Alle Beiträge November2014

ecolo gewinnt erstmalig Projekt des BBSR

Die Klimafolgen- und Anpassungsforschung des Bundes hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Ergebnissen in den jeweiligen Forschungsprogrammen und Projektvorhaben der Ministerien geliefert. Zusammenfassende √úbersichten zu konkreten Produkten und zentralen Erkenntnissen liegen bisher nicht vor, die f√ľr die Weiterentwicklung der Deutsche Klimaanpassungsstrategie (DAS) jedoch essentiell sind. Das Bundesinstitut f√ľr Bau-, Stadt und Raumforschung im Bundesamt f√ľr Bauwesen und Raumordnung hat aus diesem Grund ecolo mit einer Querauswertung zentraler Verbundvorhaben des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel mit dem Fokus Stadt- und Regionalentwicklung beauftragt. Gemeinsam mit dem Gutachterb√ľro BioConsult Schuchardt & Scholle GbR sowie der Arbeitsgruppe f√ľr regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU) sollen so Empfehlungen zu Implementierungs-, Forschungs- und F√∂rdererfordernissen f√ľr die Weiterentwicklung der DAS abgeleitet werden.

 

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Neue Wege f√ľr Dialoge zwischen Wissenschaft und Praxis

Am 25. und 26. November veranstaltete das Climate Service Center 2.0 in Hamburg einen Workshop zum Thema ‚ÄěDialoge zwischen Wissenschaft und Praxis‚Äú. Dieser zielte darauf ab, Wissenschaftler sowie Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um zu erarbeiten, wie die Beteiligten erfolgreich miteinander kommunizieren. Daf√ľr galt es, Begrifflichkeiten, Herangehensweisen und Praxisbeispiele aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern und Disziplinen, darunter auch die Klimawandelforschung, besser zu verstehen und untereinander zu vergleichen. Vor allem Stakeholder-Dialoge sowie alle Formen der Verfechtung von Wissenschaft und Praxis im Forschungsprozess standen hierbei im Vordergrund.

Claudia K√∂rner von ecolo wurde eingeladen, im Rahmen der Veranstaltung die Arbeitsgruppe zum Thema ‚ÄěHindernisse und Erfolgsfaktoren f√ľr die Gestaltungsm√∂glichkeiten transdisziplin√§r besetzter Begleitgremien‚Äú zu leiten. Deutlich wurde, dass die Einbindung von Praxisakteuren in Forschungsprozessen f√ľr beide Seiten eine Herausforderung ist. Durch ausreichend Klarheit √ľber Rollen, Aufgaben und Erwartungen sowie Zeit und Raum f√ľr Reflexion kann es aber einen hohen Mehrwert f√ľr Wissenschaft und Praxis geben.

 

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Filmtipp: Der Bauer und sein Prinz

Als Fan von Gala, Bunte & Co. verfolge ich selbstverst√§ndlich bei jedem Friseurbesuch die Geschehnisse in Europas K√∂nigsh√§usern. Erfreulicherweise f√§llt mir ein angehender K√∂nig dabei mit seinem ausgesprochenen √∂kologischen Engagement auf: Prinz Charles. Jetzt hat der Filmemacher Bertram Verhaag einen Dokumentarfilm √ľber die √Ėko-Farm von Prinz Charles gemacht, der durch poetische Bilder und viel Information zu den M√∂glichkeiten nachhaltiger Landwirtschaft besticht. Aktuell in Bremen im Cinema Ostertor zu sehen.

Darum geht’s: „Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt √∂kologisch zu ern√§hren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren. Die einmalige Zusammenarbeit der Beiden beweist mit poetisch eindr√ľcklichen Bildern, wie √∂kologische Landwirtschaft funktioniert und welchen Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Vision√§re mehr als f√ľnf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prinz of Wales f√ľhlte sich dem √∂kologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort ‚Äěnachhaltig‚Äú noch nicht mal kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen Bauern √ľberzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften. Das ist den Beiden eindr√ľcklich gelungen und Bauern aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Homefarm und holen sich dort den Mut und das Wissen ihre eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in einem g√§nzlich ungewohnten Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegen√ľber ihm und der √∂kologischen Landwirtschaft √ľber Bord zu werfen.“ (Quelle: Cinema Ostertor)

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20 Jahre ecolo: das Jubiläum in Bildern

Andreas Lieberum und Manfred Born gr√ľndeten ecolo vor 20 Jahren.

Andreas Lieberum und Manfred Born gr√ľndeten ecolo vor 20 Jahren.

Ob mit Roger Moore beim Gastauftritt im Tatort, Bonbons werfend mit Marie-Luise Marjan auf dem Freimarktumzug, mit Klaus T√∂pfer und einem k√ľhlen Becks im Rathaus oder samt der Personenschutzstaffel von Palermos B√ľrgermeister Leoluca Orlando bei Bremens gr√∂√üter internationaler Konferenz zu nachhaltiger Entwicklung in Wirtschaft und Kommunen: ecolo holte sie alle in die Stadt. Jetzt feiert die erste Agentur f√ľr √Ėkologie und Kommunikation im Nordwesten Geburtstag und wir blicken auf eine Reihe von bedeutenden Projekten zur√ľck, deren Ergebnisse sowohl B√ľrgerinnen und B√ľrgern hierzulande wie auch √ľberregional bis heute zu Gute kommen.

Hier gehts direkt zur Fotogalerie mit Impressionen von der Feier.

Frei nach dem Motto ‚Äě√Ėkobotschaft trifft Dienstleistung‚Äú gr√ľndeten Andreas Lieberum und Manfred Born 1994 die Agentur ecolo. Ihr Ziel, umwelt- und klimafreundliche Perspektiven f√ľr eine zukunftsf√§hige Gesellschaft entwickeln und davon leben k√∂nnen. Das Vorhaben ist gegl√ľckt und so konzipieren und organisieren Lieberum, Born und ihr siebenk√∂pfiges Team bis heute Konferenzen, Kampagnen sowie Projekte wie bspw. die ‚Äėbremen initiative‚Äė 2001, das Partnerschaftsjahr ‚ÄėBremen f√ľr unicef‚Äė 2002 oder die Bremer Umweltpartnerschaft. Einem Grundsatz bleiben die Gesch√§ftsf√ľhrer bei jedem ihrer Auftr√§ge treu: ‚ÄěEr muss einen Beitrag zu Bildung, Umwelt- oder Klimaschutz leisten‚Äú, erkl√§rt Andreas Lieberum, ‚ÄěWir haben den Anspruch, mit unserer Arbeit unserer √∂kologischen und sozialen Verantwortung gerecht zu werden, denn die tr√§gt jeder von uns f√ľr die Gemeinschaft.‚Äú

Sp√§testens seit Themen rund um den Klimawandel und alternative Mobilit√§t salonf√§hig sind, ist ecolo eine feste Gr√∂√üe, wenn es um Expertise in Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsfragen geht. Die von Born und Lieberum mit entwickelten Forschungsprojekte ‚ÄėKlimawandel Unterweser‚Äė und ‚Äėnordwest2050‚Äė brachten bundesweite Anerkennung f√ľr Bremen und die Region. So ber√§t die Agentur neben dem Umweltbundesamt und dem Umweltministerium Gemeinden und St√§dte wie Syke, Ganderkesee aber auch Hamburg und Berlin in Sachen Klimaschutz- und Klimaanpassungsma√ünahmen. ‚ÄěZunehmende Ressourcenknappheit und aktuelle, dem Klimawandel geschuldete Wetterereignisse erfordern ein Umdenken bei Politik und Kommunen‚Äú, so Manfred Born. ‚ÄěWir haben diese Ver√§nderungsprozesse stets im Blick und begleiten sie erfolgreich seit nunmehr 20 Jahren.‚Äú

 

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Wettbewerb f√ľr Vorausdenker

8.000 Euro f√ľr innovative Klimaanpassungsma√ünahmen in der Metropolregion Nordwest und Ostfriesland(c) somchaij

Das Rennen um die innovativsten Ideen, Produkte oder Dienstleistungen, die die Folgen des Klimawandels hier oder in anderen Regionen l√∂sen und ein gutes Marktpotenzial versprechen ist gestartet. Das ‚ÄěNetzwerk Innovation & Gr√ľndung im Klimawandel‚Äú (NIK) sucht gemeinsam mit der Metropolregion Nordwest und der EWE die besten Innovationen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Bewerben k√∂nnen sich sowohl Start-ups, also sehr junge oder sich in der Gr√ľndung befindende Firmen, als auch Unternehmen, die bereits am Markt etabliert sind. Einzige Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz oder eine Niederlassung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg oder Ostfriesland haben. Die siegreichen Projekte erwartet ein Preisgeld von insgesamt 8.000 Euro. Die Bewerberplattform ist ab sofort bis zum 28. Februar 2015 unter www.n-i-k.net erreichbar.

ecolo betreut im Auftrag von NIK neben der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit auch das Wettbewerbsb√ľro. Lars Galwoschus und Susanne Lincke stehen f√ľr Nachfragen gern zur Verf√ľgung.

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