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Heute billig, morgen teuer! Das 2° Grad Ziel wäre günstig zu haben

Ein Klacks gegenüber Bankenrettung, Griechenlandhilfe und den nach wie vor sprudelnden Subventionen für die Förderung fossiler Brennstoffe sind die zwei Milliarden Euro pro Jahr, die das Mercator Research Institutes on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin für das Erreichen des 2° Grad Ziels ausgerechnet hat. Um diesen Betrag würde die deutsche Wirtschaft weniger wachsen, wenn alle Maßnahmen zur Klimarettung in Deutschland umgesetzt werden würden. Das sind gerade mal 0,06 % des Bruttoinlandsprodukts, wie die Wirtschaftswoche online am 27.8.15 berichtete.

Eigentlich doch super Voraussetzungen für erfolgreiche Verhandlungen auf dem Klimagipfel in Paris, wären da nicht die vielen Wenns und Aber, die die Lobbyverbände den politischen Entscheidern ins Ohr flüstern und ihnen damit den Blick für das vernebeln, was offensichtlich ist: eine zukunftsfähige Gesellschaft mit Gestaltungsspielraum braucht beherrschbare Klimabedingungen. Eine Entwicklung der Durchschnittstemperaturen oberhalb des 2° Grad-Ziels sind nicht mehr kalkulierbar – und wird mit Sicherheit um ein Vielfaches teurer als die 2 % des Jahresgewinns der deutschen DAX-Unternehmen in 2014.

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