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„And the winner is…“

Der September stand bei ecolo ganz im Zeichen des Wettbewerbs: Mit der Vergabe des Bremer Umweltpreises und der Siegerehrung im Wettbewerb „KlimaSichten“ gab es gleich zwei krönende Preisverleihungen in unseren Projekten.

Im GOP Varieté-Theater wurde am Abend des 24.09 nach guten zwei Stunden inklusive Showact und Würdigung aller Finalistinnen und Finalisten die Firma Bock Bio Science aus Bremen-Borgfeld als strahlender Gewinner verkündet.

Show-Act zum Gala-Abend im GOP (Foto: Alexander Flögel)

(Foto: Alexander Flögel)

Bock Bio Science-Inhaber Friederike und Stephan von Rundstedt freuen sich über den Bremer Umweltpreis 2019 für ihr Projekt RoBo©Cut. Erste Gratulanten waren Wettbewerbsausrichter Ralf Stapp, Bremer Aufbau-Bank, sowie Schirmherrin und Klimaschutz- und Umweltsenatorin des Landes Bremen Dr. Maike Schaefer. (Foto: Alexander Flögel)

 (Foto: Alexander Flögel)

 

 

 

 

 

 

 

Die Schirmherrin und Klimaschutz- und Umweltsenatorin Dr. Maike Schäfer und Wettbewerbsausrichter Ralf Stapp von der Bremer Aufbau Bank freuten sich gemeinsam mit Friederike und Stephan von Rundstedt ĂĽber die Auszeichnung ihres Projektes „RoBo®Cut“. Den Bremer Umweltpreis begleitete ecolo auch in diesem Jahr als WettbewerbsbĂĽro sowie mit Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit.

Schirmherr und Schauspieler Hinnerk Schönemann und Energieminister Christian Pegel bei der Verleihung (Foto: Marcus Wojatschke)

(Foto: Marcus Wojatschke)

Nur drei Tage später jubelten im Rostocker Rathaus insgesamt gleich mehrere Preisträgerinnen und Preisträger: Neben den 26 ausgezeichneten Werken in den Kategorien Malerei/Grafik, Fotografie, Kurzfilm und Plakat/Collage verliehen der Schirmherr Schauspieler Hinnerk Schönemann (u.a. bekannt aus „Tatort“ und „Nord bei Nordwest“) und Energieminister Christian Pegel zwei Sonderpreise.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbes "KlimaSichten" (Foto: Marcus Wojatschke)

(Foto: Marcus Wojatschke)

Die künstlerisch-kreative Sichtweise auf Klimaschutz und Klimawandel stand im Fokus und wurde mit den eingereichten Beiträgen in beeindruckender Weise von Menschen aller Altersstufen umgesetzt. Gerade bei den jüngeren Teilnehmenden fand die musikalische Begleitung durch die Sängerin Mila großen Anklang. Von der Konzeption über die Besetzung des Wettbewerbsbüros bis hin zur Organisation der Preisverleihung verantwortete ecolo die gesamte Abwicklung des Wettbewerbs, der vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern ausgelobt wurde.

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Bremen startet Starkregen-Vorsorgeportal

starkregen-vorsorgeportal_notebookcpixabay_ecoloEin Starkregen-Vorsorgeportal ermöglicht allen Bremerinnen und Bremern ab sofort Auskunft darüber, inwieweit ihr Grundstück beim nächsten Starkregenereignis unter Wasser stehen könnte, wie sie ihr Haus und Grund schützen können und bietet hierzu kostenlose Beratung an. Mit diesem Informationsportal, in Kooperation entwickelt vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, dem Projekt KLAS und hanseWasser Bremen, belegt Bremen einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen kommunaler Klimavorsorge und -anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Hitzesommer und immer wieder Wolkenbrüche, die ganze Straßenzüge mitsamt Hauseingängen, Kellern und Gärten in kürzester Zeit überfluten – durch die Ereignisse der letzten Jahre ist das Phänomen Starkregen im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Diese Klimawirkung wird es in Bremen künftig häufiger geben, so Umweltstaatsrat Ronny Meyer bei der Vorstellung des Starkregen-Vorsorgeportals. „Bremen ist bundesweit führend in Fragen der Klimaanpassung. Die Extremregenereignisse sind für uns Anlass genug, das Thema Klimavorsorge ganz oben auf der Agenda zu behandeln. Mit der Veröffentlichung der Starkregenkarten und dem zugehörigen Informationsportal machen wir einen großen Schritt nach vorn, diese Gemeinschaftsaufgabe zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern anzugehen und umfassend über Gefahren und Schutzmöglichkeiten aufzuklären“, erläutert Ronny Meyer die Kernaufgabe des Portals im Rahmen des von ecolo organisierten Pressetermins.

Auch hanseWasser Bremen begrüßt die gemeinsamen Aktivitäten und betont, wie wichtig es sei, dass die Informationen dazu, wie hoch das Wasser auf dem eigenen Grundstück im Falle eines Starkregenereignisses steigen kann, nun für alle zugänglich sind. hanseWasser ist mit der kostenlosen Beratung und Beauskunftung am Starkregen-Vorsorgeportal beteiligt. Die Kundenbetreuer können damit in Zukunft neben der Beratung zum Schutz vor Wasser von unten, etwa durch Rückstau aus dem Kanal oder durch schadhafte Grundleitungen, noch gezielter zu Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Überflutung durch Oberflächenwasser beraten. Eigentümerinnen und Eigentümer können auf dem Portal eine kartenbasierte, grundstücksbezogene Detailauskunft beantragen, die genauso kostenlos ist wie ein Vor-Ort-Beratungstermin selbst.

Die Entwicklung des Starkregen-Vorsorgeportals koordinierte maĂźgeblich das beim Umweltressort angesiedelte Projekt KLAS (KLimaAnpassungsstrategie Starkregenereignisse). Es ist Teil eines integrierten Schutzkonzepts und besteht aus der Online-Starkregenkarte, dem Auskunftsbogen sowie der kostenlosen Vor-Ort-Beratung. Private GrundstĂĽckseigentĂĽmer wie auch  öffentliche Träger können mit Hilfe des Portals das eigene Betroffenheitsrisiko besser einschätzen und Starkregenvorsorge zielgerichtet betreiben. Gefördert wird dieses Leuchtturmvorhaben aus Mitteln der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU), denn es ist vorbildhaft auch fĂĽr andere Kommunen in Deutschland. ecolo begleitet die Kommunikation rund um das Starkregen-Vorsorgeportal auch weiterhin.

Starkregenkarten und weitere Informationen unter www.starkregen.bremen.de

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BREsilient Workshop: Voller Saal in Blumenthal

Rege Beteiligung in Blumenthal beim ersten Workshop

Rege Beteiligung in Blumenthal beim ersten Workshop

In den ersten von drei Beteiligungsworkshops des Projektes BREsilient in Blumenthal waren rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 27. Februar in die Burg Blomendal gekommen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Vorsorge gegen die Folgen von Starkregen zu informieren und auszutauschen. Der von ecolo organisierte Workshop begann zunächst mit einem Vortrag von Jens Wunsch zur Thematik der wasserwirtschaftlichen Herausforderung des Gebiets und einem Vortrag von Harald Paulsen von der Dr. Pecher AG, in dem die aktuellen Modelle und Untersuchungen präsentiert wurden. Anschließend wurden der persönliche Bezug und die eigenen Erfahrungen der Gäste in Tischgruppen behandelt, bevor die Ergebnisse zusammengetragen und vorgestellt wurden. Die Arbeitsgruppen wurden dabei von Nikolai, Manfred, Lena, Bithja, Jürgen und unserem aktuellen Praktikanten Nis betreut, angeleitet und moderiert.

Voller Saal und Spass an der Diskussion

Voller Saal und Spass an der Diskussion

Ortsamtsleiter Peter Nowack begrüßte in seinem Beitrag den Ansatz zur Bürgerbeteiligung: „Die Menschen im direkten Umfeld von Burg, Beeke und Aue kennen die Situation aus eigener Erfahrung. Umso mehr freut es mich, dass sie sich mit ihrem Wissen in das Projekt BREsilient einbringen. Dadurch kann ein konkretes, bürgernahes Hochwasserschutzkonzept nur gewinnen.“ Durch die Geländebeschaffenheit in der Senke am Zusammenfluss der Blumenthaler Aue und der Beckedorfer Beeke kann es bei Starkregen zum schnellen Ansteigen des Wasserpegels und dadurch zu Überschwemmungen kommen. Aktuell sind eine Kindertagesstätte, ein Archiv, Vereine und zu vermietende Räumlichkeiten im Burggebäude ansässig. „Deshalb ist es umso wichtiger, frühzeitig gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, die zum Schutz aller Beteiligten bei Starkregenereignissen beitragen“, erläuterte Jens Wunsch, beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr zuständig für den Bereich Hochwasserrisikomanagement. „Mit dem Projekt BREsilient können wir Vereine, Institutionen wie die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk sowie Anliegerinnen und Anlieger zusammenbringen und Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen diskutieren und vorantreiben.“

Auch Ute Brost, Leiterin des Kindergartens „Haus Blomendal“, hat am Workshop teilgenommen, um von ihren Erfahrungen zu berichten: „Als ansässiger Kindergarten sind wir natĂĽrlich daran interessiert, dass die Stadt hier aktiv nach Lösungen sucht. Das historische Gebäude, in dem unsere Kinder untergebracht sind, kann sonst durch Ăśberschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen werden.“  In den nächsten beiden, ebenfalls von ecolo organisierten und moderierten, Workshops, die am 30. April und 19. Juni stattfinden, geht es dann darum, gemeinsam Ideen und Strategien zu entwickeln und die Möglichkeiten zur Umsetzung in den Blick zu nehmen.

Zur Projektwebsite BREsilient

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Bundesregierung startet Infoportal

KLiVO Deutsches Klimavorsorgeportal

So sieht es aus, das Deutsche Klimavorsorgeportal | Foto: (c)BMU_Suradech14

Ab sofort können sich Behörden, Unternehmen und interessierte BĂĽrgerinnen und BĂĽrger beim „Deutschen Klimavorsorgeportal“ ĂĽber Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel informieren. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte das Portal gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst der Ă–ffentlichkeit vor:  „Der Klimawandel ist endgĂĽltig bei uns angekommen. Extremwetterereignisse, die frĂĽher noch groĂźe Ausnahmen waren, werden zum neuen Normalfall. Dennoch treffen Klimaschäden heute viele noch unvorbereitet. Mit dem neuen Klimavorsorgeportal wollen wir Behörden, Unternehmen, BĂĽrgerinnen und BĂĽrgern bei der Vorsorge helfen. Es bietet passgenaue Informationen und Tipps, um Schäden durch den Klimawandel – sei es durch Hitze und Trockenheit oder StĂĽrme, Starkregen und Ăśberschwemmungen – zu vermeiden.“

KLiVO unterstĂĽtzt dabei, den Vorsorgebedarf je nach Tätigkeitsbereich und Region zu erkennen und geeignete VorsorgemaĂźnahmen umzusetzen. Es bietet dafĂĽr eine Vielzahl von notwendigen Klimainformationen sowie Klimaanpassungsdiensten. Diese zeigen zum einen, wie Kommunen, die Wirtschaft oder Vereine und Organisationen Klimafolgen in Entscheidungen und Planungen berĂĽcksichtigen; und zum anderen, welche Schritte zur Vorbeugung der Klimafolgen angebracht wären. Die Informationen gibt es beispielsweise in Form von Leitfäden, Webtools, Karten oder Qualifizierungsangeboten; sie werden durch zwei Netzwerke zur VerfĂĽgung gestellt: Der „Deutsche Klimadienst“, angesiedelt beim Deutschen Wetterdienst erstellt Daten und Informationen rund um den Klimawandel. Das „KlimAdapt-Netzwerk“, angesiedelt beim Umweltbundesamt, stellt die Handlungsempfehlungen zur Anpassung an den Klimawandel zur VerfĂĽgung und entwickelt diese gemeinsam mit Anwendern weiter.

Das Besondere an KLiVO ist die Passgenauigkeit der Informationen zur Klimavorsorge – einfach auffindbar mit Hilfe von Such- und Filterfunktionen. Qualität, Nutzerfreundlichkeit und Aktualität der jeweiligen Angaben werden dabei regelmäßig ĂĽberprĂĽft. Alle Dienste und Daten basieren auf wissenschaftlichen Grundlagen und können kostenfrei genutzt werden. ecolo hat im Auftrag des Umweltbundesamtes das Webportal konzipiert und inhaltlich umgesetzt sowie die bereitgestellten Klimaanpassungsdienste im Vorfeld ĂĽberprĂĽft. Gemeinsam mit dem Institut fĂĽr ökologische Wirtschaftsforschung ( IĂ–W) und Dr. Torsten Grothmann organisiert ecolo die Netzwerktätigkeiten von KlimAdapt, die Weiterentwicklung der Plattform sowie alle KommunikationsmaĂźnahmen.

Alle Infos auf www.klivoportal.de

Zur Pressemeldung des BMU

 

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FĂĽhrungswechsel nach 24 Jahren ecolo

FirmengrĂĽnder und Mitdenker in der umweltpolitischen Bewegung Bremens Andreas Lieberum widmet sich neuen Herausforderungen

Blickt neuen Herausforderungen entgegen.

Blickt neuen Herausforderungen entgegen.

Bei ecolo stehen Veränderungen an: Gründer und Geschäftsführer Andreas Lieberum verlässt zum 30.6. nach nunmehr 24 Jahren das Unternehmen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Sein Nachfolger ist Dr. Jürgen Ritterhoff, der zusammen mit dem bestehenden Agentur-Team weiterhin Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Klimawandel, alternative Mobilität, Ökologisierung der Wirtschaft und Umweltbildung vorantreiben wird.

Andreas Lieberum zählt in Bremen zu den Wegbereitern von Themen wie Carsharing, Umweltbildung und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Er ist Mitbegründer vom Carsharing-Anbieter cambio und von Vereinen wie Ökostadt oder der Bremer Umwelt Beratung. Maßgeblich an seinem Schreibtisch entstanden Ideen wie die des Bremer Netzwerks „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“, das erfolgreiche Forschungsprojekt „nordwest2050“ und viele weitere Projekte und Kampagnen wie beispielsweise der „Bremer Umweltpreis“ oder „ener:kita – Energiesparen in Kindergärten“, deren Umsetzung er lange Jahre mitgestaltete. Der Förderantrag für das jüngst gestartete Beteiligungsprojekt zur Klimaanpassung „BREsilient“, für das Bremen 2,2 Millionen Euro Förderung vom BMBF erhält, stammt mit aus seiner Feder. Bei allem sind gesellschaftliches Engagement und gelebte Nachhaltigkeit die Basis von Lieberums Arbeitsstil. Er leistet mit seinem Tun einen bedeutenden Beitrag für Mensch, Umwelt und Klima im Land Bremen und darüber hinaus.

Der neue ecolo-Geschäftsführer

Der neue ecolo-Geschäftsführer

Ab sofort wird das zehnköpfige ecolo-Team unter der Geschäftsführung von Dr. Jürgen Ritterhoff – vormals Geschäftsführer der Bremer Umwelt Beratung, des Bundesverbandes für Umweltberatung sowie stellvertretender Fachgebietsleiter beim Bundesamt für Naturschutz – die Projekte fortführen. Aktuell berät Ritterhoff Initiativen und Vereine zum BMU-Förderprogramm „Kurze Wege für den Klimaschutz“.

 

 

 

Über ecolo, die „grüne“ Kommunikationsagentur im Nordwesten

Als Bremer Projektmanagement- und PR-Agentur arbeitet ecolo zu allen Themen, die sich unter dem Begriff Nachhaltigkeit zusammenfassen lassen. Dazu zählen Aktivitäten aus den Bereichen Natur- und Klimaschutz, Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität sowie betrieblicher Umweltschutz und CSR. Das auf den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen ausgerichtete Tätigkeitsfeld umfasst alle klassischen Agentur-Dienstleistungen wie auch die Konzeption und Steuerung mittel- und langfristiger Kampagnen und Projekte sowie Moderation und Politikberatung.

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