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Zappenduster! so heißt die neue Kampagne gegen Energiesperren

Kampagne zur Verhinderung von Energiesperren

Kampagne zur Verhinderung von Energiesperren

Im Land Bremen wirbt ab sofort eine Kampagne für schnelle Hilfe gegen Energiesperren. „Zappenduster!“ heißt sie und ist von den Mitgliedern des Runden Tisches „Energiesperren verhindern“ erarbeitet worden. Ihr Inhalt: Informationen zur Hilfe und Selbsthilfe in fünf Sprachen. Der Runde Tisch „Energiesperren verhindern“ wird seit Herbst 2014 von ecolo moderiert und ist eine in Bremen und Bremerhaven bislang einmalige Zusammensetzung von Vertreterinnen und Vertretern der Sozialämter, Jobcenter, Verbraucherzentrale, Schuldnerberatungen, Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürgerinnen und Bürger e.V. (agab), von Sozial- sowie Umweltressort und swb.

In Zusammenarbeit mit der Grafikagantur Rank-Design erstellte ecolo die Kommunikationsmittel, denn Information ist der erste Schritt zur Hilfe. Jetzt gibt es eine kostenlose Info-Hotline, eine Webseite, Plakate und Faltblätter in fünf Sprachen unter dem Motto „Zappenduster! – Handeln Sie, bevor es zu spät ist!“, um über die Folgen, Kosten und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren, wenn Strom, Erdgas oder Trinkwasser abgestellt werden. Auf www.sos-stromsperre.de klären die Akteure des Runden Tisches darüber auf, was es heißt, wenn die Heizung kalt, die Dusche trocken und das Licht aus bleiben, und welche Einrichtung in welcher Situation am besten helfen kann.

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2 Antworten auf Zappenduster! so heißt die neue Kampagne gegen Energiesperren

  1. Claudia sagt:

    Na hoffentlich gab es beim runden Tisch wenigstens guten Kaffee und Kekse.
    Weil das mit der schnellen Hilfe klappt wohl nicht so gut.
    Auf Grund eines krankhaften Waschzwanges meines Sohnes und da wir einen Durchlauferhitzer im Bad haben, muss ich über 800 € Stromkosten nachzahlen.
    Ich bin zuerst zum Kundencenter der swb gegangen. Die Dame war sehr verständnisvoll, hab ihr alles geschildert, alleinerziehende Mutter, momentan leben wir von Hartz 4, kranker Sohn.
    Ratenzahlung wäre möglich, aber mindestens 80 € monatlich. Als alleinerziehende Mutter hat man keine 80 € im Monat über, da ich sowieso noch eine andere Nachzahlung abbezahle mit 20 €, aus dem gleichen Grund, auch an die swb.
    Die Dame machte einen Stempel auf die Rechnung, „Ratenzahlung abgeleht“ und riet mir zum Jobcenter zu gehen um ein Darlehen zu beantragen.
    Das tat ich direkt am nächsten Tag, ein paar Tage später hatte ich die Ablehnung im Briefkasten mit der Begründung „kein unabwendbarer Bedarf“.
    Ich hab mich bei der agab beraten lassen und Widerspruch eingelegt. Auf eine Antwort warte ich noch.
    Ich hoffe nur das die swb nicht schneller ist mit der Stromsperrung, was dann ja auch noch mehr Kosten für mich bedeutet.
    Zwischenzeitlich hat die swb auch versucht das Geld von meinem Konto abzubuchen.
    Schade keine Hilfe, obwohl ich mich ganz schnell bemüht habe das zu regeln.
    Hoffe für meine Kinder und mich das es nicht bald „Zappenduster“ bei uns ist.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Claudia

    • Regan sagt:

      Liebe Claudia,
      vielen Dank, dass Sie Ihre Lage so offen geschildert haben. Wir haben Ihren Kommentar an die entsprechenden Akteure des Runden Tisches weitergeleitet und hoffen, dass Ihnen baldmöglichst geholfen wird.

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