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Wer bietet mehr? Paris und die Wirklichkeit!

Wenn m├Âglich, soll ein Erw├Ąrmungslimit von deutlich unter 2┬░ Grad erreicht werden ÔÇô ohne Frage ein Erfolg von Paris und auch eine wichtige Zielmarke f├╝r die politischen Entscheidungen, die nun hoffentlich auch folgen werden. Von einer Dekarbonisierung der Gesellschaft bis 2050 ist nun die Rede und auch von 35 Unternehmen ÔÇô unter ihnen solch wohlklingende Namen wie die Commerzbank, Aldi S├╝d oder Adidas ÔÇô wurde eine Erkl├Ąrung zum Klimaabkommen von Paris unterzeichnet, in dem genau daf├╝r nun die richtigen Weichenstellungen von der Politik verlangt werden, aber auch die Bereitschaft der Unterzeichner, sich aktiv zu beteiligen. Und auch die Umweltverb├Ąnde stimmen in dieses Einheitslob mit ein und sind sich mit marginalen Unterschieden dar├╝ber einig, dass Paris ein Erfolg ist.

Dennoch ist schon die heutige Realit├Ąt weit davon entfernt, dieses Ziel auch nur ann├Ąhernd zu erreichen. So liegt die Temperatur in der Arktis schon jetzt bei 2┬░ Grad ├╝ber dem durchschnittlichen Mittel von 1961-1990 und im Pazifik kommt f├╝r einige Inselstaaten Paris sowieso zu sp├Ąt. Und auch die Wissenschaft ist sich eigentlich dar├╝ber einig, dass 1,5 oder 2,0 ┬░ Grad zwar ein wichtiges Signal aber eben auch nur ein politisches ist.

Und noch etwas sollte allen klar sein: wer die Ergebnisse von Paris wirklich ernst nimmt, meint damit in der Umsetzung eine vollst├Ąndige Abkehr vom wirtschaftlichen System, so wie wir es bisher kennen. Der Paradigmenwechsel von Wachstum auf Balance mit den nat├╝rlichen Prozessen erzwingt eine Verabschiedung vom Kapitalismus. Man kann gespannt sein, wer daf├╝r bereit ist.

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