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Beteiligung am „ClimaCampus“ mit ersten Ergebnissen

Klimaschutz gelingt nur, wenn alle mitmachen. So rief die Hochschule Bremen auf ihrem Weg zum „ClimaCampus“ BeschĂ€ftigte, Studierende und Lehrende dazu auf, sich in die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes einzubringen. Nach fĂŒnfmonatiger Arbeit liegen jetzt die ersten Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vor, der von ecolo und der Energieeffizienzagentur BEKS gemeinsam gestaltet wurde.

Beteiligungsprozess Hochschule Bremen

ClimaCampus Workshop im Zuge des Beteiligungsprozesses an der Hochschule Bremen

Die VorschlĂ€ge reichen vom Einsatz erneuerbarer Energien in der WĂ€rme- und Stromversorgung ĂŒber die Umstellung auf LED-Beleuchtung bis hin zu einem BegrĂŒnungskonzept fĂŒr Fassaden und Dachterrassen und einer Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung. Alle haben das Ziel, letztlich den Energieverbrauch der Hochschule Bremen deutlich zu senken und ihren Treibhausgasausstoß dauerhaft einzudĂ€mmen. Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey zeigt sich beeindruckt vom Engagement und der Vielzahl an Ideen und MaßnahmenvorschlĂ€gen: „Wichtig fĂŒr uns ist zudem, die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz als wichtige Aspekte in Forschung und Lehre der Hochschule Bremen sichtbar zu machen. In Form eines „Reallabors“ soll es kĂŒnftig noch besser möglich sein, auch die HochschulgebĂ€ude, die technische AusrĂŒstung und den Campus als Gegenstand fĂŒr Forschung und Lehre zu nutzen.“

In sieben Workshops entwickelten die Teilnehmenden eine Vorschlagsliste mit 70 Maßnahmen entlang der Handlungsfelder GebĂ€udehĂŒlle und -technik, MobilitĂ€t, Beschaffungswesen, ErnĂ€hrung und Green IT. Zudem befassten sie sich mit der Anpassung an die zu erwartenden Folgen des Klimawandels sowie dem individuellen Nachhaltigkeitsbewusstsein der BeschĂ€ftigen, Studierenden und Lehrenden. Von der intensiven Beteiligung am Entwicklungsprozess verspricht sich die Hochschule umfangreiche Ergebnisse.

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„Umwelt Unternehmen“ setzt weiter auf ecolo

Vorgestellt – die drei Neuen in der PUU und die zwei Klimaschutzbetriebe

Vorgestellt – die drei Neuen in der PUU und die zwei Klimaschutzbetriebe

Das von ecolo in allen kommuikativen Belangen beratene Netzwerk „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“ wĂ€chst kontinuierlich: 168 vorbildliche Firmen aus Bremen und Bremerhaven, die sich in Sachen betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz besonders hervor tun, sind mittlerweile Mitglied. Beim Jahresempfang 2016 im SchnĂŒrschuh Theater begrĂŒĂŸte Umweltstaatsrat Ronny Meyer die drei Neuen Albright Deutschland GmbH, DMK Deutsches Milchkontor GmbH und Velibre GmbH in den Reihen der Umweltpartnerschaft. Gleichzeitig zeichnete er die Residenz-Reha-Kliniken GmbH und das Hotel Westfalia zu Klimaschutzbetrieben aus, weil sie ihren CO2-Ausstoß in den letzten fĂŒnf Jahren jeweils um mehr als 20 Prozent senken konnten.

Die Aufgabenschwerpunkte von „Umwelt Unternehmen“ und der beim RKW Bremen angesiedelten GeschĂ€ftsstelle  liegen nach wie vor in der Beratung von Unternehmen zu allen Fragen rund um die Themenfelder Betrieblicher Umweltschutz, Biologische Vielfalt, Corporate Social Responsibility sowie Energieeffizienz und Klimaschutz. Dazu besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Unternehmen direkt vor Ort und beraten zum Einsatz von Umweltmanagementsystemen oder zu Förderangeboten und vermitteln gezielt Kontakte. DarĂŒber hinaus informieren sie zu rechtlichen Anforderungen wie bspw. des Spitzenausgleichs oder des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Zudem berichten sie ĂŒber AktivitĂ€ten wie bspw. den Klimaschutzbetrieb und werben fĂŒr die Teilnahme an der Umweltpartnerschaft. Informationen dazu unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de. ecolo ist fĂŒr die nĂ€chsten zweieinhalb Jahre mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und allen weiteren Kommunikationsmaßnahmen beauftragt.

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Eine SiegertrophĂ€e fĂŒr den Wettbewerb „Blauer Kompass“

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HFBK-Studentin Marie-Theres Böhmker beeindruckte die Jury mit ihrer SiegertrophĂ€e fĂŒr den Wettbewerb „Blauer Kompass“

Die Bewerbungsphase des Wettbewerbs „Blauer Kompass“ neigt sich dem Ende zu – noch bis zum 15. MĂ€rz können sich Akteure mit erfolgreichen Maßnahmen zur Klimaanpassung bewerben. ecolo organisiert und betreut den bundesweiten Wettbewerb im Auftrag des Umweltbundeamts.

Um die Sieger des „Blauen Kompass“ mit einer ganz besonderen TrophĂ€e ehren zu können, rief ecolo einen kleinen TrophĂ€enwettbewerb an der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste in Hamburg aus. FĂŒnf Studierende prĂ€sentierten am vergangenen Donnerstag insgesamt sieben kreative und ganz unterschiedliche VorschlĂ€ge fĂŒr eine TrophĂ€e. Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Umweltbundesamts, dem betreuenden Dozenten Professor Ralph Sommer sowie Lars Galwoschus und Manfred Born von ecolo, begutachtete und beurteilte die UmweltvertrĂ€glichkeit der genutzten Materialien sowie die kreative und inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik Klimaanpassung.

Letztlich ĂŒberzeugte der Entwurf „adapto award“ von Marie-Theres Böhmker die Jury. Die KĂŒnstlerin möchte mit ihrer TrophĂ€e verdeutlichen, dass die Anpassung an die Folgen des Klimawandels eine Herausforderung darstellt, „in der wir die Welt, die Welt uns und schließlich wir uns selbst in Bewegung versetzen“ – so die Studentin. Als Material nutzte sie einen wiederverwendbaren, biologisch abbaubaren Thermoplast, dessen Bearbeitung sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Die Wettbewerbssieger des „Blauen Kompass“ können sich also auf eine einzigartige und fantasievolle TrophĂ€e freuen!

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Halbzeit im Wettbewerb „Blauer Kompass“

uba_blauerkompass_kv_1545x775Noch bis zum 15. MĂ€rz 2016 lĂ€uft der von ecolo organisierte Wettbewerb um die besten Lösungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Unter dem Motto „Blauer Kompass – Anpassungspioniere gesucht“ zeichnet das Umweltbundesamt (UBA) lokale und regionale Maßnahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender KlimaĂ€nderungen in den kommenden Jahrzenten begegnen zu können. VerbĂ€nde, Vereine, Unternehmen, Stiftungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen können sich mit ihren Projekten bewerben.

Steigende Temperaturen, das Vordringen neuer Tier- und Pflanzenarten, Bodenerosion und Wetterextreme: Der Klimawandel wirkt in viele Bereiche des tĂ€glichen Lebens wie beispielsweise Gesundheitsvorsorge, Landwirtschaft oder Energieversorgung hinein und ist trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele nicht mehr aufzuhalten. Es gilt, sich an die Folgen anzupassen und den Risiken gezielt dort zu begegnen, wo sie entstehen. In der Praxis konnten sich in den vergangenen Jahren bereits unterschiedliche Anpassungsmaßnahmen bewĂ€hren: Die Bandbreite reicht von Polleninformationsdiensten, neuen Getreidesorten fĂŒr die landwirtschaftliche Aussaat ĂŒber Hochwasserschutz durch naturnahe FlusslĂ€ufe bis hin zum Anwerben von Katastrophenhelfern.

Im Klimaanpassungswettbewerb „Blauer Kompass“ sind jetzt wegweisende Projekte und Maßnahmen gesucht, mit denen die klimawandelbedingten Risiken gemindert werden oder die die mit dem Klimawandel einhergehenden Chancen vorbildlich nutzen. Zugelassen sind AnsĂ€tze zur Steigerung der AnpassungskapazitĂ€t und Verbesserung der WiderstandsfĂ€higkeit. Der Wettbewerbsbeitrag muss ein Projekt sein, das entweder bereits abgeschlossen wurde oder sich konkret in der Umsetzung befindet und darĂŒber hinaus in Deutschland angesiedelt ist.

Eine hochkarĂ€tige Jury wird die Sieger im Wettbewerb „Blauer Kompass – Anpassungspioniere gesucht“ auswĂ€hlen, die im Sommer 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet werden. Über die Gewinnerprojekte wird ein Film zur PrĂ€sentation auf der Preisverleihung produziert, darĂŒber hinaus werden sie auf der „Blauer Kompass“-Webseite und im Rahmen der bundesweiten Pressearbeit vorgestellt. Infos und Bewerbungsunterlagen: www.uba.de/blauerkompass

Bewerbungsschluss: 15. MĂ€rz 2016
Kontakt: Lars Galwoschus

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Bauen in Bremen kĂŒnftig im Zeichen des Klimaschutzes

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Auftakt der Kampagne „Clever neu bauen! – Wohnkomfort und Energieverbrauch von Anfang an im Blick“ im Niedrigstenergiehaus auf dem Stadtwerder: Michael Frenz, PrĂ€sident der Architektenkammer Bremen, Hausbesitzerin Sandra Rybak, Martin Grocholl, GeschĂ€ftsfĂŒhrer energiekonsens, und der Architekt des Hauses Martin Kahrs.

Wer im Land Bremen kĂŒnftig neu gebauten Wohnraum beziehen möchte, kann ab sofort das neu gestartete Informationsprogramm der gemeinnĂŒtzigen Klimaschutzagentur energiekonsens sowie der Architektenkammer und der Ingenieurkammer der Freien Hansestadt Bremen wahrnehmen. Unter dem Motto „Clever neu bauen! Wohnkomfort und Energieverbrauch von Anfang an im Blick“ klĂ€ren die Macher pĂŒnktlich zu Beginn der nĂ€chsten Bausaison ĂŒber die Vorteile von energie- und ressourcenschonendem Bauen auf. ecolo begleitet die Kampagne mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit.

Dass es sich lohnt, bereits bei der Bauplanung Klimaschutzaspekte zu berĂŒcksichtigen, erlĂ€uterte energiekonsens-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Martin Grocholl beim Kampagnenauftakt in einem Niedrigstenergiehaus auf dem Stadtwerder in Bremen: „Energieeffizientes und vorausschauendes Bauen ist schon heute wichtig. Nicht nur, weil sich die gesetzlichen Vorschriften fĂŒr Neubauten weiter verschĂ€rfen, sondern auch um den Wert des GebĂ€udes langfristig zu erhalten und das Klima zu schĂŒtzen. So haben Sie nicht in zwei Jahren schon einen ‚Altbau‘.“

Das KfW-Effizienzhaus 40 auf dem Stadtwerder hat Martin Kahrs, Kahrs Architekten aus Bremen, entworfen. Es ist in Holzrahmenbauweise gebaut, hervorragend wĂ€rmegedĂ€mmt und muss nur wenig beheizt werden. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach erzeugt die Familie selbst Strom. Durch eine Kombination aus ErdwĂ€rmepumpe und Photovoltaik wird, wenn es doch mal nötig ist, CO2-neutral nachgeheizt. Der Architekt ist erfahren in dieser Bauweise: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich energieeffiziente und nachhaltige Konstruktionen als zukunftsweisendes Bauen durchsetzen. Die RĂŒckmeldungen unserer Kunden bestĂ€tigen immer wieder, dass eine Kombination aus einer sinnvollen Hauskonstruktion mit sehr guten DĂ€mmeigenschaften unter Nutzung nachhaltiger Baumaterialien, sowie energieeffizienter Haustechnik fĂŒr angenehmes Raumklima, Komfort und WertbestĂ€ndigkeit sorgen.“

Sandra Rybak hat bereits clever neu gebaut: Sie zeigt uns den hohen Wohnkomfort in ihrem Niedrigstenergiehauses auf dem Stadtwerder. Gedanken ĂŒber die Technik braucht sie sich dabei nicht zu machen.

Sandra Rybak hat bereits clever neu gebaut: Sie zeigt uns den hohen Wohnkomfort in ihrem
Niedrigstenergiehauses auf dem Stadtwerder. Gedanken ĂŒber die Technik braucht sie sich dabei nicht
zu machen.

Auf einem Infoabend am 2. MĂ€rz 2016 in der Architektenkammer klĂ€ren Experten zu allen Fragen rund um das Thema „Wohnkomfort und Energieverbrauch von Anfang an im Blick“ auf. „Clever neu bauen!“ ist eine Kampagne von der gemeinnĂŒtzigen Klimaschutzagentur energiekonsens, der Architektenkammer und der Ingenieurkammer der Freien Hansestadt Bremen. www.energiekonsens.de/neubaukompass

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