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Praxis Bau: So geht Kreislaufwirtschaft!

Welche Bedeutung hat das Thema Bauteilewiederverwendung in der Gesellschaft erreicht? Wie k√∂nnen Qualifizierung von Personal und die Standardisierung von Prozessen und Methoden die Qualit√§t des schadensfreien R√ľckbaus und die hochwertige Nutzung gebrauchter Bauteile im Hochbau verbessern? Wie haben sich die rechtlichen Bedingungen ge√§ndert und welchen Beitrag leisten sie zur Rettung werthaltiger gebrauchter Bauteile? F√∂rdert die R√ľckbesinnung auf regionale Werte und eine zunehmende Sensibilit√§t f√ľr gutes Handeln die Chancen sozialer Arbeit?

Diese Fragen bilden den Rahmen der Abschlusspr√§sentation des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef√∂rderten und mit viel Fachverstand begleitenden Projektes der Forschungsvereinigung f√ľr Recycling und Wertstoffverwertung im Bauwesen e.V. in Kooperation mit f√ľnf Bauteilb√∂rsen aus ganz Deutschland.

Die Veranstaltung findet am 7. Juli 2015 von 10 bis 15.30 Uhr im Zentrum f√ľr Umweltkommunikation in Osnabr√ľck statt und richtet sich an Akteure rund um Bauwerkserhaltung, Sanierung, R√ľckbau und Abbruch sowie an die Fach√∂ffentlichkeit. Sie erwartet interessante Bilanzierungen von R√ľckbauprojekten, ein Qualifizierungsprogramm mit Zertifizierung, Entw√ľrfe und Umsetzungen von Bauwerken mit gebrauchten Bauteilen, Netzwerkaktivit√§ten und die Aussicht auf die eine oder andere √úberraschung. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist notwendig.

Das Programm und Online-Anmeldeformular finden Sie auf der Projektwebseite.

 

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BBSR-Querauswertung nimmt ersten Meilenstein

ecolo f√ľhrt derzeit im Auftrag des Bundesinstituts f√ľr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt f√ľr Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Kooperation mit Bioconsult und ARSU eine Auswertung zentraler Forschungsprojekte des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel durch. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf Stadt- und Regionalentwicklung. Evaluiert werden Projekte, die nach der Verabschiedung des Aktionsplans Anpassung zur Deutschen Anpassungsstrategie im August 2011 initiiert und umgesetzt wurden.

In einem ersten Schritt wurden die zentralen Erkenntnisse sowie Informationsprodukte, Werkzeuge, Methoden und Instrumente f√ľr die konkrete Anpassungsplanung als Input f√ľr die Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung aufbereitet und einer interministerialen Arbeitsgruppe √ľbermittelt. Dieser flie√üt neben weiteren Inputs in einen Fortschrittsbericht mit konkreten Schritten zur Weiterentwicklung und Umsetzung der DAS einschlie√ülich der Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung (APA II) ein, der bis Ende 2015 von der Bundesregierung vorgelegt werden soll. Parallel dazu findet derzeit eine Onlinekonsultation statt, die allen relevanten Akteuren die M√∂glichkeit gibt, die Entw√ľrfe zu kommentieren.

Warum eine Weiterentwicklung der DAS wichtig ist…

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The Winners are: Pilzwurzeln und flexible Solarzellentechnologie

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Gewinner-Team aus Garrel: Wilhelms GmbH

In dem vom Netzwerk Innovation und Gr√ľndung im Klimawandel (NIK) initiierten und von ecolo organisierten Unternehmenswettbewerb „KlimaInnovationen“ setzten sich die Ideen der Wilhelms GmbH aus Garrel im Landkreis Cloppenburg und der Green Logistic System GmbH aus Oldenburg gegen die Konkurrenz durch.

In der Kategorie „kleine und mittelst√§ndische Unternehmen“ pr√§mierte die Jury das Projekt „Mykorrhizapilze statt chemischem D√ľnger“ der Wilhelms GmbH. Die Pilze erleichtern vor allem Landwirten den Umgang mit den Folgen des Klimawandels, denn das unterirdische Pilzgeflecht lockert unter anderem den Boden, erh√∂ht die Standfestigkeit der Pflanze auch bei Sturm und Starkregen und sorgt durch das erweiterte Wurzelgeflecht daf√ľr, dass die Pflanzen auch in Trockenperioden effizienter Wasser aus dem Boden ziehen k√∂nnen.

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Start-Up Green LS GmbH gewinnt 3.000 Euro.

In der Kategorie „Start-up“ √ľberzeugte die Idee einer an das K√ľhlsystem angeschlossenen und auf dem Dach von LKWs installierten flexiblen Solarzellentechnologie der Green LS GmbH. Dadurch werden nicht nur die Kraftstoffverbr√§uche bei der temperaturgef√ľhrten Logistik reduziert sondern auch der CO2-Aussto√ü und die Betriebskosten signifikant gesenkt.

Die Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro wurden von der Metropolregion Nordwest und EWE AG gestiftet.

 

 

 

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ecolos Literaturtipp: ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: "Klimaanpassung im K√ľstenraum"

J√ľngst ver√∂ffentlicht und absolut lesenswert: „Klimaanpassung im K√ľstenraum“

Druckfrisch auf dem Tisch liegt aktuell das im Metropolis-Verlag erschienene Buch ‚ÄěKlimaanpassung im K√ľstenraum‚Äú. W√§hrend Claudia K√∂rner und Andreas Lieberum darin das Thema ‚ÄěKlimaanpassung als Kommunikationsaufgabe‚Äú behandeln, schrieb Manfred Born ma√ügeblich das Kapitel ‚ÄěDie Roadmap of Change als Orientierung f√ľr Wege hin zu einer klimaangepassten und resilienten Region‚Äú. Insgesamt fasst die von Bernd Siebenh√ľner, Uni Oldenburg, und Arnim von Gleich, Uni Bremen, herausgegebene Publikation Herausforderungen, Konzepte und L√∂sungsans√§tze zur regionalen Klimaanpassung zusammen und illustriert sie anhand von konkreten Erfahrungen und Pilotprojekten aus dem f√ľnfj√§hrigen Forschungsprojekt ‚Äönordwest2050‚Äė.

 

Der Fokus des Buchs liegt auf den Prozessen in K√ľstenregionen und deren Hinterland am Beispiel der Nordwest-Region Deutschlands. Besonderes Augenmerk liegt auf den Branchen Landwirtschaft/Ern√§hrung, H√§fen/Logistik sowie Energie, die exemplarisch im Hinblick auf ihre spezifischen Herausforderungen und Handlungsans√§tze behandelt werden. Auch innovative Analyseinstrumente, wie die strukturelle Vulnerabilit√§tsanalyse, die Innovationspotenzialanalyse f√ľr Klimaanpassungsl√∂sungen und das Roadmapping f√ľr Klimaanpassung, werden vorgestellt. Die Ver√∂ffentlichung der Forschungsergebnisse wurde vom Bremer Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr gef√∂rdert.

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Tigerm√ľcke und Hagelst√ľrme: Klimaresiliente Regionen gefragt

Laut aktuellstem Monitoring-Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel ist die Zahl der √ľber 30 Grad hei√üen Tage seit 1951 von drei auf acht pro Jahr angestiegen, die durchschnittliche Lufttemperatur seit 1881 um 1,2 Grad. Es besteht das Risiko, dass sich w√§rmeliebende Insekten wie die Asiatische Tigerm√ľcke auch in Deutschland ausbreiten. Die Stechm√ľckenart stammt urspr√ľnglich aus S√ľdostasien und gilt als gef√§hrlicher √úbertr√§ger von 20 unterschiedlichen Krankheiten, zu denen auch das Dengue-Fieber geh√∂rt. Extremwetterereignisse wie Hagel, Starkregen und St√ľrme nehmen zu und f√ľhren zu gro√üen Qualit√§ts- und Ertragseinbu√üen in der Landwirtschaft. Der Klimawandel kann nicht mehr gestoppt werden und es muss hierzulande auch darum gehen, den Risiken mit geeigneten Klimaanpassungsma√ünahmen zu begegnen.

 

ecolo arbeitet noch bis Februar 2016 im vom Umweltbundesamt gef√∂rderten Projekt ‚ÄěKlimaresiliente Regionen‚Äú an M√∂glichkeiten, wie die Verbreitung von guten Beispielen zur Klimaanpassung in Kommunen unterst√ľtzt werden kann. Kern des Leitkonzeptes Resilienz ist dabei die Einsicht, dass es angesichts der Vielfalt, Komplexit√§t und Unsicherheiten von Klimarisiken unm√∂glich ist, sich gegen alle denkbaren Ereignisse zu wappnen und eine umfassende Sicherheit zu gew√§hrleisten. Regionen m√ľssen sich daher auch auf ‚Äě√úberraschungen‚Äú vorbereiten und Raumstrukturen, Versorgungssysteme und Institutionen so gestalten, dass sie auch bei unvorhergesehenen St√∂rereignissen weiter existieren und dabei lebenswichtige Funktionen und Systemdienstleistungen aufrechterhalten. Hierbei gilt es im ersten Schritt gute, regionale Beispiele zur Klimaanpassung zu identifizieren. Anschlie√üend sollen anhand einer Literaturanalyse und von Online-Umfragen sowie Telefoninterviews Antworten zu dem Thema gefunden werden. Derzeit unterst√ľtzt Janina Bornemann, Absolventin des Global Transformations and Environmental Change Masterstudiums in Hamburg, ecolo f√ľr drei Monate bis Ende August bei dieser Aufgabe.

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