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Ein zweites Leben f√ľr Ziegelstein, Fensterrahmen und Co.

Es dreht sich alles um Bauteile-Wiederverwendung am 22. September 2014 auf dem internationalen Workshop in Bremen.

Es dreht sich alles um Bauteile-Wiederverwendung am 22. September 2014 auf dem internationalen Workshop in Bremen.

ReUse, Second Life, Refurbishing – die Anglizismen spiegeln wider, was die EU-Abfallrahmenrichtlinie vorgibt: Wiederverwendung als vorrangiges Ziel der Kreislaufwirtschaft, um die Tragf√§higkeit der nat√ľrlichen Ressourcen nachhaltig zu schonen.

Modernisierungs- und Abbrucharbeiten an Geb√§uden hinterlassen enorme Abfallmengen. Reststoffe der Bauwirtschaft stellen ein Viertel des gesamten Abfallaufkommens der EU. Das ausgewiesene Ziel f√ľr die EU-Mitgliedsstaaten ist eine Wiederverwendungs- und Recyclingrate von 70 Prozent. Wie kann das Handlungsfeld „Bauteile-Wiederverwendung“ dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen? Welche konkreten M√∂glichkeiten existieren schon in Europa, um dem Abfallaufkommen der Bauwirtschaft erfolgreich begegnen zu k√∂nnen?

ecolo veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V. den ersten „Europ√§ischen Workshop zur Bauteile-Wiederverwendung“ am 22. September 2014 in Bremen. Die Konferenz mit Workshopcharakter m√∂chte dazu beitragen, die vielen Projekte zur Bauteile-Wiederverwendung in Europa kennen zu lernen. Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, √Ėsterreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande und D√§nemark kommen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und Wege zu diskutieren. Die Durchf√ľhrung wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef√∂rdert. Infos und Anmeldung unter www.bauteilnetz.de

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walk & talk zum Thema ‚ÄěReUse ‚Äď von der Bauteilb√∂rse zur Hafenbar‚Äú

Nach dem Nachhaltigkeitstalk im letzten Jahr veranstaltet ecolo 2014 einen¬† Nachhaltigkeitswalk, denn bekanntlich ist ja das Gehirn bei Bewegung besser durchblutet und frische Luft hat noch jeden Geist inspiriert. Im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit vom 23. bis 29. Juni richten wir den¬† Blick auf die urbane Entwicklung der Zukunft. Bremen geht mit Initiativen wie der Bauteilb√∂rse oder der tempor√§ren Hafenbar Golden City nachhaltig voran. ‚ÄěReUse‚Äú lautet die Zauberformel.

Unser Spaziergang in der maritimen Atmosph√§re der √úberseestadt startet bei der Bauteilb√∂rse Bremen und f√ľhrt uns von der Feuerwache, √ľber den Speicher XI und Schuppen 1 zu unserem Zielort Golden City. Szene-Insider geben beim walk Infos zu den Umbauten und Neunutzungen der einzelnen Stationen, w√§hrend unsere G√§ste ihre Gedanken, Visionen und Visitenkarten bei den talks entlang des Weges austauschen k√∂nnen.

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Berufliche Leidenschaft und Klimaanpassung

Klub Dialog und Springer Professional wollten es ganz genau wissen, und zwar von Andreas Lieberum. ‚ÄěWer w√ľnscht sich das nicht: Jeden Tag einer Arbeit nachgehen, durch die die Welt ein kleines St√ľckchen besser wird.‚Äú So lautet der Einleitungssatz des Klub Dialog Interviews, in dem der ecolo-Chef von seiner Motivation erz√§hlt, eine Firma zu gr√ľnden, die seit 20 Jahren ausschlie√ülich in der sozial-√∂kologischen Beratung, Kampagnenentwicklung und Projektsteuerung t√§tig ist. Und er erz√§hlt, warum es wichtig ist, das zu leben, was man anderen verkaufen m√∂chte.

Mit Springer f√ľr Professionals sprach Andreas Lieberum √ľber Erfolge und Hindernisse im Gro√üforschungsprojekt KLIMZUG. F√ľnf Jahre lang war er selbst Gesch√§ftsf√ľhrer des dazu geh√∂rigen Projektes nordwest2050, bei dem es um Klimaanpassung in der Region geht. Sein Fazit ist, dass eine auf die n√§chsten Jahrzehnte ausgerichtete Anpassungspolitik viel Mut braucht, heute eine Entscheidung zu f√§llen, deren Wirkung weit in der Zukunft liegt und ihre Folgen erst f√ľr andere Menschen als den urspr√ľnglichen Entscheidungstr√§ger sp√ľrbar werden.

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