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Eine Trophäe aus Honig in Hamburg

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Daniel Kerber von morethanshelters und Gewinner in der Kategorie Idee freut sich über den ersten Honig.

Die drei Gewinner des Wettbewerbs „Umweltfreundliche Produktentwicklung“ konnten Ende September 2013 den noch fehlenden Teil ihrer Sieger-Trophäen entgegen nehmen. Die Umwelt Partnerschaft Hamburg hatte in dem von ecolo organisierten Wettbewerb neben dem Preisgeld eine ungewöhnliche Trophäe an die Vollkornbäckerei Effenberger, Gall & Seitz Systems und morethanshelters verliehen: Als Symbol für nachhaltige Kooperation kreierte der Hochschulstudent Magnus Geburek eine Glas-Holz-Skulptur zu der ein Bienenvolk gehörte. Jetzt konnte der erste ‚Wilhelmsburger Inselhonig‘ geerntet werden und Antje Knaack, Projektleiterin bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt überreichte diesen gemeinsam mit Lars Galwoschus und dem jungen Künstler an die Wettbewerbsgewinner.

In der Kategorie „Umgesetztes Projekt“ gewann die Effenberger Vollkornbäckerei Hamburg aufgrund ihres stimmigen Gesamtkonzepts. Betreiber Thomas Effenberger legt nicht nur Wert auf ökologisch kontrollierte Zutaten aus der Region und mit Ökostrom betriebene Auslieferungsfahrzeuge, sondern auch auf optimale Energieverwertung. Der beim Backen entstandene Wasserdampf wird verwendet, um Wohneinheiten zu beheizen. Diese und noch viele weitere Aspekte konnten die Jury eindeutig überzeugen.
Als zweiter Gewinner in der Kategorie „Projekt“ wurde die Gall & Seitz Systems GmbH ausgezeichnet. Mit der Neuentwicklung des Laserpulverauftragsschweißens hat Jörg Buschoff ein Verfahren geschaffen, das einen nachhaltigen Umgang mit der geringen Lebenszeit mancher Metallteile im Schiffsbetrieb ermöglicht. Durch das Auftragen eines Pulvers mithilfe von Laserstrahlung, können Gebrauchsspuren ausgebessert und die Stabilität eines Bauteils sogar verbessert werden.
Die Gewinneridee von Daniel Kerber der morethanshelters GmbH wurde in der Kategorie „Idee“ aufgrund ihres nachhaltigen und sozialen Fokus ausgezeichnet. Das DOMO, eine mobile Notunterkunft für z.B. Flüchtlinge kann aus umweltverträglichen Materialien hergestellt und einfach auf- und abgebaut werden. Ressourcen aus der Einsatzregion können integriert werden und alle Teile des Domos weiter verwendet werden, sodass kein Abfall anfällt.

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