Alle Beiträge November2016

Kommunikation f√ľr Klimaquartiere

Die beschauliche Gemeinde Salzbergen am s√ľdwestlichsten Zipfel Niedersachsens engagiert sich im Klimaschutz und wird deshalb in 2017 ein Integriertes Energetisches Quartierskonzept f√ľr ihren Ortskern erarbeiten. Die anschlie√üende Umsetzung der entwickelten Ma√ünahmen mit Hilfe eines Sanierungsmanagements soll beispielhaft aufzeigen, wie einzelne Quartiere die nationalen und kommunalen Ziele der Energieeinsparung und CO2-Reduzierung im Geb√§udebestand erreichen k√∂nnen. ecolo ber√§t deshalb ab sofort die BauBeCon Sanierungstr√§ger GmbH, ein Unternehmen der DSK, die die Gemeinde Salzbergen bei der energetischen Stadtsanierung begleitet, in Sachen Kommunikation. Denn √Ėffentlichkeitsarbeit und B√ľrgerbeteiligung sind bei Vorhaben wie einer Quartierssanierung von entscheidender Bedeutung, damit B√ľrgerinnen und B√ľrger fr√ľhzeitig informiert und „mitgenommen“ werden und sich aktiv in die Entwicklung des Quartierskonzept einbringen k√∂nnen.

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Einkaufen ohne Plastik

Sophie kommt ohne Plastikverpackung aus.

Sophie kommt ohne Plastikverpackungen aus.

Anl√§sslich der Europ√§ischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) vom 19. bis 25. November 2016 hat unsere Praktikantin Sophie Eggert ein Projekt zum Thema „Einkaufen ohne Plastik“ ins Leben gerufen. Das ist eine Online-Wegweiser f√ľr Menschen, die umweltbewusst und ressourcenschonend einkaufen m√∂chten. Derzeit studiert sie Umweltwissenschaften an der Universit√§t Oldenburg und hatte im Sommer 2016 bereits ein Vorl√§uferprojekt zum Thema „Eine Woche ohne‚Ķ Lebensmittel in Plastikverpackungen“ gestartet. Ihre aktuelle Aktionskarte samt dazugeh√∂rigem Blog st√ľtzt sich auf selbst recherchierte Daten in norddeutschen Einkaufsl√§den.

Speziell geht es darum, einen Supermarkt auf seine Einstellung gegen√ľber Plastikverpackungen zu analysieren. Die Kriterien f√ľr eine gute Bewertung sind der Verzicht auf den Verkauf von Plastikt√ľten im Laden; das Bef√ľllen der mitgebrachten Dose an der Frischetheke und die Anzahl der unverpackten frischen Obst- und Gem√ľsesorten. Daf√ľr hat Sophie viele Markleiter in Oldenburg telefonisch interviewt und in verschiedenen L√§den Stichproben zu den Angaben¬† durchgef√ľhrt und ausgewertet. Eine gro√üe Hilfe bei den Stichproben waren viele Freiwillige, die zus√§tzliche Daten gesammelt haben. Die Ergebnisse bzw. der momentane Zwischenstand des Projektes k√∂nnen auf ihrem Blog https://einkaufenohneplastik.wordpress.com/ eingesehen werden, denn die dort entstandene Aktionskarte soll noch wachsen.

Ziel ist es, noch viele weitere Daten zum plastikreduzieren Einkaufen in die Einkaufskarte zu integrieren und das Projekt auf andere St√§dte und Regionen in Deutschland auszuweiten. Unterst√ľtzung ist Sophie dabei willkommmen und mitmachen kann jeder, der sich gerne an der Aktion beteiligen m√∂chte.

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Trumps Welt ohne Klimawandel

Okay, nun ist das passiert, was fast alle f√ľr unm√∂glich gehalten haben. Die USA haben einen Pr√§sidenten, der nicht nur gegen Homosexuelle, Latinos, Schwarze und Fl√ľchtlinge sowieso wettert, sondern auch den Klimawandel leugnet und den Ausstieg aus dem Paris-Abkommen angek√ľndigt hat.

Auch wenn dies nicht so einfach ist und auch nicht so schnell geht, wie Trump sich das vielleicht w√ľnscht, ist ein Pr√§sident an der Spitze des zweitgr√∂√üten Emittenten von Klimagasen schlicht ein Desaster. Mit einem Anteil von ca. 16 Prozent w√§re ein Ausstieg der USA aus dem Weltklimavertrag das Aus f√ľr das sogenannte 2¬į Grad Ziel, von den anzustrebenden 1,5¬į Grad ganz zu schweigen. Dar√ľber hinaus ist zu bef√ľrchten, dass weitere Unterzeichnerl√§nder nun auch vorsichtiger werden und ihre konkreten Einsparziele so lange weichsp√ľlen, bis kaum noch Strukturen erkennbar sind. Das gilt auch f√ľr den mittlerweile vollkommen verwaschenen Klimaschutzplan Deutschlands, mit dem Bundesumweltministerin Hendricks nun nach Marrakesch fahren wird.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der kurzfristige Nutzen, und sei er auch noch so gering, viel mehr z√§hlt, als der langfristige Gewinn einer zukunftsf√§higen Lebensgrundlage f√ľr die Menschheit. Na dann gute Nacht.

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