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Kommunikation f√ľr Klimaquartiere

Die beschauliche Gemeinde Salzbergen am s√ľdwestlichsten Zipfel Niedersachsens engagiert sich im Klimaschutz und wird deshalb in 2017 ein Integriertes Energetisches Quartierskonzept f√ľr ihren Ortskern erarbeiten. Die anschlie√üende Umsetzung der entwickelten Ma√ünahmen mit Hilfe eines Sanierungsmanagements soll beispielhaft aufzeigen, wie einzelne Quartiere die nationalen und kommunalen Ziele der Energieeinsparung und CO2-Reduzierung im Geb√§udebestand erreichen k√∂nnen. ecolo ber√§t deshalb ab sofort die BauBeCon Sanierungstr√§ger GmbH, ein Unternehmen der DSK, die die Gemeinde Salzbergen bei der energetischen Stadtsanierung begleitet, in Sachen Kommunikation. Denn √Ėffentlichkeitsarbeit und B√ľrgerbeteiligung sind bei Vorhaben wie einer Quartierssanierung von entscheidender Bedeutung, damit B√ľrgerinnen und B√ľrger fr√ľhzeitig informiert und „mitgenommen“ werden und sich aktiv in die Entwicklung des Quartierskonzept einbringen k√∂nnen.

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Einkaufen ohne Plastik

Sophie kommt ohne Plastikverpackung aus.

Sophie kommt ohne Plastikverpackungen aus.

Anl√§sslich der Europ√§ischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) vom 19. bis 25. November 2016 hat unsere Praktikantin Sophie Eggert ein Projekt zum Thema „Einkaufen ohne Plastik“ ins Leben gerufen. Das ist eine Online-Wegweiser f√ľr Menschen, die umweltbewusst und ressourcenschonend einkaufen m√∂chten. Derzeit studiert sie Umweltwissenschaften an der Universit√§t Oldenburg und hatte im Sommer 2016 bereits ein Vorl√§uferprojekt zum Thema „Eine Woche ohne‚Ķ Lebensmittel in Plastikverpackungen“ gestartet. Ihre aktuelle Aktionskarte samt dazugeh√∂rigem Blog st√ľtzt sich auf selbst recherchierte Daten in norddeutschen Einkaufsl√§den.

Speziell geht es darum, einen Supermarkt auf seine Einstellung gegen√ľber Plastikverpackungen zu analysieren. Die Kriterien f√ľr eine gute Bewertung sind der Verzicht auf den Verkauf von Plastikt√ľten im Laden; das Bef√ľllen der mitgebrachten Dose an der Frischetheke und die Anzahl der unverpackten frischen Obst- und Gem√ľsesorten. Daf√ľr hat Sophie viele Markleiter in Oldenburg telefonisch interviewt und in verschiedenen L√§den Stichproben zu den Angaben¬† durchgef√ľhrt und ausgewertet. Eine gro√üe Hilfe bei den Stichproben waren viele Freiwillige, die zus√§tzliche Daten gesammelt haben. Die Ergebnisse bzw. der momentane Zwischenstand des Projektes k√∂nnen auf ihrem Blog https://einkaufenohneplastik.wordpress.com/ eingesehen werden, denn die dort entstandene Aktionskarte soll noch wachsen.

Ziel ist es, noch viele weitere Daten zum plastikreduzieren Einkaufen in die Einkaufskarte zu integrieren und das Projekt auf andere St√§dte und Regionen in Deutschland auszuweiten. Unterst√ľtzung ist Sophie dabei willkommmen und mitmachen kann jeder, der sich gerne an der Aktion beteiligen m√∂chte.

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Trumps Welt ohne Klimawandel

Okay, nun ist das passiert, was fast alle f√ľr unm√∂glich gehalten haben. Die USA haben einen Pr√§sidenten, der nicht nur gegen Homosexuelle, Latinos, Schwarze und Fl√ľchtlinge sowieso wettert, sondern auch den Klimawandel leugnet und den Ausstieg aus dem Paris-Abkommen angek√ľndigt hat.

Auch wenn dies nicht so einfach ist und auch nicht so schnell geht, wie Trump sich das vielleicht w√ľnscht, ist ein Pr√§sident an der Spitze des zweitgr√∂√üten Emittenten von Klimagasen schlicht ein Desaster. Mit einem Anteil von ca. 16 Prozent w√§re ein Ausstieg der USA aus dem Weltklimavertrag das Aus f√ľr das sogenannte 2¬į Grad Ziel, von den anzustrebenden 1,5¬į Grad ganz zu schweigen. Dar√ľber hinaus ist zu bef√ľrchten, dass weitere Unterzeichnerl√§nder nun auch vorsichtiger werden und ihre konkreten Einsparziele so lange weichsp√ľlen, bis kaum noch Strukturen erkennbar sind. Das gilt auch f√ľr den mittlerweile vollkommen verwaschenen Klimaschutzplan Deutschlands, mit dem Bundesumweltministerin Hendricks nun nach Marrakesch fahren wird.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der kurzfristige Nutzen, und sei er auch noch so gering, viel mehr z√§hlt, als der langfristige Gewinn einer zukunftsf√§higen Lebensgrundlage f√ľr die Menschheit. Na dann gute Nacht.

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ecolo gewinnt UFOPLAN-Projekt

Baum mit Schlamm bedeckt    Foto: P. Lincke

Starkregen, Hochwasser und was davon √ľbrig bleibt Foto: P. Lincke

Starkregen und Hitzewellen ‚Äď das sind Extremwetterereignisse, die aufgrund des Klimawandels weltweit immer h√§ufiger auftreten. Auch hierzulande hat so ziemlich jeder bereits die Wetterkapriolen miterlebt. Aber was ist zu tun, damit sie B√ľrgerinnen und B√ľrger, Wirtschaft und die √∂ffentliche Infrastruktur nicht so schwer treffen, wie in der Vergangenheit zum Teil mit t√∂dlichem Ausgang passiert? Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) sowie der Aktionsplan Anpassung (APA) der Bundesregierung bilden die Grundlagen zur mittelfristigen St√§rkung der Anpassungskapazit√§t quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche Deutschlands. Ein zentraler Bestandteil im Umsetzungsprozess ist das Thema Beteiligung.

ecolo ist jetzt vom Umweltbundesamt gemeinsam mit e-fect dialog evaluation consulting eG mit der Analyse innovativer Beteiligungsformate zum Einsatz bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der DAS beauftragt worden. Das Projekt l√§uft √ľber dreieinhalb Jahre und untersucht haupts√§chlich informelle Beteiligungsverfahren, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind und √ľber gesetzlich verankerte, formelle Beteiligungsverfahren hinausgehen. Dieses sind beispielsweise Veranstaltungen, auf denen ein Dialog zwischen Beteiligten und Ma√ünahmentr√§gern hergestellt wird. Betroffene B√ľrger, lokale Stakeholder und Multiplikatoren sollen dadurch in die Planung, Gestaltung und Umsetzung von kommunalen Ma√ünahmen eingebunden werden.

Im Rahmen dieses Projektes wird Beteiligung als Prozess verstanden, der Eigenvorsorge und Eigeninitiative relevanter nichtstaatlicher Akteure st√§rkt und die Akzeptanz von Ma√ünahmen zur Klimawandelanpassung erh√∂ht. ecolo und e-fect f√ľhren mit drei Modellkommunen selbst Beteiligungsverfahren durch, die sp√§ter evaluiert werden. Dieses Verst√§ndnis folgt dem Fortschrittsbericht 2015, der die beiden Aspekte der Eigenvorsorge und Akzeptanz als √ľbergeordnete Ziele von Beteiligung in der Klimawandelanpassung hervorhebt.

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Anpassung an den Klimawandel: Wieviel Info brauchst du?

Welche Unterst√ľtzung w√ľnschen sich Akteure bei der Umsetzung von Klimaanpassungsma√ünahmen? Welche Produkte und Dienstleistungen werden hierf√ľr ben√∂tigt? Wie sollen Informationen aufbereitet und zur Verf√ľgung gestellt werden?

Diese und andere Fragen beantworten derzeit Akteure aus der Landes- und Kommunalverwaltung, aus Verb√§nden, Unternehmen oder auch interessierte Einzelpersonen, die sich an der vom I√ĖW in Kooperation mit ecolo ausgearbeiteten Online-Umfrage beteiligen, in der es um ihre Informationsbedarfe im Bereich Anpassung an den Klimawandel geht.

Die Online-Umfrage ist ein Teil des Projektes ‚ÄěKlimAdapt‚Äú, das vom Institut f√ľr √∂kologische Wirtschaftsforschung (I√ĖW) in Kooperation mit ecolo im Auftrag des Umweltbundesamtes und des Bundesministeriums f√ľr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchgef√ľhrt wird. Die Ergebnisse dienen dem Aufbau des gleichnamigen Informationsdienstes, einer Zusammenstellung regelm√§√üig aktualisierter und √∂ffentlich zug√§nglicher Daten, Infos, Beratungsleistungen und Werkzeuge zur Klimawandelanpassung. Unter anderem soll eine Webplattform, eine Kommunikationsstrategie sowie erg√§nzende Angebote entwickelt werden. Diese sollen Bundesl√§ndern, Kommunen, Verb√§nden und Unternehmen zur Verf√ľgung stehen und sie dabei unterst√ľtzen, eigenst√§ndig in ihren Verantwortungsbereichen Ma√ünahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen.

Die Befragung l√§uft bis zum 21.Oktober 2016. F√ľr jeden ausgef√ľllten Fragebogen wird 1 Euro an Plant for the Planet gespendet. Hier geht es zur Umfrage

Das Informationsangebot ‚ÄěKlimAdapt‚Äú ist neben dem Deutschen Klimadienst (DKD) ein weiteres Element in einem Gesamtangebot des Bundes f√ľr Klimadienste und Dienste zur Unterst√ľtzung der Anpassung an den Klimawandel. Dieses wurde im vergangenen Jahr im Ersten Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel von der Bundesregierung beschlossen.

 

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