeigen die Projekte ‚ÄěFuture Cities ‚Äď Gr√ľn-blauer Klimakorridor Kamen‚Äú, ‚ÄěNatur in graue Zonen‚Äú aus Bonn oder ‚ÄěKiezKlima‚Äú in Berlin. In Kamen wurde ein Flusslauf renaturiert und Anwohner entkoppelten ihre Grundst√ľcke von der Kanalisation, um gegen √úberflutung vorzusorgen und ihr Wohnumfeld zu verbessern. Die Bonner Initiative ‚ÄěNatur in graue Zonen‚Äú entsiegelte und begr√ľnte in Pilotmodellen mit Unternehmen aus Duisburg, Erfurt und Wiesloch innerst√§dtische Fl√§chen. Im dicht besiedelten Raum wirkt sich das positiv auf das Mikroklima aus und tr√§gt zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Die unversiegelten B√∂den nehmen zudem Niederschlagswasser auf und steigern die Aufenthaltsqualit√§t. Im Berliner Brunnenviertel gilt es, die Quartiersbewohnerinnen und -bewohner f√ľr die Entwicklung von Klimaanpassungsma√ünahmen an ihrem Wohnort zu begeistern. Aus der Region Frankfurt-Rhein-Main kommt mit dem Weiterbildungskonzept ‚ÄěKlaro: Klimarobust Planen und Bauen‚Äú eine Sensibilisierungs- und Qualifizierungsma√ünahme, die mit der Zielgruppe Handwerk auf die Anpassungserfordernisse im Baugewerbe aufmerksam macht.

Maria Krautzberger, Pr√§sidentin des UBA: ‚ÄěDie Gewinner des Wettbewerbs haben eindrucksvoll gezeigt, welche M√∂glichkeiten bestehen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Alle vier Projekte haben vor allem auch die wichtigen gesellschaftlichen Akteure eingebunden.‚Äú Der Klimawandel wirkt sich auf viele Bereiche des Lebens aus, wie beispielsweise die Gesundheitsvorsorge, die Landwirtschaft oder die Energieversorgung. Die Beteiligung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen ist daher unerl√§sslich. Die gew√§hlten Beteiligungsprozesse und die getroffenen Vorsorgema√ünahmen bewertete die Jury des ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú bei allen vier Gewinnerprojekten als besonders auszeichnungsw√ľrdig.

Das UBA ehrte die vier Sieger des Wettbewerbs ‚ÄěBlauer Kompass‚Äú zum zehnj√§hrigen Jubil√§um des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) am 21. Juni 2016 im Umweltbundesamt in Dessau-Ro√ülau. Die Gewinner wurden aus √ľber 52 vorgeschlagenen Projekten ausgew√§hlt und erhielten eine Kurzfilmproduktion √ľber ihr Projekt und je eine Troph√§e der Hochschule f√ľr bildende K√ľnste in Hamburg, f√ľr deren Gestaltung die HfbK eigens einen Kreativwettbewerb unter ihren Studierenden auslobte.

kommentieren
Seite 5 von 21« First...«34567»1020...Last »