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Ein Jugendklimarat f├╝r Bremerhaven

Mehr als 200 junge Menschen trafen sich im Klimahaus, um ├╝ber Struktur und Arbeit des Jugendklimarats abzustimmen.

Mehr als 200 junge Menschen trafen sich im Klimahaus, um ├╝ber Struktur und Arbeit des Jugendklimarats abzustimmen.

Im Rahmen der Ma├čnahmen zu Klimastadt Bremerhaven soll die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch die Gr├╝ndung eines Jugendklimarats gest├Ąrkt werden. Um die Vorstellungen der jungen Menschen in Bezug auf Struktur und Aufgaben des Jugendklimarats einzuholen und sie rechtzeitig in die Planung einzubeziehen, fand zuletzt Ende August eine von ecolo inhaltlich vorbereitete und moderierte Vorbereitungsveranstaltungen┬ástatt, zu denen alle Kinder und Jugendliche aus Bremerhaven eingeladen waren. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche fanden sich im┬áim Klimahaus 8┬░ Ost zusammen, um u╠łber Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen des Jugendklimarates abzustimmen. Fu╠łr Februar 2013 ist nun die Gru╠łndungsveranstaltung des Rates geplant. ÔÇ×Es gibt nichts, was fu╠łr die kommenden Generationen so wichtig ist, wie der KlimawandelÔÇť, sagt Umweltdezernentin Anke Krein (Gru╠łne). Diese Meinung teilten auch die engagierten Schu╠łler. ÔÇ×Klimapolitik geht uns alle etwas anÔÇť, sagt die 17-j├Ąhrige Marie Meier. ÔÇ×Jugendliche haben oft eine andere Sicht auf Dinge. Deshalb ist es wichtig, dass wir bei Entscheidungen ein Mitspracherecht haben.ÔÇť

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Windkraftanlage auf Ziegelschornstein

Klimafonds f├Ârdert Pilotprojekt am Kulturzentrum Schlachthof

(c)Scheffka

Start frei f├╝r die erste vertikalachsige Windkraftanlage in Bremens Innenstadt: Ralf Manke, dynamo urbane*windkraft, und Matthias Otterstedt, Baubeauftragter des Schlachthofs, bei der Montage der Anlage am Kulturzentrum Schlachthof. (c) Scheffka

Sie sieht aus wie ein gro├čer Quirl, arbeitet nahezu ger├Ąuschlos und ist in bislang einzigartiger Weise auf einen Ziegelschornstein montiert. Bremens erste urbane vertikalachsige Windkraftanlage ist k├╝rzlich unter gro├čer medialer Aufmerksamkeit am Kulturzentrum Schlachthof von Umweltsenator Dr. Joachim Lohse in Betrieb genommen worden. Sie produziert k├╝nftig rund 5.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr, vermeidet dabei knapp 5 Tonnen COÔéé und ist in Sachen Nutzung von st├Ądtischer Windkraft ein Pilotmodell. Die Anlage wird aus Mitteln des swb proNatur-Fonds, vom Schlachthof selbst und aus dem Klimafonds der Bremer Umweltpartnerschaft finanziert, in den auch ecolo f├╝r seine unvermeidbaren COÔéé-Emissionen einzahlt. Die Bedeutung von Bremens erster urbaner Windkraftturbine liegt vor allem in der Signalwirkung, denn w├Ąhrend die Nutzung der Sonnenenergie in St├Ądten ├╝blich ist, steht die Windkraft in urbanen R├Ąumen noch ganz am Anfang.

(c) Scheffka

Die erste vertikalachsige Windkraftanlage in Bremens Innenstadt (c) Scheffka

Mit der Pilotanlage auf dem Schlachthof-Schornstein soll f├╝r die Akzeptanz von sauberer Energie aus Wind geworben und gleichzeitig gezeigt werden, dass Klimaschutz direkt vor der eigenen Haust├╝r m├Âglich ist. Aus dem Klimafonds wurden in diesem Jahr mit insgesamt 16.300 Euro Zuschuss neben dem Kulturzentrum auch die Stiftung St. Petri Waisenhaus, das Schn├╝rschuh Theater und das Hafenmuseum Speicher XI gef├Ârdert. M├Âglich wird das Dank der finanziellen Unterst├╝tzung von Bremer und Bremerhavener Unternehmen. Die jetzt gef├Ârderten Projekte f├╝hren k├╝nftig zu einer Klimaentlastung von rund 20.000 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr.

 

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