Startseite

Verbundprojekt NAGUT in Bremen gestartet

Ziel des lokalen Verbundprojekts „NAGUT ‚Äď Nachhaltig Gut Arbeiten: Arbeit und √Ėkologie ganzheitlich verbinden“ ist es, Gestaltungsl√∂sungen f√ľr Unternehmen zu entwickeln und zu erproben, die es ihnen erm√∂glichen, √∂kologische Innovationen gezielt mit einer F√∂rderung guter Arbeit zu verbinden. Im Rahmen des Projekts werden in den Unternehmen zentrale Gestaltungsfelder f√ľr die Entwicklung zukunftsf√§higer Innovationen ausgew√§hlt. Unter Beteiligung von F√ľhrungskr√§ften, Besch√§ftigten beziehungsweise ihrer Interessenvertretungen werden dann Neuerungen schrittweise entwickelt und erprobt. Um die Umsetzung dieser Neuerungen zu unterst√ľtzen, werden betriebliche Fach- und F√ľhrungskr√§fte in ihren Handlungskompetenzen gest√§rkt. Die Auswertung der betrieblichen Gestaltungsfelder bildet die Grundlage daf√ľr, Praxisleitf√§den f√ľr betriebliche Fach- und F√ľhrungskr√§fte zu entwickeln. ecolo unterst√ľtzt in dem vom BMBF gef√∂rderten¬† und ma√ügeblich von IAW und artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit geleiteten Projekt durch die Bereitstellung einer Webplattform und die Durchf√ľhrung von Workshops.

kommentieren

Anpassung an den Klimawandel ‚Äď Studie jetzt √∂ffentlich

Die von ecolo im Auftrag des Bundesinstituts f√ľr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt f√ľr Bauwesen und Raumordnung (BBR) durchgef√ľhrte Auswertung zentraler Forschungsprojekte des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel ist jetzt ver√∂ffentlicht. Der inhaltliche Fokus der in Kooperation mit Bioconsult und ARSU erarbeiteten Ergebnisse liegt dabei auf der Stadt- und Regionalentwicklung. Evaluiert wurden Projekte, die nach der Verabschiedung des Aktionsplans Anpassung zur Deutschen Anpassungsstrategie im August 2011 initiiert und umgesetzt wurden.

F√ľr die Studie wurden die zentralen Erkenntnisse sowie Informationsprodukte, Werkzeuge, Methoden und Instrumente f√ľr die konkrete Anpassungsplanung als Input f√ľr die Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung aufbereitet und einer interministerialen Arbeitsgruppe √ľbermittelt. Dieser floss neben weiteren Inputs in einen Fortschrittsbericht mit konkreten Schritten zur Weiterentwicklung und Umsetzung der DAS einschlie√ülich der Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung (APA II) ein, der Ende 2015 von der Bundesregierung vorgelegt wurde. Parallel dazu fand eine Onlinekonsultation statt, die allen relevanten Akteuren die M√∂glichkeit gab, die Entw√ľrfe zu kommentieren.

kommentieren

Literaturtipp: Bauteile wiederverwenden

Handbuch f√ľr die Praxis

Handbuch f√ľr die Praxis

Jedes Jahr werden mehr als eine halbe Milliarde Rohstoffe im Bausektor eingesetzt, Tendenz steigend. √úber 50 Milliarden Tonnen sind bereits in Geb√§uden und Bauwerken verbaut. Die Wiedergewinnung dieser wertvollen Materialien h√∂rt sich zwar mit einer Recyclingquote von 82 Prozent sehr gut an, ist aber bei genauer Betrachtung zum allergr√∂√üten Teil ein schlichtes Schreddern f√ľr den niedrigwertigeren Einsatz.

Mit der Ver√∂ffentlichung des Buches Bauteile wiederverwenden ‚Äď Werte entdecken hat die Herausgeberin Ute Dechantsreiter facetten- und kenntnisreich die Ergebnisse eines mehrj√§hrigen Forschungsprojektes praxisnah aufbereitet. Die Architektin und Altbauexpertin besch√§ftigt sich mit der Bestandsbewahrung und der nachhaltigen Sanierung von Geb√§uden und setzt sich f√ľr den bewussteren Umgang mit Geb√§uden und der Wiederverwendung von Bauteilen ein. Sie ist Mitbegr√ľnderin der 2001 in Bremen er√∂ffneten ersten Bauteilb√∂rse Deutschlands sowie Initiatorin und gesch√§ftsf√ľhrender Vorstand des bundesweiten Netzwerkes „Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V.“

Andreas Lieberum, zust√§ndig f√ľr die Kommunikationsberatung und √Ėffentlichkeitsarbeit im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef√∂rderten Forschungsprojekt, verfasste den Einleitungstext und einen Artikel im Handbuch f√ľr die Praxis. Wer also wissen m√∂chte, was alles m√∂glich ist, wenn Bauherren, Abbruchunternehmen und Bauteilb√∂rsen zusammen mit den kommunalen Einrichtungen Hand in Hand zusammen arbeiten, dem sei dies beim oekom Verlag erschiene Buch sehr ans Herz gelegt (ISBN 978-3-86581-786-0).

kommentieren

Beteiligung am ‚ÄěClimaCampus‚Äú mit ersten Ergebnissen

Klimaschutz gelingt nur, wenn alle mitmachen. So rief die Hochschule Bremen auf ihrem Weg zum ‚ÄěClimaCampus‚Äú Besch√§ftigte, Studierende und Lehrende dazu auf, sich in die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes einzubringen. Nach f√ľnfmonatiger Arbeit liegen jetzt die ersten Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vor, der von ecolo und der Energieeffizienzagentur BEKS gemeinsam gestaltet wurde.

Beteiligungsprozess Hochschule Bremen

ClimaCampus Workshop im Zuge des Beteiligungsprozesses an der Hochschule Bremen

Die Vorschl√§ge reichen vom Einsatz erneuerbarer Energien in der W√§rme- und Stromversorgung √ľber die Umstellung auf LED-Beleuchtung bis hin zu einem Begr√ľnungskonzept f√ľr Fassaden und Dachterrassen und einer Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung. Alle haben das Ziel, letztlich den Energieverbrauch der Hochschule Bremen deutlich zu senken und ihren Treibhausgasaussto√ü dauerhaft einzud√§mmen. Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey zeigt sich beeindruckt vom Engagement und der Vielzahl an Ideen und Ma√ünahmenvorschl√§gen: ‚ÄěWichtig f√ľr uns ist zudem, die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz als wichtige Aspekte in Forschung und Lehre der Hochschule Bremen sichtbar zu machen. In Form eines ‚ÄěReallabors‚Äú soll es k√ľnftig noch besser m√∂glich sein, auch die Hochschulgeb√§ude, die technische Ausr√ľstung und den Campus als Gegenstand f√ľr Forschung und Lehre zu nutzen.‚Äú

In sieben Workshops entwickelten die Teilnehmenden eine Vorschlagsliste mit 70 Ma√ünahmen entlang der Handlungsfelder Geb√§udeh√ľlle und -technik, Mobilit√§t, Beschaffungswesen, Ern√§hrung und Green IT. Zudem befassten sie sich mit der Anpassung an die zu erwartenden Folgen des Klimawandels sowie dem individuellen Nachhaltigkeitsbewusstsein der Besch√§ftigen, Studierenden und Lehrenden. Von der intensiven Beteiligung am Entwicklungsprozess verspricht sich die Hochschule umfangreiche Ergebnisse.

kommentieren

Idomeni: ecolo hilft mit morethanshelters

Eine E-Mail von Daniel Kerber, Gesch√§ftsf√ľhrer von morethanshelters, mit dem Hilferuf, seine Organisation in Idomeni zu unterst√ľtzen, erreichte ecolo diese Woche: „Babys kommen im Schlamm zur Welt, Krankheiten und Seuchen verbreiten sich ‚Äď sind wir eigentlich noch in Europa? Diese unglaublichen, schockierenden und traurigen Bilder aus Idomeni in Griechenland gehen seit vielen Tagen durch die Medien und sozialen Netzwerke. Mazedonien hat die Grenzen geschlossen und nun sitzen rund 15.000 Gefl√ľchtete in Idomeni fest. T√§glich kommen mehr. Die Gefl√ľchteten in Idomeni brauchen unsere Unterst√ľtzung. Mit dem DOMO-Zelt m√∂chten wir Schutzr√§ume zum Stillen und f√ľr √§rztliche Versorgung in Idomeni erm√∂glichen und begleiten.“

Wir Kolleginnen und Kollegen z√∂gerten nicht, angesichts der unmenschlichen Zust√§nde im Fl√ľchtlingscamp, f√ľr sein Vorhaben zu spenden. ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer Manfred und Andreas verdoppelten unseren Betrag noch. Wir kennen Daniel Kerber und morethanshelters seit 2013, als seine DOMO-Idee im IPP-Wettbewerb Hamburg in der Kategorie ‚ÄěIdee‚Äú gewann. DOMO ist eine mobile Notunterkunft, die komplett aus umweltvertr√§glichen Materialien hergestellt wird, einfach auf- und abgebaut oder erweitert werden kann. Ressourcen aus der Einsatzregion k√∂nnen integriert und alle Teile des DOMOs weiter verwendet werden, sodass kein Abfall anf√§llt, wenn die Unterk√ľnfte nicht mehr gebraucht werden. Die DOMOs stehen derzeit auch in Hamburg und kommen seit 2014 in einem syrischen Fl√ľchtlingscamp in Jordanien zum Einsatz.

Wir hoffen, dass mit den DOMOs die Not in Idomeni etwas gelindert werden kann und w√ľnschen morethanshelters noch viele weitere Unterst√ľtzer. √úbrigens wird jedes DOMO, das wir hier gemeinsam durch Spenden erm√∂glichen, auch von der Hans-Sauer-Stiftung verdoppelt!

 

kommentieren
Seite 5 von 20« First...«34567»1020...Last »