Alle Beiträge

ecolo feiert nachhaltig Geburtstag

20 Jahre ecolo waren Anlass genug, Freunde, Kunden und Partner zur gro√üen Geburtstagsfeier in die Jakobistra√üe 20 einzuladen. √úber 80 G√§ste lie√üen es sich nicht nehmen, pers√∂nlich zum Gratulieren vorbei zu kommen. Sie erhielten einen exklusiven Blick hinter die ecolo-Kulissen, versuchten ihr Gl√ľck bei der Tombola und netzwerkten bei S√ľppchen, Sekt und Schokok√ľssen ausgiebig. ecolo w√ľnschte sich statt Geschenken eine Spende f√ľr den Verein Pinocchio f√ľr Afrikaskinder, dessen Entwicklungsprojekte ecolo bereits seit seiner Gr√ľndung unterst√ľtzt. Dank der Spendierfreudigkeit aller G√§ste kamen 1.173,55 Euro zusammen! Mit diesem Geld wird f√ľr einen Kindergarten in Omhedi im Norden Namibias ein Sonnendach gebaut und in einen Spielplatz investiert. Wir sagen nochmal vielen, vielen Dank!

Zur Fotogalerie

kommentieren

Stärkere Klima-Sensibilisierung durch Betroffenheitsindex herstellen

In der peruanischen Hauptstadt Lima treffen sich bis zum 10.12. Vertreter und Vertreterinnen aus mehr als 190 Staaten, um die Weichen f√ľr ein neues, globales Klimaabkommen zu stellen, das dann in Paris Ende kommenden Jahres verabschiedet werden soll. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht, da es Bewegung bei den beiden gr√∂√üten Emittenten von Treibhausgasen China und USA gibt, die zumindest vorsichtig optimistisch stimmen. Germanwatch hat nun mit der Pr√§sentation des Globalen Klima-Risiko-Indexes 2015 (KRI) die Betroffenheitsschrauben angezogen, in dem sehr deutlich die humanit√§ren und √∂konomischen Folgen von Wetterextremen f√ľr L√§nder vor allem aus dem √§rmeren S√ľden aufgezeigt werden. So starben nach Auswertung der Datenbank NatCatSERVICE der M√ľnchner R√ľck Versicherung zwischen 1994 und 2013 mehr als eine halbe Million Menschen durch Sturm, Hochwasser, Hitzeextreme und der √∂konomische Schaden bel√§uft sich auf einem Verlust von √ľber 2 Billionen US$ an Kaufkraftparit√§ten. Auch Deutschland ist durch die Hochwasserereignisse in 2013 von Platz 32 auf Platz 22 der am st√§rksten betroffenen Staaten ger√ľckt. Vielleicht f√ľhrt dies zu einer ernsthafteren Klimaschutzpolitik der Bundesregierung, die in letzter Zeit nicht gerade durch einen klaren Kurs in Sachen CO2-Minderung aufgefallen ist.
Wer mehr zu KRI wissen möchte, kann sich unter http://germanwatch.org/de/9532 die deutsche Zusammenfassung oder die englischsprachige Vollversion herunterladen.

kommentieren

ecolo gewinnt erstmalig Projekt des BBSR

Die Klimafolgen- und Anpassungsforschung des Bundes hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Ergebnissen in den jeweiligen Forschungsprogrammen und Projektvorhaben der Ministerien geliefert. Zusammenfassende √úbersichten zu konkreten Produkten und zentralen Erkenntnissen liegen bisher nicht vor, die f√ľr die Weiterentwicklung der Deutsche Klimaanpassungsstrategie (DAS) jedoch essentiell sind. Das Bundesinstitut f√ľr Bau-, Stadt und Raumforschung im Bundesamt f√ľr Bauwesen und Raumordnung hat aus diesem Grund ecolo mit einer Querauswertung zentraler Verbundvorhaben des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel mit dem Fokus Stadt- und Regionalentwicklung beauftragt. Gemeinsam mit dem Gutachterb√ľro BioConsult Schuchardt & Scholle GbR sowie der Arbeitsgruppe f√ľr regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU) sollen so Empfehlungen zu Implementierungs-, Forschungs- und F√∂rdererfordernissen f√ľr die Weiterentwicklung der DAS abgeleitet werden.

 

Kommentare

Neue Wege f√ľr Dialoge zwischen Wissenschaft und Praxis

Am 25. und 26. November veranstaltete das Climate Service Center 2.0 in Hamburg einen Workshop zum Thema ‚ÄěDialoge zwischen Wissenschaft und Praxis‚Äú. Dieser zielte darauf ab, Wissenschaftler sowie Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um zu erarbeiten, wie die Beteiligten erfolgreich miteinander kommunizieren. Daf√ľr galt es, Begrifflichkeiten, Herangehensweisen und Praxisbeispiele aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern und Disziplinen, darunter auch die Klimawandelforschung, besser zu verstehen und untereinander zu vergleichen. Vor allem Stakeholder-Dialoge sowie alle Formen der Verfechtung von Wissenschaft und Praxis im Forschungsprozess standen hierbei im Vordergrund.

Claudia K√∂rner von ecolo wurde eingeladen, im Rahmen der Veranstaltung die Arbeitsgruppe zum Thema ‚ÄěHindernisse und Erfolgsfaktoren f√ľr die Gestaltungsm√∂glichkeiten transdisziplin√§r besetzter Begleitgremien‚Äú zu leiten. Deutlich wurde, dass die Einbindung von Praxisakteuren in Forschungsprozessen f√ľr beide Seiten eine Herausforderung ist. Durch ausreichend Klarheit √ľber Rollen, Aufgaben und Erwartungen sowie Zeit und Raum f√ľr Reflexion kann es aber einen hohen Mehrwert f√ľr Wissenschaft und Praxis geben.

 

kommentieren

Filmtipp: Der Bauer und sein Prinz

Als Fan von Gala, Bunte & Co. verfolge ich selbstverst√§ndlich bei jedem Friseurbesuch die Geschehnisse in Europas K√∂nigsh√§usern. Erfreulicherweise f√§llt mir ein angehender K√∂nig dabei mit seinem ausgesprochenen √∂kologischen Engagement auf: Prinz Charles. Jetzt hat der Filmemacher Bertram Verhaag einen Dokumentarfilm √ľber die √Ėko-Farm von Prinz Charles gemacht, der durch poetische Bilder und viel Information zu den M√∂glichkeiten nachhaltiger Landwirtschaft besticht. Aktuell in Bremen im Cinema Ostertor zu sehen.

Darum geht’s: „Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt √∂kologisch zu ern√§hren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren. Die einmalige Zusammenarbeit der Beiden beweist mit poetisch eindr√ľcklichen Bildern, wie √∂kologische Landwirtschaft funktioniert und welchen Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Vision√§re mehr als f√ľnf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prinz of Wales f√ľhlte sich dem √∂kologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort ‚Äěnachhaltig‚Äú noch nicht mal kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen Bauern √ľberzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften. Das ist den Beiden eindr√ľcklich gelungen und Bauern aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Homefarm und holen sich dort den Mut und das Wissen ihre eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in einem g√§nzlich ungewohnten Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegen√ľber ihm und der √∂kologischen Landwirtschaft √ľber Bord zu werfen.“ (Quelle: Cinema Ostertor)

Kommentare
Seite 1 von 812345»...Last »