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Unser Gesch√§ftsf√ľhrer im Sommerinterview

Nur in der Politik werden Sommerinterviews gegeben? Stimmt nicht. J√ľrgen Ritterhoff gibt einen Einblick in die aktuelle Situation von ecolo und ordnet die besonderen Umst√§nde dieses Jahres aus seiner Perspektive ein.

Unser Gesch√§ftsf√ľhrer J√ľrgen Ritterhoff

Wie geht es ecolo nach der von Corona geprägten ersten Jahreshälfte?

Wir sind positiv gestimmt. Was in den letzten Monaten passiert ist, war nat√ľrlich eine ungewohnte Situation und hat uns wie alle anderen erst einmal in einen Ausnahmezustand versetzt. Gl√ľcklicherweise hat es uns nicht so hart getroffen wie viele andere. Wir konnten das Arbeiten fr√ľhzeitig ins Homeoffice umstellen und haben uns √ľbergangsweise Strukturen geschaffen wie etwa ein morgendliches Meeting per Videokonferenz. Der t√§gliche Austausch untereinander war gerade am Anfang wichtig. Viele unserer Projekte waren in einer √§hnlichen Starre wie wir und brauchten Zeit, um sich neu auszurichten. Nat√ľrlich sind auch Veranstaltungen ausgefallen oder verschoben worden. Aber wir haben die Zeit genutzt, um Angebote f√ľr neue spannende Projekte abzugeben und f√ľr unsere bestehenden Kundinnen und Kunden geeignete Formate zu finden, in denen sie ihre Arbeit weiterf√ľhren konnten. Umgehauen hat es uns definitiv nicht, die Resilienz gegen Krisen hat also zumindest bei uns gewirkt.

Also gibt es noch Aufholbedarf was die Resilienz auf anderen Ebenen angeht?

Auf jeden Fall! Ich denke, dass alle gemerkt haben, wie wichtig es ist, sich auf gewisse Krisen und Ver√§nderungen gut einzustellen. Wir bei ecolo denken da nat√ľrlich zuerst an den Klimaschutz und die Klimaanpassung. Wenn nicht √§hnlich viel Flexibilit√§t, Willenskraft und Bewusstsein bei dieser Aufgabe wir bei der Bek√§mpfung von Corona zum Einsatz kommt, werden wir die gr√∂√üte Herausforderung der Gegenwart nicht meistern. Hier m√ľssen wir genauso ins konkrete Handeln und Umsetzen kommen.

Welche Ereignisse bereiten der Agentur in den Sommermonaten Freude?

Zun√§chst waren wir froh, als wir unter entsprechenden Schutzvorkehrungen wieder ein paar Kolleginnen und Kollegen im B√ľro antreffen konnten und vor der Urlaubszeit das erste Teamfr√ľhst√ľck seit langer Zeit ‚Äď nat√ľrlich an der frischen Luft ‚Äď abhalten konnten. Inzwischen finden auch wieder erste Au√üentermine statt wie der Pressetermin zum Wettbewerb KlimaSichten in Mecklenburg-Vorpommern. Au√üerdem haben wir in unterschiedlichen Projekten unsere Kompetenzen in der digitalen Veranstaltungsorganisation eingebracht und merken, dass dort viel Potential ist. Vor allem die langfristigen Auftr√§ge wissen wir gerade sehr zu sch√§tzen, denn hier haben wir tolle Ansprechpartnerinnen und -partner, die mit uns zusammen neue Wege gehen.

Und jetzt eine Prognose: Was bringt die zweite Jahreshälfte?

Ich w√ľrde mir w√ľnschen, dass wir m√∂glichst bald ganz aus der Kurzarbeit rauskommen. Der Sp√§therbst wird dann hoffentlich sehr arbeitsintensiv, denn viele Projekte haben ihre Zeitplanung nach hinten verlagert. Nat√ľrlich l√§sst sich nicht ausschlie√üen, dass Corona noch einmal mit gleicher oder mehr Wucht zuschl√§gt. Auch damit m√ľssen wir rechnen und flexibel bleiben. Wir k√∂nnen alle aus dieser Situation lernen. Wir sind alle in solch einer Situation aufeinander angewiesen. Gemeinsam k√∂nnen wir mit unserem dem eigenen Verhalten L√∂sungen finden und so das Virus und seinen negativen Folgen stoppen.

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Virtuelles Netzwerken und gr√ľne St√§dte

„Stadtgr√ľn wertsch√§tzen!“ – das ist nicht nur das Fazit unseres Referenten im Webinar „Richtig entscheiden: Hilfestellungen zur Bewertung von Ma√ünahmen zur Klimawandelanpassung“, sondern auch eine Aufforderung, die vielf√§ltige Bedeutung von Gr√ľn in der Stadt hinsichtlich der Folgen des Klimawandels ernst zu nehmen. Denn st√§dtisches Gr√ľn sorgt nicht nur f√ľr mehr Schatten und K√ľhle, es wirkt sich auch positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit aus.

√úber 100 Teilnehmende aus St√§dten und Gemeinden diskutierten mit bei unserem virtuellen im Auftrag des Umweltbundesamtes organisierten Netzwerktreffen. Sie alle stehen vor den gleichen Herausforderungen, so dass unter anderem der Bericht √ľber das Projekt „Stadtgr√ľn wertsch√§tzen – Bewertung, Management und Kommunikation als Schl√ľssel f√ľr eine klimaresiliente und naturnahe Gr√ľnfl√§chenentwicklung“ mit Spannung erwartet wurde. Ebenso ein Tool, das den Wert von urbanen Gr√ľnfl√§chen ermitteln kann. Es wurde beispielsweise von der Stadt Leipzig erfolgreich im politischen Prozess zur Begr√ľndung von Anpassungsma√ünahmen an den Klimawandel eingesetzt. Im regen Austausch mit Chat- und Zuschaltfunktion wurde am 18. und 19. Mai dann trotz Corona erfolgreich genetzwerkt.

Infos auch unter www.klivoportal.de

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Daumen dr√ľcken f√ľr ‚Äěklimafit‚Äú!

Das von ecolo begleitete Klimabildungsprojekt ‚Äěklimafit‚Äú des Helmholtz-Forschungsverbundes REKLIM und des WWF wurde dank seines innovativen Kursformates f√ľr den NordWest Award 2020 nominiert. Die erste H√ľrde war es, √ľber 100 anderen Einreichungen hinter sich zu lassen, nun entscheidet eine Jury √ľber die Gewinnerinnen und Gewinner. Die feierliche Pr√§mierung in der Seestadt Bremerhaven kann aufgrund von Corona erst im November stattfinden. Solche Plan√§nderungen sind f√ľr ‚Äěklimafit‚Äú jedoch nichts Neues ‚Äď mitten im Kursdurchlauf wurden alle Veranstaltungen aufgrund der geltenden Bestimmungen zur Eind√§mmung des Virus als digitales Angebot konzipiert. So kann heute Abend erfolgreich der diesj√§hrige Durchlauf beendet werden. Wir freuen uns schon auf den n√§chsten Kursstart im Fr√ľhjahr 2021 ‚Äď dann hoffentlich wieder mit Vor-Ort-Terminen!

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Mit Freude in die n√§chste Runde: ecolo und ‚ÄěKlimaSichten‚Äú

Zum dritten Mal darf ecolo in diesem Jahr den landesweiten Klimaschutzwettbewerb des Ministeriums f√ľr Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern organisieren. Die k√ľnstlerisch-kreative Herangehensweise an das Thema Klimaschutz und Klimawandel ist das Markenzeichen von ‚ÄěKlimaSichten‚Äú und inspiriert sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene zu beachtlichen Kunstwerken. Mit zwei unterhaltsamen, feierlichen Preisverleihungen wurden die besten Werke 2018 in Schwerin und 2019 in Rostock gew√ľrdigt. Wir sind gespannt, welche Einreichungen uns dieses Jahr erwarten ‚Äď die ein oder andere √úberraschung ist ganz sicher wieder dabei.

Wer einen Eindruck aus dem letzten Jahr gewinnen will, kann das hier tun.

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Von Homeoffice, Memory und lautstarken Hunden

Normalerweise sitzen wir (fast) alle in einem Gro√üraumb√ľro, die Telefone klingeln, wir besprechen uns, die K√ľche ist zentraler Treffpunkt. All diese Dinge fallen zu Zeiten von Corona weg. Daf√ľr kennen wir jetzt die Arbeitszimmer, Keller und Klaviersounds unseres Teams ‚Äď nicht zu vergessen den neu erkorenen Homeoffice-Hund Johnny, der lautstark an den t√§glichen Videokonferenzen teilnimmt. Die Kommunikationswege laufen nicht mehr wie √ľblich √ľber die Schreibtische hinweg, doch haben wir andere Wege gefunden.  

Die interne Kommunikation ist die eine Sache, doch wie geht es mit unseren Projekten weiter? Die Welt steht Kopf, das merken auch wir in unserer t√§glichen Arbeit. Pressetermine werden verschoben und Beteiligungsformate ohne B√ľrgerinnen und B√ľrger machen genauso wenig Sinn wie Netzwerktreffen ohne Netzwerkmitglieder oder Infoveranstaltungen in Kitas ohne Erziehende. Doch es gibt zahlreiche M√∂glichkeiten, pers√∂nliche Treffen in den virtuellen Raum zu verlagern. F√ľr uns hei√üt das: Alternativen recherchieren, Online-Tools testen und erfinderisch werden. Darum setzen wir nun vermehrt auf digitale Vernetzung und bringen diese Entwicklung aktiv voran. Also warum nicht das n√§chste Netzwerktreffen von KlimAdapt als Webinar konzipieren und den Mitgliedsunternehmen der ‚ÄěPartnerschaft Umwelt Unternehmen‚Äú eine digitale Austauschplattform anbieten, auf der sie Erfahrungen und Wissen teilen k√∂nnen? Gerade zu dieser Zeit merken wir, dass wir endlich nutzen sollten, was schon seit L√§ngerem zur Verf√ľgung steht und wie hilfreich digitale Vernetzung sein kann. Unsere Arbeit wird dadurch enorm erleichtert und kreative Ideen k√∂nnen wir auch am heimischen Arbeitsplatz oder in unserer t√§glichen Videokonferenz entwickeln ‚Äď auch wenn der Hund mal wieder dazwischen funkt oder jemand kurz mal eben Memory spielt.

So gr√ľn ist ein ecolo-Homeoffice

Wir sind weiterhin unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen und verbleiben mit solidarischen Gr√ľ√üe aus dem ecolo-Homeoffice

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