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‚Die Kraft der Gedanken‘

Artikel vom 13.10.2013

Artikel vom 13.10.2013

Ich habe mich während meines Urlaubes wieder einmal mit der Hirnforschung beschäftigt und bin auf aktuelle Erkenntnisse gestoßen, in denen ich meine persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen bestätigt sehe. Der Mensch besteht eben nicht nur, entgegen der immer noch allgemein verbreiteten Ansicht, aus einem physischem Körper und einem rein funktionellen Geist.

Nein, wir haben mehr Unbewusstes als Bewusstes in uns und verf√ľgen √ľber geistige Kr√§fte, die auf alle Bereiche eine positive Auswirkung haben k√∂nnen. Sich dessen erst einmal¬† ‚bewusst‘ zu werden, ist der erste Schritt in eine Richtung voller ungeahnter M√∂glichkeiten.

Wir wissen, dass das menschliche Gehirn mehr als¬†100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) besitzt, die durch etwa 70 – 100 Billionen Synapsen eng miteinander verbunden sind. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Zellen in gewisser Weise durch all unsere bewussten und unbewussten Erlebnisse/Erkenntnisse entsprechend programmiert werden und Ursprung negativer ‚Speicherung‘ Stress ist, dann wird mir klar, dass solche destruktiven Schwingungen chronisch werden k√∂nnen. Unbehandelt kann also dieses energetische Problem eine physische oder auch psychische Krankheit¬† ausl√∂sen.

Um sozusagen diese destruktiven Schwingungen wieder auszugleichen, bedarf es einer Neuprogrammierung/Heilung unseres Immunsystems, was wiederum durch die Kraft unserer Gedanken möglich wäre. Noch wissen die Hirnforscher nicht genau, wie es möglich ist, dass etwas Nicht­phy­si­sches wie unsere Gedanken, unser Gehirn und unsere Zellen insgesamt verän­dert. Was sie aber wissen, ist, dass sie es tun.

Mein pers√∂nliches Fazit: Erf√§hrst du privat oder beruflich Unterst√ľtzung und positiven Zuspruch, wirst du gest√§rkt und deine Leistung gesteigert, d.h. unser Hirn sch√ľttet Endorphine aus (Material f√ľr positiven Gedankenfluss). Menschen, die ebensolche Zuwendung nicht bzw. √ľberwiegend negatives Feedback erfahren, haben es wesentlich schwerer.

 

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Wir sind doch die Guten

Da spenden die Familien Quandt und Klatten mal eben 690.000,- Euro an die CDU und gleichzeitig wird in Br√ľssel √ľber die Grenzwerte der CO2-Emissionen bei Fahrzeugflotten verhandelt. Und siehe da, f√ľr die deutschen Gro√ülimousinenhersteller gibt es tats√§chlich noch einmal einen Aufschub, bevor die 100g CO2/km unterschritten werden m√ľssen. Dass da die franz√∂sischen Autobauer nicht gerade erfreut waren, ist einsehbar, hatten sie sich doch einen Marktvorteil mit ihren Kleinwagen versprochen. Doch nun kommt die deutsche Gro√üherzigkeit ins Spiel, denn die argumentiert so: Wenn der Grenzwert schon jetzt gekommen w√§re, w√ľrden die deutschen Automobilhersteller verst√§rkt Kleinwagen produzieren und damit ‚Äď der deutschen Technik sei Dank ‚Äď den Franzosen doch Marktanteile schon jetzt abnehmen. Da k√∂nnen die doch froh sein.
Danke BMW und Co. f√ľr eure europ√§ische Solidarit√§t!

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IPCC ‚Äď 5. Sachstandsbericht ‚Äď und nun?

In Stockholm wurden am 27.9. die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Grundlagen der ersten Arbeitsgruppe als Teilbericht 1 des 5. Sachstandsberichts des IPCC vorgestellt und nur ein Wochenende später am 30.9. in Berlin in der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung von BMU, BMBF, TU-Berlin, DKK und der Deutschen IPCC Koordinierungsstelle zur Diskussion gestellt.

Ich hatte sowieso in Hamburg einen Termin beim Climate Service Center und habe diese Gelegenheit genutzt, den kurzen Trip nach Berlin auf mich zu nehmen, um von Vertretern und Vertreterinnen der deutschen Delegation und Autoren sozusagen life zu erfahren, was denn nun noch außerhalb der medialen Aufbereitung in den Tagen davor noch so alles drin steckt in diesem Bericht.

Also, schlauer geworden bin ich nicht; au√üer dass man nun noch sicherer wei√ü, dass der Klimawandel menschengemacht ist und mit der Einf√ľhrung eines neuen und meiner Meinung nach absolut utopischen Klimaszenarios (RCP 2.5) es theoretisch gelingen k√∂nnte, das politisch gewollte 2¬į-Ziel noch zu erreichen, weil die Spannweite der globalen Mitteltemperatur nun zwischen 1,5¬į und 4,5¬į liegt.

Und jedes Mal wieder wird die Dringlichkeit (diesmal auch durch die Diskutanten auf dem Podium) bem√ľht, doch nun endlich den Zahlen auch Taten folgen zu lassen. Selbstverst√§ndlich freiwillig und unter Mitwirkung aller, weil ja der Klimawandel ein globales Problem ist und dann doch wieder nur faule Kompromisse dabei rauskommen.

Ich denke, dass wir keine weiteren wissenschaftlichen Daten ben√∂tigen. Was wir brauchen, sind klare Regularien und Vereinbarungen und Deutschland und Europa m√ľssen endlich zeigen, dass sie den gro√üen emotionalen Best√ľrzungen auch Taten folgen lassen, denn das Zeitfenster zum Handeln ist schon jetzt so klein, dass die Menschheit in vielen Teilen dieser Welt, die sich Anpassungsma√ünahmen nicht leisten k√∂nnen, kurz vor dem Abgrund steht.

Ich m√∂chte gern den Politiker kennen lernen, der in ein Flugzeug steigt, an dessen Gangway ein Schild mit der Aufschritt ‚ÄěDieses Flugzeug wird mit 95%-iger Wahrscheinlichkeit abst√ľrzen‚Äú angebracht ist.

Wer es genauer wissen will.

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