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Klimaschutz in der Sommerpause

ecolo erwirbt vier Wiedervern√§ssungs-Zertifikate f√ľr das Klimamoor Dorum

(c) Rainer Klinke_pixelio.de

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Wie war das doch gleich mit dem Vorbildcharakter? Klar, das ecolo-Team lebt das, was es kommuniziert. So zahlen wir f√ľr unsere unvermeidbaren CO2-Emissionen in den Klimafonds ein geldwertes √Ąquivalent ein und 2012 wurde unser B√ľro von B.A.U.M. e.V. im Wettbewerb ‚ÄěB√ľro & Umwelt‚Äú f√ľr seine umweltfreundlichen Standards ausgezeichnet.

Als j√ľngste Klimaschutzaktivit√§t hat Andreas Lieberum vier sogenannte Moorland-Zertifikate erworben, deren Erl√∂s der Wiedervern√§ssung des Dorumer Moors n√∂rdlich von Bremerhaven zugute kommt. Denn entw√§sserte Moore sto√üen viel CO2 aus und sind daher ein immer noch untersch√§tzter Klimafaktor. Dar√ľber hinaus f√∂rdert derKauf der Zertifikate auch den Arten- und Naturschutz.

Das Moorland-Projekt wurde vom BUND Landesverband Bremen zusammen mit anderen Akteuren aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg mit dem Ziel gestartet, dass Touristen einen gewissen Ausgleich f√ľr das Kohlendioxid leisten, das w√§hrend ihres Aufenthaltes ausgesto√üen wird. Nat√ľrlich k√∂nnen aber auch alle anderen Klimasch√ľtzer symbolisch ein St√ľck Moor kaufen, Besitzer des ersten Moorland-Zertifikats ist Bundespr√§sident Joachim Gauck.

 

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Doppelter Grund zur Freude

Deutschlands erstes Gr√ľnes Science Center hat in den letzten f√ľnf Jahren seinen Kohlendioxidaussto√ü um √ľber 20 Prozent gesenkt. In Anerkennung dieser Leistung verlieh Staatsr√§tin Gabriele Friderich dem Unternehmen am 26. Juli im Namen des Senators f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr den Titel „Klimaschutzbetrieb CO2-20“ 2013. Im Anschluss wurde das Naturerlebniszentrum feierlich als 141. Mitglied in die Bremer Umweltpartnerschaft ‚puu‘ aufgenommen.

Umwelt-Staatsr√§tin Gabriele Friderich √ľberreicht botanika-Gesch√§ftsf√ľhrerin Petra Sch√§ffer die Urkunde zum "Klimaschutzbetrieb" 2013 (v.l.n.r.)

Umwelt-Staatsr√§tin Gabriele Friderich √ľberreicht botanika-Gesch√§ftsf√ľhrerin Petra Sch√§ffer die Urkunde zum „Klimaschutzbetrieb“ 2013 (v.l.n.r.)

Kontinuierlich werden in der botanika Energiespar-Ideen umgesetzt und damit die im Haus erzeugten CO2-Emissionen gemindert. So wurde das neue Bildungszentrum nach Passivhausstandard errichtet. Auch Teilbereiche der Ausstellung wurden energetisch saniert und in den B√ľros und Ausstellungsr√§umen wurden energiesparende Lichtquellen installiert. Die gr√∂√üte Energie- und CO2-Reduktion bringt der botanika jedoch die Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerkes. Seit dem Fr√ľhjahr 2012 wird damit die Energieeffizienz erheblich gesteigert. Zus√§tzlich tragen vergleichsweise kleine Ma√ünahmen zum Gesamtbild bei: Vom Kugelschreiber bis zum Papier ‚Äď bei der B√ľroarbeit achtet das Team auf umweltfreundliche Materialien und der Shop achtet auf einen nachhaltigen Einkauf. Das Thema Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in den Veranstaltungen wider: So finden die Messen ‚ÄöMarkt der Gr√ľnen Branche‚Äė und ‚ÄöFairFair‚Äė regelm√§√üig statt.

Die ‚initiative umwelt unternehmen‘ hat die Auszeichnung „Klimaschutzbetrieb“ bislang 35 Mal vergeben. Gerade vor einigen Tagen wurde in der Bremer Neustadt das Hotel Westfalia zum zweiten Mal ausgezeichnet.

Zusammen reduzieren die Klimaschutzbetriebe ihren CO2-Aussto√ü derzeit um rund 15.600 Tonnen CO2 pro Jahr, das entspricht dem durchschnittlichen Kohlendioxidaussto√ü von mehr als 1.400 B√ľrgerinnen und B√ľrgern.

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Abschlussseminar auf der Noorderlicht

Noorderlicht

Segelschiff Noorderlicht

Das letzte gemeinsame Seminar unseres F√ĖJ-Jahrgangs war eine tolle Woche auf dem Segelschiff Noorderlicht. Wir starteten im Hafen von Harlingen und steuerten dann die Inseln Terschelling, Vlieland und Texel an. Auf dem Meer lie√üen wir uns den Wind um die Ohren wehen und packten tatkr√§ftig beim Segelsetzen mit an. An Land standen eine Wattwanderung, Fahrradtouren oder gem√ľtliches Shoppen in den kleinen Orten auf dem Programm. Au√üerdem besuchten wir das Ecomare auf Texel, wo wir uns √ľber den Lebensraum Meer informieren konnten und bei einer F√ľtterung der Seerobben und Schweinswale zusahen. Die letzte Nacht legten wir den Anker auf dem offenen Meer, sodass die Wellen unser Schiff gut ins Schaukeln brachten. Dann ging es auch schon wieder nach Harlingen und von da aus zur√ľck in die Heimat.
Damit r√ľckt auch das Ende meines Freiwilligen √Ėkologischen Jahres im SCB n√§her und ich blicke auf ein tolles, abwechslungsreiches Jahr mit super netten Kollegen zur√ľck. An dieser Stelle schonmal „Danke f√ľr alles!“ :-)

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Gl√ľckwunsch ‚Äď die ‚Äėpuu‚Äė wird 10!

ecolo von Beginn an dabei

10 Jahre partnerschaft umwelt unternehmen

10 Jahre partnerschaft umwelt unternehmen РJubiläum im Bremer Rathaus

Das Land Bremen hat einen guten Grund zum Feiern: Die ‚partnerschaft umwelt unternehmen‘ (‚puu‘) besteht in diesem Monat zehn Jahre. Was mit 20 umweltaktiven Unternehmen im Jahr 2003 begann, ist zu einem bedeutsamen Netzwerk mit derzeit 140 Mitgliedern gewachsen. Aus diesem Anlass lud Umweltsenator Dr. Joachim Lohse, dessen Ressort die Umweltpartnerschaft ins Leben rief, zum Senatsempfang ins Bremer Rathaus ein. Mit von der Partie ist auch ecolo. Angefangen mit einem Gutachten zu Umweltpartnerschaften ber√§t und betreut ecolo die ‚puu‘ seit dem Start sowohl in inhaltlichen Fragen als auch in Sachen Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit.

 

Infos unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de

ecolos_puu_Team

ecolos puu-Team beim Besuch der Ausstellung ‚ÄěGesichter der Nachhaltigkeit‚Äú

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Trend Tauschen

TauschobjekteDie Idee ist uralt, aber dank unserer Konsumgesellschaft fast in Vergessenheit geraten: das Tauschen. In Zeiten, wo immer fast alles von √ľberall her verf√ľgbar ist, w√§chst in vielen von uns das Bed√ľrfnis, unserer jahrzehntelang in Ruhe gro√ü gewordenen Wegwerf-Gesellschaft etwas entgegen zu setzen, bewusst und nachhaltig zu konsumieren. Viele Dinge sind einfach zu gut f√ľr die Tonne ‚Äď das proklamiert selbst Ilse Aigner in eigener Kampagne. Ich habe auch ein paar dieser ‚Äězu guten‚Äú Dinge zuhause, und da ich weder der Wegwerf- noch der Flohmarkt-Typ bin, √ľberlege ich von Zeit zu Zeit, wohin mit dem Kram.

Das letzte Mal getauscht habe ich auf der ecolo-Weihnachtsfeier beim Schrottwichteln. Es hat enormen Spa√ü gemacht, endlich war ich den Weink√ľhler los, der zehn Jahre unbenutzt auf dem K√ľchenschrank gestanden hatte. Mit einer Cupcake-Etagere aus Pappe (originalverpackt) ging ich nach Haus und dachte noch: Wie sch√∂n, die kann ich sicher beim n√§chsten Kindergeburtstag mit ein paar Muffins dekorieren. Der Geburtstag kam, das Kind w√ľnschte sich einen Piratenschiff-Kuchen und der passte nicht auf die Etagere. Also ist das Ding immer noch originalverpackt. Und mal ehrlich, werde ich jemals Cupcakes backen? Da kommt mir doch Andreas Idee, ecolo an der ‚ÄěWoche der Nachhaltigkeit‚Äú zu beteiligen und eine Tauschb√∂rse zu veranstalten, ganz gelegen. Denn Tauschen liegt im Trend, schont Ressourcen, sch√ľtzt die Umwelt und bringt Freude. Immer mehr Menschen bieten Objekte, Dienstleistungen und Ideen bei Tauschb√∂rsen an und gehen dabei selbst auf Schatzsuche. Das passt gut zu ecolo und auch zur Theorie von Wachstumskritiker Niko Paech. Den Oldenburger √Ėkonom konnten wir bereits f√ľr eine exquisite Talkrunde gewinnen.

Also hat das ecolo-Team in den vergangenen Tagen Schubladen, B√ľcherregale, Keller und Dachb√∂den durchforstet. Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Tauschobjekten: Ob die Greatest Hits-CD von Bette Midler, ein Porzellan-Eisbecher-Set, nagelneue Wander-Sandalen, flauschige Kissenbez√ľge im Tigerlook, Spiele, Reisef√ľhrer und nat√ľrlich die Cupcake-Etagere aus Pappe ‚Äď all das wartet darauf, in einem neuen Haushalt ein zweites Leben zu beginnen. Vorbeischauen lohnt sich am Freitag, den 14. Juni zwischen 13:00 und 17:00 Uhr bei ecolo in der Jakobistra√üe 20, 28195 Bremen. Es gibt Kaffee, Kuchen und Kaltgetr√§nke, und wir tauschen nicht nur Gegenst√§nde sondern gerne auch Gedanken und gute Laune!

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