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Bremen wird BREsilient

ecolo wird im Auftrag des Senators f├╝r Umwelt, Bau und Verkehr daran mitwirken, aus Bremen eine klimaresiliente Zukunftsstadt zu machen. Das Forschungsprojekt BREsilient untersucht, welche Anpassungsma├čnahmen an den Klimawandel im kleinsten Bundesland Deutschlands geboten sind. ecolo erh├Ąlt drei Jahre lang die Verantwortung f├╝r ein umfassendes Projektmanagement, die Konzeption von Beteiligungsformaten, Kommunikationsma├čnahmen sowie die Projektdokumentation.

Klimaanpassung bedeutet Vorsorge

Steigende Meeresspiegel und zunehmende Extremwetterereignisse erfordern vorsorgendes Handeln, um Menschen und Infrastruktur zu sch├╝tzen. Selbst wenn das so genannte ÔÇ×Zwei-Grad-ZielÔÇť eingehalten werden kann, werden wir die Auswirkungen einer globalen Klimaver├Ąnderung zu sp├╝ren bekommen. In der Biologie bezeichnet Resilienz die F├Ąhigkeit von ├ľkosystemen, sich nach einem St├Âreinfluss zu erholen bzw. ihre Grundfunktionen aufrechtzuerhalten.

Akteurseinbindung durch Reallabore

In Bremen sollen hierzu verschiedene Handlungsfelder untersucht werden. Da die Stadt vom Wasser gepr├Ągt ist, stehen vor allem solche Ma├čnahmen im Fokus, die mit Hochwasservorsorge oder der maritimen Wirtschaft zu tun haben. M├Âgliche Anpassungsma├čnahmen und deren Priorit├Ąten sollen in vier Reallaboren  ermittelt werden. Umfangreiche Beteiligungsverfahren stellen sicher, dass viele von den Ma├čnahmen betroffene Akteure in das Projekt eingebunden werden k├Ânnen.

B├╝ndelung von Kompetenzen f├╝r mehr Klimaresilienz

BREsilient ist ein Verbundprojekt, dessen Projektleitung beim Senator f├╝r Umwelt, Bau und Verkehr (Referat Umweltinnovationen & Anpassung an den Klimawandel) liegt. Als Forschungspartner sind das Institut f├╝r ├ľkologische Wirtschaftsforschung (I├ľW) aus Berlin, die Carl von Ossietzky-Universit├Ąt Oldenburg und das Institut f├╝r Seeverkehrswirtschaft und Logistik in Bremen beteiligt.

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Abschied von einem Gro├čen

Wagner at work 2013

Wagner at work 2013

„Das will keiner sehen.“ Gnadenlos rigoros, deutlich in Mimik und Intonation erstickte Ingo unsere Ideen f├╝r Pressefotos gerne mal direkt im Keim. Ja, daf├╝r kannten und liebten wir ihn, denn am Ende war er es, der mit den besten aller uns bekannten Fotografenaugen immer das ausdrucksst├Ąrkste Pressefoto f├╝r unsere Projekte schoss. So wurden auch wir ├╝ber die Jahre immer mutiger, unseren Kunden und Auftraggebern Motive ├á la Ingo Wagner zu pr├Ąsentieren, auch wenn diese dort auf den ersten Blick manchmal ein Stirnrunzeln hervorriefen und uns dann einiges an  ├ťberzeugungsarbeit abverlangten. Aber was soll’s, mit den Null-acht-fuffzehn-Fotos bekommt man eben keine Berichterstattung, das haben wir sehr schnell von Ingo gelernt.

Zu den unz├Ąhligen Pressefotos aus fast zwei Jahrzehnten Zusammenarbeit gesellten sich ├Ąhnlich viele Veranstaltungsdokumentationen und Fotoshootings f├╝r verschiedenste Publikationen. Neben der unvergleichlichen fotografischen Qualit├Ąt, die Ingo Wagner ablieferte, sch├Ątzten wir aber auch die unkomplizierte Zusammenarbeit und den Elan, mit dem er aus noch so trockenen Terminen irgendwie doch immer etwas rausholte, was wir guten Gewissens mit unseren Pressemitteilungen ver├Âffentlichen konnten. Zuletzt haben wir auf Ingos Ansage hin einen alten Sessel auf den Marktplatz vor das Rathaus geschleppt und hatten so zumindest eine tolle Kulisse f├╝r unser Thema. Das war im August diesen Jahres, an unserem letzten Pressetermin mit Ingo.

Wir werden Ingo mitsamt all seinen Fotos, die er nicht mehr machen kann, sehr vermissen. Was uns bleibt, ist die Dankbarkeit, ihn gekannt und mit ihm gearbeitet haben zu d├╝rfen, und ein Bilderfundus, der uns immer an ihn erinnern wird. Wir verabschieden uns mit tiefem Respekt und gro├čer Wertsch├Ątzung von „unserem“ Lieblingsfotografen.

Andreas, Regan, Lena, Lars, Manfred, Claudia, Renate, Karin und Nikolai sowie Jan, Sandra und Kerstin

Gemeinschaftsausstellung "Gesichter der Nachhaltigkeit" der "initiative umwelt unternehmen" vom 02.03.-08.05.2013 im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen.

Pressefoto von Ingo Wagner 2013: Vor ihm ging auch die F├╝hrungsriege in die Knie.

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Neue Wege in der Alten Neustadt

Hoher Wiedererkennungswert: das Design des Fahrradmodellquartiers

Hoher Wiedererkennungswert: das Design des Fahrradmodellquartiers

Wer in der Alten Neustadt wohnt, arbeitet oder zu einer der vielen Einrichtungen dort f├Ąhrt, d├╝rfte demn├Ąchst verst├Ąrkt auf das neu entstehende Fahrradmodellquartier aufmerksam werden. Nicht nur gro├čfl├Ąchige Baustellenbanner, die Beflaggung an der HSB, sondern auch Info-Flyer und bunte Postkarten werden im Quartier verteilt, um ├╝ber die Hintergr├╝nde des Vorhabens zu informieren. Zusammen mit Jan Herrmannsen von der AG Medienfeld aus Worpswede verantwortet ecolo das Corporate Design aller Materialien wie auch Konzept und Design der Projekt-Website.

Doch was ist denn nun so besonders an dem Fahrradmodellquartier? Zun├Ąchst umfasst es zehn Ma├čnahmen, die eine Umgestaltung der Stra├čenz├╝ge bedeuten. Bremens ohnehin gro├čer Anteil an Radfahrerinnen und Radfahrern im t├Ąglichen Verkehr soll gef├Ârdert werden, auch aus Klimaschutz-Gr├╝nden. Doch vor allem das Wohl der Anwohnerinnen und Anwohner und aller Verkehrsteilnehmenden steht im Fokus: die Parksituation soll durch mehr Fahrradb├╝gel und besser gekennzeichnete Parkfl├Ąchen sowohl f├╝r R├Ąder als auch f├╝r Autos verbessert werden. Ein holperfreies Fahren auf Asphaltstreifen, mehr ├ťbersichtlichkeit an Einm├╝ndungen oder  Kreuzungen und die Entschleunigung des motorisierten Verkehrs bringen Komfort und Sicherheit auf die Stra├če. Damit einher gehen auch L├Ąrmminderung und eine bessere Luftqualit├Ąt. Eine gro├čz├╝gige Umwandlung von Stra├čen in der Alten Neustadt in Fahrradstra├čen soll eine fl├Ąchendeckende Wirkung f├╝r das Quartier entfalten und schafft so etwas Einzigartiges in Deutschland: eine Fahrradzone. Servicenagebote f├╝r Radfahrerinnen und Radfahrer erg├Ąnzen die Gestaltung. Die Hochschule ist Teil von gleich mehreren Ma├čnahmen, die unter anderem eine Umgestaltung des Campus und die Einrichtung eines Fahrrad-Repair-Caf├ęs vorsehen. Zugleich ist sie neben dem Senator f├╝r Umwelt, Bau und Verkehr federf├╝hrender Projektpartner.

Die Neustadt befindet sich schon l├Ąnger in einem sp├╝rbaren Wandel hin zu einem vielf├Ąltigen und beliebten Quartier, in dem sich junge und traditionsreiche Unternehmen, verschiedenen kulturelle Angebote und Menschen unterschiedlichster Herkunft und Berufs- und Altersgruppe finden lassen. Alle sollen von einer gestiegenen Lebensqualit├Ąt profitieren. Die hohe Anzahl der Projektbetiligten und Interessensbekundungen zeigt, wie viel Anklang eine fahrrad- und klimafreundliche Umgestaltung eines Quartiers in Bremen findet.

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ecolo baut Klimadienst-Plattform auf

ecolo freut sich erneut ├╝ber einen gro├čen Auftrag aus dem Umweltbundesamt (UBA)! Bis 2021 werden wir gemeinsam mit dem Institut f├╝r ├Âkologische Wirtschaftsforschung (I├ľW) sowie Dr. Torsten Grothmann die zentrale Internet-Plattform f├╝r das dem Bundesumweltministerium zugeordneten UBA aufbauen, die Klimadienste und Klimaanpassungsdienste b├╝ndelt und zielgruppengerecht zur Verf├╝gung stellt. Damit sollen L├Ąnder, Kommunen, Verb├Ąnde, Unternehmen sowie B├╝rgerinnen und B├╝rgern durch die Bereitstellung von Daten, Informationen und Werkzeugen bei der Anpassung an den Klimawandel unterst├╝tzt werden. Hintergrund des Vorhabens ist der Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS), in dem die Bundesregierung im Dezember 2015 den Aufbau eines Gesamtangebotes des Bundes f├╝r Klimadienste und Klimaanpassungsdienste beschlossen hat.

Die bereitgestellten Klimaanpassungsdienste werden zuvor von ecolo ├╝berpr├╝ft, so dass nur solche Dienste pr├Ąsentiert werden, die in den festgelegten inhaltlichen Kriterien gen├╝gen und regelm├Ą├čig aktualisiert werden. Begleitend wird ein Netzwerk ins Leben gerufen, das den Auf- und Ausbau der Plattform sowie die Weiterentwicklung von Klimaanpassungsdiensten unterst├╝tzt. ecolo ist der Leadpartner im Projekt und betreut das Netzwerk gemeinsam mit dem I├ľW. Zudem verantworten wir die Konzeption und Umsetzung der Webplattform sowie alle Kommunikationsma├čnahmen und die ├ľffentlichkeitsarbeit.

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„Umwelt Unternehmen“ jetzt mit Stra├čenbahn!

Unter dem Motto "Wir sind AKTIV im Umweltschutz" f├Ąhrt seit kurzem die erste Stra├čenbahn durch Bremen, die f├╝r die Bremer Umweltpartnerschaft und umweltbewusstes Wirtschaften wirbt.

Unter dem Motto „Wir sind AKTIV im Umweltschutz“ f├Ąhrt seit kurzem die erste Stra├čenbahn durch Bremen, die f├╝r die Bremer Umweltpartnerschaft und umweltbewusstes Wirtschaften wirbt.

Ob Couch, Kraftwerk oder Computertechnologie ÔÇô so unterschiedlich die Begrifflichkeiten auch sind, sie alle spielen eine Rolle in den Aktionswochen des „Umwelt Unternehmen“-Netzwerks, seiner Mitgliedsfirmen und Kooperationspartner. Unter dem Motto „Wir sind AKTIV im Umweltschutz“ veranstalten sie vom 10. August bis 29. September 2017 Mitmachaktionen, Diskussionsrunden, Exkursionen und Workshops. Alles mit dem Ziel, interessierten Betrieben wie auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die M├Âglichkeit zu geben, sich ├╝ber umweltbewusstes Wirtschaften zu informieren, und im Land Bremen das Thema betrieblicher Umweltschutz, seine Auswirkungen und Vorteile bekannter zu machen und andere zum Handeln zu motivieren.

logo_wir_sind_aktivMotto und Design der Aktionswochen entwickelte ecolo zusammen mit den Grafikern von Brandfisher f├╝r die Gesch├Ąftsstelle Umwelt Unternehmen. Besonders stolz sind wir deshalb auf „unsere“ Stra├čenbahn, die noch mindestens bis Endes September durch Bremen f├Ąhrt und f├╝r die Bremer Umweltpartnerschaft wirbt.

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