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Mexikanische Delegation bei ecolo

Am Samstag, den 13.6. besuchten 14 Delegierte aus Mexiko im Rahmen der von der GIZ organisierten deutsch-mexikanischen Klimapartnerschaft ecolo und informierten sich über die konkreten kommunalen Ansätze zur Anpassung an den Klimawandel, den Umgang mit Hochwasser und die Ergebnisse des Projektes nordwest2050.

Andreas Lieberum hieß die Gruppe in Räumen von ecolo herzlich willkommen. Zusammen mit Dr. Christof Voßeler und Jens Wunsch vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr konnte die gesamte Bandbreite von konkreten Projekten zu Starkregenereignissen (KLAS), den Ansätzen und Ergebnissen einer umfangreichen Verwundbarkeitsanalyse für die Nordwestregion, dem Hochwasser- und Küstenschutzmaßnahmen im Stadtstaat sowie der kommunalen und nationalen Klimaanpassungsstrategie vermittelt werden. Mexiko hat zunehmend mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen und vor allem in der Megametropole Mexiko Stadt ballen sich die Probleme der Trinkwasserversorgung bei gleichzeitiger Zunahme der Niederschläge. So entspann sich eine interessante und sehr lebhafte Diskussion rund um die Maßnahmen, die hier in Bremen in Sachen Klimaanpassung angegangen werden – eine Bereicherung für beide Seiten. Nach fast vier Stunden endete der Besuch mit einer kleinen Exkursion in die Überseestadt, wo Hochwasser- und Küstenschutzmaßnahmen in Verbindung mit dem städtebaulichen Konzept sehr schön umgesetzt wurden.

Alles in allem eine Begegnung, die sehr deutlich macht, dass Erfahrungsaustausch und der dabei entstehende persönliche Kontakt eine zentrale Voraussetzung dafür ist, die Herausforderungen des Klimawandels aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und daraus gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Delegation aus Mexiko

 

 

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