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ecolo gratuliert Backstube zum Bremer Umweltpreis

Die Gesch√§ftsf√ľhrung der Backstube Backen mit Leidenschaft, Lene Siemer, Birgit und Rainer Knoll, freut sich mit Umweltsenator und Schirmherr Dr. Joachim Lohse  √ľber den Bremer Umweltpreis 2015. (c)KontrastMedienproduktion

Die Gesch√§ftsf√ľhrung der Backstube Backen mit Leidenschaft, Lene Siemer,
Birgit und Rainer Knoll, freut sich mit Umweltsenator und Schirmherr Dr. Joachim Lohse √ľber den Bremer Umweltpreis 2015.
(c)KontrastMedienproduktion

Die Backstube ‚Äď Backen mit Leidenschaft GmbH aus Bremen-Nord hat den Bremer Umweltpreis 2015 gewonnen. Mit der Einrichtung einer nat√ľrlichen K√§lteanlage setzte sie sich im Rennen um die beste Unternehmensl√∂sung f√ľr nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung und Energieeffizienz gegen 14 Mitbewerber durch und gewann den mit 10.000 Euro dotierten und von ecolo organisierten Wettbewerb der BAB ‚Äď Die F√∂rderbank f√ľr Bremen und Bremerhaven.

Die Backstube ‚Äď Backen mit Leidenschaft produziert hochwertige √∂kologische Backwaren in Demeter-Qualit√§t und hat den Betrieb ihrer K√§lteanlage auf die K√§ltemittel Kohlenstoffdioxid und Propan umgestellt. Hiermit l√§sst sich eine Energieeinsparung von rund 20 Prozent gegen√ľber konventionellen Anlagen erzielen. Das gesamte, mit rein nat√ľrlichen K√§ltemitteln ausgestattete K√§lteverbundsystem der Backstube ist die weltweit erste Pilotanlage dieser Art. F√ľr den allt√§glichen Betrieb eines Backwarenherstellers spielt die energieintensive K√§ltetechnik eine wichtige Rolle, denn die ‚Äělebendigen‚Äú Teige und Massen m√ľssen bei unterschiedlichen Temperaturen von minus 35 Grad bis plus 35 Grad lagern, reifen und g√§ren. Rainer Knoll, Mitgr√ľnder und neben seiner Ehefrau Birgit Knoll und Tochter Lene Siemer einer der Gesch√§ftsf√ľhrer der Backstube, stellte die Prozesse trotz vieler Risiken und hoher Investitionskosten um, denn bei ihnen stehen Mensch und Umwelt von jeher im Mittelpunkt ihres Handelns.

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Zappenduster! so heißt die neue Kampagne gegen Energiesperren

Kampagne zur Verhinderung von Energiesperren

Kampagne zur Verhinderung von Energiesperren

Im Land Bremen wirbt ab sofort eine Kampagne f√ľr schnelle Hilfe gegen Energiesperren. ‚ÄěZappenduster!‚Äú hei√üt sie und ist von den Mitgliedern des Runden Tisches ‚ÄěEnergiesperren verhindern‚Äú erarbeitet worden. Ihr Inhalt: Informationen zur Hilfe und Selbsthilfe in f√ľnf Sprachen. Der Runde Tisch ‚ÄěEnergiesperren verhindern‚Äú wird seit Herbst 2014 von ecolo moderiert und ist eine in Bremen und Bremerhaven bislang einmalige Zusammensetzung von Vertreterinnen und Vertretern der Sozial√§mter, Jobcenter, Verbraucherzentrale, Schuldnerberatungen, Aktionsgemeinschaft arbeitsloser B√ľrgerinnen und B√ľrger e.V. (agab), von Sozial- sowie Umweltressort und swb.

In Zusammenarbeit mit der Grafikagantur Rank-Design erstellte ecolo die Kommunikationsmittel, denn Information ist der erste Schritt zur Hilfe. Jetzt gibt es eine kostenlose Info-Hotline, eine Webseite, Plakate und Faltbl√§tter in f√ľnf Sprachen unter dem Motto ‚ÄěZappenduster! ‚Äď Handeln Sie, bevor es zu sp√§t ist!‚Äú, um √ľber die Folgen, Kosten und Unterst√ľtzungsm√∂glichkeiten zu informieren, wenn Strom, Erdgas oder Trinkwasser abgestellt werden. Auf www.sos-stromsperre.de kl√§ren die Akteure des Runden Tisches dar√ľber auf, was es hei√üt, wenn die Heizung kalt, die Dusche trocken und das Licht aus bleiben, und welche Einrichtung in welcher Situation am besten helfen kann.

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Klima-Sichten: Themenwochenende zum anthropogenen Klimawandel

‚ÄěWir sind Teil der Natur. Wenn wir die Natur verletzen, verletzen wir auch uns selbst.‚Äú (Lab Teater Ciputat, Jakarta, Indonesien) ‚ÄĒ Wir k√∂nnen uns nicht unabh√§ngig von der uns umgebenden Umwelt betrachten, denn wir beeinflussen sie, ebenso wie sie uns beeinflusst. So leitet das Theater Bremen seine Themenreihe anl√§sslich des Klimagipfels in Paris ein. Und eben die Bedeutung dieser Aussage f√ľr jeden einzelnen von uns ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Sie sehen sich zu wenig als Teil eines Ganzen oder gar als naturzugeh√∂rig. Umso empfehlenswerter das, was das Theater Bremen dazu veranstaltet:

Der anthropogene Klimawandel hat tragische Auswirkungen auf die Natur und damit auf das Leben der Menschen weltweit. Im Theater werden (nicht selten dramatische) Geschichten erzählt. Wie wurden und werden diese verändert? Auf allen Kontinenten finden sich theatrale Arbeiten, die vom (Über-)Leben des Menschen im Anthropozän berichten.

Sichten Sie gemeinsam mit dem Theater Bremen zehn Tage vor der entscheidenden Klimakonferenz in Paris das Welt-Klima: Begleiten Sie die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum f√ľr Polar- und Meeresforschung (AWI) zu den mannigfaltigen Ph√§nomenen des Klimawandels. Erfahren Sie, welche Bedeutung Naturbegegnungen f√ľr die innere Natur des Menschen haben und lernen Sie Arbeiten internationaler Klima-K√ľnstlerInnen kennen. Nehmen Sie Einsicht in die Produktion ‚ÄěNostalgie 2175‚Äú von Anja Hilling, die am 28. November Premiere feiert. Erfahren Sie mehr √ľber die Besonderheiten k√ľnstlerisch-wissenschaftlicher Kooperationen und lernen Sie lokale Initiativen in Bremen kennen. Kochen Sie gemeinsam ein Klima-Dinner und reisen Sie im Film ‚ÄěThuleTuvalu‚Äú an eben jene Orte, die bereits jetzt so stark existenziell betroffen sind, dass es f√ľr die BewohnerInnen dort keine Zukunft mehr geben wird.

Dieses Wochenende ist der Auftakt einer neuen Reihe am Theater Bremen. Die Teilnahme ist kostenlos. Diese Veranstaltung wird dank der finanziellen Unterst√ľtzung der Heinrich-B√∂ll-Stiftung Bremen und in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven realisiert.

Programm

Freitag, 20. November 2015

16 Uhr: Eröffnung Ausstellung Welt(Klima)Theater Täglich geöffnet ab 14 Uhr (bis Mitte Januar 2016)
16:30 Uhr: Climate Media Factory
17:45 Uhr: Wieviel Natur braucht der Mensch?
19 Uhr: Ein-Sichten zu ‚ÄěNostalgie 2175‚Äú von Anja Hilling

Samstag 21. November 2015

10 Uhr: Klimawandel
11:30 Uhr: Performance under Climatic Conditions
13:30 Uhr: Klima(Gedanken-)Experimente
15 Uhr: Skype Lectures with international climate artists
16 Uhr: Das Klimadinner Begrenzte Platzzahl. Eintritt frei. Anmeldung: ndriemeyer@theaterbremen.de
16 Uhr: Commons ‚Äď in Bremen
19:30 Uhr: Film ThuleTuvalu von Matthias von Gunten

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Berufsfeld Klimaschutz: Zukunft braucht Frauen

Etwa 30 Frauen kamen am Donnerstag, den 12. November, im G√§stehaus der Uni Bremen zusammen, um Impulsvortr√§gen rund um die Thematik Frauen im Berufsfeld Klimawandel zuzuh√∂ren und zu diskutieren. Zu der Veranstaltung lud Prof. Dr. Ines Weller ein, die das Projekt ‚ÄěGenderNETCLIM‚Äú ‚Äď Chancengerechtigkeit im Klimawandel‚Äú an der Uni Bremen in Kooperation mit dem Netzwerk ‚ÄěGenderCC ‚Äď Women for Climate Justice‚Äú leitet.

Besondere Ehre wurde ecolos Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Lieberum zuteil: Trotz eindeutig m√§nnlichen Geschlechts wurde er als Referent eingeladen. Als einziger m√§nnlicher Gast sprach er √ľber Ideen und Kompetenzen, die in Zukunft ben√∂tigt werden, um Klimaforschung, -schutz und -anpassung erfolgreich stattfinden zu lassen. Er hob klassische Managementf√§higkeiten wie Teamf√§higkeit und Einf√ľhlungsverm√∂gen hervor, die bei Frauen besonders stark ausgepr√§gt sind, und zeigte auf, dass die Mehrheit der Klimaschutzmanager in Norddeutschland trotzdem (noch) m√§nnlich ist. Bei ecolo jedoch hat man die Qualit√§t der weiblichen Kompetenzen schnell erkannt und sch√§tzen gelernt ‚Äď sechs von neun Mitarbeitenden sind weiblich!

Anschlie√üend berichtete Dr. Ellen Damm von ihren pers√∂nlichen Erfahrungen in der Karriereplanung in der Wissenschaft. Die am Alfred-Wegener-Institut t√§tige Geowissenschaftlerin betonte die Bedeutsamkeit von Netzwerken und ermutigte die Zuh√∂rerinnen, sich h√§ufiger auszutauschen und zusammenzuschlie√üen. Diese Meinung teilte auch Delia Richter, Gesch√§ftsf√ľhrerin der wpd windmanager business GmbH. ‚ÄěSelbst ist die Frau!‚Äú, bekr√§ftigte sie und forderte au√üerdem dazu auf, selbstbewusster aufzutreten.

Als Gr√ľnderin des Ingenieursb√ľro Hupfer Ingenieure konnte auch Katrin Hupfer von pers√∂nlichen Erlebnissen und Erkenntnissen aus einer M√§nnerdom√§ne erz√§hlen. Sie riet dazu, weniger ‚Äěflei√üiges Bienchen‚Äú zu sein und den selbstkritischen Perfektionismus ‚Äě√ľber Bord zu werfen‚Äú. Anstatt stets darauf zu warten, gefragt zu werden, sollte frau Eigenintiative ergreifen und selbst aktiv werden.

In einem waren sich zum Schluss alle Anwesenden sicher: F√ľr Klimaforschung, Klimaschutz und Klimaanpassung ist viel Frauenpower n√∂tig!

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Konferenz zu Klimawandel im K√ľstenraum

Von der Wissenschaft zu den handelnden Akteuren

Am 29. September fand im Alten Pumpwerk in Bremen-Findorff die 5. Regionalkonferenz des REKLIM-Forschungsverbundes „Regionale Klima√§nderungen – Ursachen und Folgen“ der Helmholtz-Gemeinschaft statt. Schwerpunkt der Konferenz in diesem Jahr waren die Auswirkungen des Klimawandels im K√ľstenraum. 130 Personen folgten den vielschichtigen Vortr√§gen, die einen Bogen vom globalen Klimawandel √ľber „die Nordsee im Klimawandel“ bis zum Klimawandel in Nordwestdeutschland schlugen und auch die Wahrnehmung des Themas in der Bev√∂lkerung nicht au√üen vor lie√üen. Eingerahmt von zehn Vortr√§gen fand, nach dem rein vegetarischen Mittagessen, eine aufschlussreiche Podiumsdiskussion mit Dr. Joachim Lohse (Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr, Bremen), Gerd-R√ľdiger K√ľck (Staatsrat bei der Senatorin f√ľr Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Bremen), Prof. Dr. Karin Lochte (Direktorin Alfred-Wegener-Institut), Prof. Dr. Peter Lemke (Wissenschaftlicher Koordinator REKLIM) und Uwe Dahl (Gesch√§ftsf√ľhrer hanseWasser) zum Thema „Herausforderung Klimawandel ‚Äď Forschung und Gesellschaft im Dialog“ statt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass der Dialog zwischen Wissenschaft und Stakeholdern verbessert werden m√ľsse. Hervorgehoben wurde zudem, wie vorbildlich einige lokale Unternehmen wie beispielsweise hanseWasser in Sachen Klimaschutz und¬† Klimaanpassung bereits t√§tig sind.

Auch ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Lieberum war auf der Konferenz mit einem Vortrag zu „nordwest2050 ‚Äď von der Vulnerabilit√§tsanalyse zur Klimaanpassungsstrategie“ vertreten. Nach einer auflockernden Vorstellung dieses transdisziplin√§ren Forschungsprojektes anhand eines viermin√ľtigen Kurzfilmes brachte er den Konferenzteilnehmern die Herausforderungen und konkreten Erfahrungen von nordwest2050 in Form eines Theaterst√ľcks mit zwei Akten n√§her.

Im Anschluss an diese vergleichsweise andersartige Pr√§sentation konzentrierten sich die letzten beiden Vortr√§ge auf die n√∂tigen Anpassungsstrategien und den Hochwasserschutz im Land Bremen. Bremen ist von allen Bundesl√§ndern am st√§rksten √ľberflutungsgef√§hrdet; ohne Deiche w√ľrde die Nordsee bei Sturmflut bis in die Bremer Innenstadt vordringen. Anschaulich wurde dargestellt, welche Ma√ünahmen im Stadtgebiet Bremen und Bremerhaven bereits durchgef√ľhrt wurden und welche Deiche und Hochwasserschutzanlagen in den kommenden Jahren noch erh√∂ht werden m√ľssen.

Kr√∂nender Abschluss der Veranstaltung war die Vorstellung der Wissensplattform „meereisportal.de“ mit der daran anschlie√üenden Preis√ľbergabe der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ an das Portal als ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“.

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