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Hitze im Büro und coole Tipps

Tja, wer kennt das nicht:
Wir stöhnen und schwitzen in stickigen Büroräumen mit dampfenden Füßen und einem Hirn, das schon nach den ersten Stunden überfordert ist und allzu gern im Stand by Modus verweilen möchte.  Schon der morgendliche Weg zum Kleiderschrank und die Auswahl des Inhalts ist eine Herausforderung.  Nehm ich den Bikini oder doch lieber das Sommeroutfit mit eigens installierten Akkus aus dem Gefrierfach, um den Tag zu überstehen. Vor allem stellt sich die Frage, wieviel Freizügigkeit ist gestattet bzw. wieviel meiner überhitzten transpirierenden Haut sollte bedeckt sein.

Was tun:
Der morgendliche Weg zur Arbeit ist zumindest für mich in den letzten Wochen schon fast ein Hochgenuss. Ich radel an der Weser lang und mein wärmegeplagter Körper wird von einem angenehm kühlen Fahrtwind erfrischt. Leider gehöre ich in diesen Tagen nicht zu den Glückspilzen, die im Schwimmbad oder am See ununterbrochen ins kühle Nass springen können, und deshalb versuche ich das Beste draus machen. Und da gibt es durchaus einige Tipps, die auch in unserer Agentur den Kolleginnen und Kollegen ein wenig Erleichterung verschaffen.

Morgens wird für Lüftung mit Durchzug gesorgt und zusammen mit unserem Ventilator erreichen wir eine erträgliche Raumtemperatur. Dann werden die Fenster geschlossen, bevor es wieder warm wird. Einen Krug mit frischem Wasser (gern auch Leitungswasser), Limette und Minze kühlt unsere trockenen Kehlen. Leichte Ernährung, mehrere kleine Portionen und einmal häufiger Obst, statt Currywurst und fettige Pommes spart Energie und kommt unserer Konzentration zugute. Denn was bei schwerer Verdauung an Blut verbraucht wird, fehlt dem Gehirn. Wie meine Kolleginnen und Kollegen trage ich luftig leichte Kleidung in allen Variationen und wähle überwiegend helle Sommer-Outfits, die von der Sonne besser reflektiert werden.

Zwischendrin benetze ich meine Unterarme, Hände und Nacken mit kaltem Wasser, das  bringt meZwischenablage01inen Kreislauf schnell wieder in Schwung. Durch die Feuchtigkeit auf der Haut entsteht Verdunstungskälte wie beim Schwitzen. Wenn möglich, schalten wir auch Lampen, Computer, Drucker und Kopierer bei Nichtgebrauch ab, da diese zusätzliche Wärme abgeben und die Temperaturen im Büro noch weiter nach oben treiben. Ein Highlight ist auch immer wieder für mich und meine Kolleginnen und Kollegen das vom Chef spendierte köstliche Eis, das gute Laune macht und für eine wundervoll erfrischende Abwechslung sorgt.

Hier noch eine kleine zweiminütige Entspannungsübung, die mir an der Schwelle zum Wegdösen hilft, mich ein wenig mobilisiert und motiviert:

  • Hände vors Gesicht halten und Augen schließen. An schöne Erinnerungen oder Bilder denken. Das können Bilder vom letzten Urlaub oder andere Ereignisse und Erlebnisse sein, die positive Emotionen wecken.
  • Tief einatmen, so dass sich der Bauch wölbt (Bauchatmung). Luft anhalten und wieder langsam ausatmen. Etwa fünf Mal hintereinander.
  • Nachdem die Gedanken Richtung „angenehm“ ausgerichtet sind und die Atmung ruhiger geworden ist, Grimassen  hinter den Händen ziehen. Durch diese „Gesichtsmuskelübung“ – nichts anderes sind hier die Grimassen – werden durch Stress verspannte Gesichtsmuskelpartien entspannt und diese Lockerung bewirkt auch einen positiven Effekt auf den restlichen Körper.
  • Nach einigen Grimassen den Nacken kräftig durchkneten. Auch im Nacken nisten sich bei Stress häufig Verspannungen ein.

Diese Entspannungsübung nimmt etwa zwei Minuten in Anspruch, ist effektiv und kann auch in einen stressigen Arbeitstag eingeschoben werden.

Fazit:
Schade nur, dass sich mit unserem Körper durch diese extreme Wärmezufuhr keine Energie sparen lässt und er nicht in der Lage ist, diese in einer der nächsten Kälteperioden wieder abzurufen, um uns zu erwärmen.

 

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