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ecolo ber√§t zu „Kurze Wege f√ľr den Klimaschutz“

Mit dem F√∂rderaufruf f√ľr Nachbarschaftsprojekte im Klimaschutz f√∂rdert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, die Angebote zur Umsetzung klimaschonender Alltagshandlungen auf Nachbarschaftsebene bieten. Anl√§sslich der neuen F√∂rderperiode (1. Mai bis 1. Juli 2018) unterst√ľtzt der Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr Interessierte bei der Antragstellung. Ziel ist es, eine m√∂glichst weitgehende Teilhabe Bremens und Bremerhavens an den F√∂rdermitteln des Bundes anzuregen und zu erm√∂glichen.

Der F√∂rderaufruf zielt ab auf Nachbarschafts- und Quartiersprojekte. Mit ihm haben neben Kommunen und kommunalen Einrichtungen auch Vereine, Verb√§nde, Religionsgemeinschaften, Genossenschaften und Stiftungen die M√∂glichkeit, F√∂rdergelder f√ľr ihre Vorhaben zum Klimaschutz einzuwerben. Das sind klimaschonender Aktivit√§ten wie beispielsweise:

  • Ma√ünahmen auf Nachbarschaftsebene zur Bildung, Information und Aufkl√§rung im Klimaschutz,
  • Ma√ünahmen zur Aktivierung von B√ľrgerinnen und B√ľrgern f√ľr klimaschonendes Alltagsverhalten auf Nachbarschaftsebene,
  • die Einrichtung und der Betrieb von Begegnungsst√§tten/-fl√§chen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Angeboten auf Nachbarschaftsebene,
  • innovative Ideen mit oben genanntem Ziel.

ecolo bietet im Auftrag des Senators f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr neben einer Erstberatung, die eine Einsch√§tzung der Projektidee und ihrer Potenziale und die Beurteilung der F√∂rderw√ľrdigkeit beinhaltet, auch Unterst√ľtzung bei der Antragstellung an (Projektskizze, Finanzkalkulation, Beratung zum Projektaufbau etc.).

Informationen zur Beratung und Kontakt:

Dr. J√ľrgen Ritterhoff, Tel. 0421.230011-17, juergen.ritterhoff@ecolo-bremen.de

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Mit „Hugo Ampel“ sicher im Stra√üenverkehr

radfahrausbildungVorfahrtsregeln, Ampeln, Warn-, Verbots- und Hinweisschilder ‚Äď den √úberblick im Stra√üenverkehr zu behalten ist manchmal nicht so einfach. Vor allem f√ľr Kinder.

Spielerisch die t√§glichen Gefahren des Stra√üenverkehrs kennen lernen und so das richtige Verhalten im Stra√üenverkehr √ľben ‚Äď das k√∂nnen Kinder nun mit dem Arbeitsbuch „Mit der lustigen Ampel zur Radfahr-Pr√ľfung“ des K&L Verlages. Mit der Unterst√ľtzung von ecolo  √ľbergab der Verlag im April 5.220 Mal- und Arbeitsb√ľcher an die Verkehrswacht Bremen-Stadt e.V. Das Buch dient den Dritt- und Viertkl√§sslern als Hilfsmittel, um richtiges Fahrradfahren zu erlernen und so leichter die Radfahrpr√ľfung zu bestehen. Hierzu f√ľhrt eine Ampel namens „Hugo Ampel“ die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer durch das Arbeitsbuch. Mit Spielen, R√§tseln und vielen Sachaufgaben werden sie auf Gefahren beim Radfahren hingewiesen und vor gef√§hrlichen Situationen im Stra√üenverkehr gewarnt.

Alle Informationen zum Arbeitsbuch gibt es unter:  www.kl-verlag.de/radfahr-pruefung

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KlimaSichten: kreativer Wettbewerb f√ľr Mecklenburg-Vorpommern

titel_flyer_klimasichtenecolo unterst√ľtzt das Ministerium f√ľr Energie, Digitalisierung und Infrastruktur Mecklenburg-Vorpommern mit der Koordination und √Ėffentlichkeitsarbeit bei der Ausrichtung des kreativen Klimaschutzwettbewerbs „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“. Im Fokus des landesweiten Wettbewerbs steht eine k√ľnstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel. Beitr√§ge in den Kategorien Foto, Poster, Malerei und Kurzfilm sollen das Thema Klima k√ľnstlerisch aufgreifen, Lust machen auf spannende Klimaschutzaktionen, den Klimawandel kritisch beleuchten, Klimafolgen visuell einfangen oder innovative L√∂sungen f√ľr die Zukunft aufzeigen.

Schirmherr ist der in Rostock geborene S√§nger Sebastian H√§mer (‚ÄěSommer unseres Lebens‚Äú). Der Wettbewerb, der die besten Ideen mit Preisgeldern in H√∂he von insgesamt 15.000 Euro auszeichnet, l√§uft bis zum 31. August 2018 und wird in Vorbereitung auf die von ecolo organisierte 5. Regionalkonferenz des Bundes und der norddeutschen L√§nder am 26. September in Schwerin ausgelobt.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.klimasichten.de flyer-klimaschutzwettbewerb-klimasichten

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Solidarische Landwirtschaft – regional, saisonal und biologisch

Das Thema regionale und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln mit den Vorteilen von kurzen Lieferwegen und Bio-Produkten frisch vom Erzeuger ist aktueller denn je. Neben Hofl√§den, Wochenm√§rkten und Biokisten ist die Mitgliedschaft in einer Solidarischen Landwirtschaft eine gute M√∂glichkeit, sich gesund zu ern√§hren und den besonders nachhaltigen Anbau von Gem√ľse und Co. zu unterst√ľtzen.

Solidarische Landwirtschaft, kurz SoLawi, basiert auf einem langfristigen Zusammenschluss von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb finanzieren und sich solidarisch die Ernte teilen. Die Kosten, die Ernte und auch das mit der biologischen Produktion einhergehende Risiko der Ernteausf√§lle tragen alle Beteiligten gleicherma√üen. Man verpflichtet sich meist f√ľr ein ganzes Jahr, monatlich seinen Beitrag zum Projekt zu leisten, und bekommt im Gegenzug einen Anteil der w√∂chentlichen Ernte. Dieser Anteil variiert je nach Saison. Der Landwirt sichert so die Abnahme seiner Erzeugnisse und der Verbraucher wei√ü, woher sein Essen stammt. Eine √úbersicht von in Deutschland solidarisch agierenden Landwirtschaften sowie der zahlreichen Depots der einzelnen H√∂fe findet sich hier.

Auch im weiteren Umkreis von Bremen gibt es Solidarische Landwirtschaftsprojekte wie bspw. den WeidenHof. Der liegt zwischen Schee√üel und Schneverdingen in L√ľnzen. Der Hof hat sechs Depots in Rotenburg (W√ľmme), Schee√üel, Schneverdingen, Soltau und direkt auf dem WeidenHof.

Eine direkt nach Bremen und umzu liefernde SoLawi ist der G√§rtnerhof Oldendorf von Jan Bera. Der G√§rtnerhof baut √ľber 80 verschiedene Obst-, Kr√§uter- und Gem√ľsearten an und liefert auch Brot aus der Kooperation mit der Backstube am M√ľhlenberg. Die SoLawi ‚Äď ca. 40 Kilometer n√∂rdlich von Bremen ‚Äď besteht seit September 2012 und hat noch ein paar Ernteanteile zu vergeben. Zahlreiche Depots in Bremen, Bremerhaven und dazwischen werden entweder donnerstags oder freitags beliefert.

Mitglied der SoLawi Oldendorf werden

Der G√§rtnerhof Oldendorf hat einen Kooperationsvertrag mit dem ‚ÄěSolidarische Landwirtschaft Oldendorf e.V.‚Äú und stellt den Mitgliedern dieses Vereins seine Erzeugnisse in zentralen Depots zur Verf√ľgung. Bei Interesse ist es m√∂glich, im Rahmen eines Probemonats zu testen, ob man mitmachen m√∂chte. Die derzeitigen monatlichen Beitr√§ge liegen bei 92 Euro f√ľr einen ganzen Ernteanteil mit durchschnittlich drei Kilo Gem√ľse pro Woche. Wenigesser k√∂nnen auch einen halben Ernteanteil f√ľr 46 Euro pro Monat bekommen und somit w√∂chentlich in ihrem Depot die H√§lfte eines ganzen Ernteanteils abwiegen und mitnehmen. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft kann man sich am besten per E-Mail oder unter der Telefonnummer 04748 ‚Äď 931 638 (AB, R√ľckrufzeit bitte angeben) an den G√§rtnerhof Oldendorf wenden.

 

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Klimaziele gemeinsam erreichen: Bremerhaven koordiniert EU-Projekt

180221_actnow_projektpartnercecolo

Sonniger Projektstart von Act now! in Bremerhaven mit 18 Partnern aus der Baltic Sea-Region.

‚ÄěAct Now!‚Äú ‚Äď jetzt handeln ‚Äď so lautet der Appell zur Steigerung der Energieeffizienz in √∂ffentlichen und privaten Geb√§uden. Der Start des gleichnamigen internationalen Projektes fand j√ľngst in Bremerhaven statt. Das Klimastadtb√ľro der Seestadt hat das Projekt angesto√üen und ist nun Koordinator des mit 3,55 Millionen Euro von der Europ√§ischen Union gef√∂rderten Vorhabens. Denn die Zeit dr√§ngt, da die globale Erw√§rmung sich durch den weltweit noch immer ansteigenden Treibhausgasaussto√ü stetig beschleunigt. Aber wie sollen Kommunen ihre selbst festgelegten Klimaschutzziele und CO2-Einsparungen erreichen?

‚ÄěAct Now!‚Äú bringt 18 Partner aus Kommunen, wissenschaftlichen Einrichtungen und technischen Instituten der L√§nder D√§nemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Russland und Schweden zusammen. Innerhalb der dreij√§hrigen Laufzeit sind eine Vielzahl von Veranstaltungen, Workshops und kommunalen Umsetzungsma√ünahmen zur Erarbeitung von Handlungsans√§tzen vorgesehen, die viele Kommunen bef√§higen sollen, die Energieeffizienz von Geb√§uden stark zu verbessern. Das Projekt startete offiziell am 1. Januar 2018, ecolo unterst√ľtzt bei der Kommunikation und Organisation von Workshops und Veranstaltungen.

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