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Startschuss f√ľr den ‚ÄěBlauen Kompass‚Äú

Wettbewerb "Blauer Kompass" such Anpassungspioniere an den Klimawandel.

Wettbewerb „Blauer Kompass“ sucht Anpassungspioniere an den Klimawandel.

Steigende Temperaturen, das Vordringen neuer Tier- und Pflanzenarten, Bodenerosion und Wetterextreme: Der Klimawandel findet auch in Deutschland statt und wirkt in viele Bereiche des t√§glichen Lebens hinein. Das betrifft beispielsweise die Gesundheitsvorsorge, die Landwirtschaft oder die Energieversorgung. Trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele ist der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten. Es gilt, sich an die Folgen anzupassen und den Risiken gezielt dort zu begegnen, wo sie entstehen. Vom Hochwasserschutz an Fl√ľssen bis hin zu Hitzewarnsystemen in den St√§dten gibt es bereits viele gute Beispiele. Unter dem Motto ‚ÄěBlauer Kompass ‚Äď Anpassungspioniere gesucht‚Äú zeichnet das Umweltbundesamt (UBA) lokale und regionale Ma√ünahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klima√§nderungen in den kommenden Jahrzenten begegnen zu k√∂nnen. Verb√§nde, Vereine, Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen k√∂nnen sich mit ihren Projekten bis zum 15. M√§rz 2016 bewerben.

Der Wettbewerb ist Teil des seit 2013 von ecolo koordinierten Projektes „Erfolgsfaktoren f√ľr die F√∂rderung zur Anpassung an den Klimawandel“ im Zuge des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens UFO-Plan 2013.

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Berufsfeld Klimaschutz: Zukunft braucht Frauen

Gastbeitrag von Carolin Scheil, Studentin Sustainability Management

Etwa 30 Frauen kamen am Donnerstag, den 12. November, im G√§stehaus der Uni Bremen zusammen, um Impulsvortr√§gen rund um die Thematik Frauen im Berufsfeld Klimawandel zuzuh√∂ren und zu diskutieren. Zu der Veranstaltung lud Prof. Dr. Ines Weller ein, die das Projekt ‚ÄěGenderNETCLIM‚Äú ‚Äď Chancengerechtigkeit im Klimawandel‚Äú an der Uni Bremen in Kooperation mit dem Netzwerk ‚ÄěGenderCC ‚Äď Women for Climate Justice‚Äú leitet.

Besondere Ehre wurde ecolos Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Lieberum zuteil: Trotz eindeutig m√§nnlichen Geschlechts wurde er als Referent eingeladen. Als einziger m√§nnlicher Gast sprach er √ľber Ideen und Kompetenzen, die in Zukunft ben√∂tigt werden, um Klimaforschung, -schutz und -anpassung erfolgreich stattfinden zu lassen. Er hob klassische Managementf√§higkeiten wie Teamf√§higkeit und Einf√ľhlungsverm√∂gen hervor, die bei Frauen besonders stark ausgepr√§gt sind, und zeigte auf, dass die Mehrheit der Klimaschutzmanager in Norddeutschland trotzdem (noch) m√§nnlich ist. Bei ecolo jedoch hat man die Qualit√§t der weiblichen Kompetenzen schnell erkannt und sch√§tzen gelernt ‚Äď sechs von neun Mitarbeitenden sind weiblich!

Anschlie√üend berichtete Dr. Ellen Damm von ihren pers√∂nlichen Erfahrungen in der Karriereplanung in der Wissenschaft. Die am Alfred-Wegener-Institut t√§tige Geowissenschaftlerin betonte die Bedeutsamkeit von Netzwerken und ermutigte die Zuh√∂rerinnen, sich h√§ufiger auszutauschen und zusammenzuschlie√üen. Diese Meinung teilte auch Delia Richter, Gesch√§ftsf√ľhrerin der wpd windmanager business GmbH. ‚ÄěSelbst ist die Frau!‚Äú, bekr√§ftigte sie und forderte au√üerdem dazu auf, selbstbewusster aufzutreten.

Als Gr√ľnderin des Ingenieursb√ľro Hupfer Ingenieure konnte auch Katrin Hupfer von pers√∂nlichen Erlebnissen und Erkenntnissen aus einer M√§nnerdom√§ne erz√§hlen. Sie riet dazu, weniger ‚Äěflei√üiges Bienchen‚Äú zu sein und den selbstkritischen Perfektionismus ‚Äě√ľber Bord zu werfen‚Äú. Anstatt stets darauf zu warten, gefragt zu werden, sollte frau Eigenintiative ergreifen und selbst aktiv werden.

In einem waren sich zum Schluss alle Anwesenden sicher: F√ľr Klimaforschung, Klimaschutz und Klimaanpassung ist viel Frauenpower n√∂tig!

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Konferenz zu Klimawandel im K√ľstenraum

Von der Wissenschaft zu den handelnden Akteuren

Am 29. September fand im Alten Pumpwerk in Bremen-Findorff die 5. Regionalkonferenz des REKLIM-Forschungsverbundes „Regionale Klima√§nderungen – Ursachen und Folgen“ der Helmholtz-Gemeinschaft statt. Schwerpunkt der Konferenz in diesem Jahr waren die Auswirkungen des Klimawandels im K√ľstenraum. 130 Personen folgten den vielschichtigen Vortr√§gen, die einen Bogen vom globalen Klimawandel √ľber „die Nordsee im Klimawandel“ bis zum Klimawandel in Nordwestdeutschland schlugen und auch die Wahrnehmung des Themas in der Bev√∂lkerung nicht au√üen vor lie√üen. Eingerahmt von zehn Vortr√§gen fand, nach dem rein vegetarischen Mittagessen, eine aufschlussreiche Podiumsdiskussion mit Dr. Joachim Lohse (Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr, Bremen), Gerd-R√ľdiger K√ľck (Staatsrat bei der Senatorin f√ľr Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Bremen), Prof. Dr. Karin Lochte (Direktorin Alfred-Wegener-Institut), Prof. Dr. Peter Lemke (Wissenschaftlicher Koordinator REKLIM) und Uwe Dahl (Gesch√§ftsf√ľhrer hanseWasser) zum Thema „Herausforderung Klimawandel ‚Äď Forschung und Gesellschaft im Dialog“ statt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass der Dialog zwischen Wissenschaft und Stakeholdern verbessert werden m√ľsse. Hervorgehoben wurde zudem, wie vorbildlich einige lokale Unternehmen wie beispielsweise hanseWasser in Sachen Klimaschutz und¬† Klimaanpassung bereits t√§tig sind.

Auch ecolo-Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Lieberum war auf der Konferenz mit einem Vortrag zu „nordwest2050 ‚Äď von der Vulnerabilit√§tsanalyse zur Klimaanpassungsstrategie“ vertreten. Nach einer auflockernden Vorstellung dieses transdisziplin√§ren Forschungsprojektes anhand eines viermin√ľtigen Kurzfilmes brachte er den Konferenzteilnehmern die Herausforderungen und konkreten Erfahrungen von nordwest2050 in Form eines Theaterst√ľcks mit zwei Akten n√§her.

Im Anschluss an diese vergleichsweise andersartige Pr√§sentation konzentrierten sich die letzten beiden Vortr√§ge auf die n√∂tigen Anpassungsstrategien und den Hochwasserschutz im Land Bremen. Bremen ist von allen Bundesl√§ndern am st√§rksten √ľberflutungsgef√§hrdet; ohne Deiche w√ľrde die Nordsee bei Sturmflut bis in die Bremer Innenstadt vordringen. Anschaulich wurde dargestellt, welche Ma√ünahmen im Stadtgebiet Bremen und Bremerhaven bereits durchgef√ľhrt wurden und welche Deiche und Hochwasserschutzanlagen in den kommenden Jahren noch erh√∂ht werden m√ľssen.

Kr√∂nender Abschluss der Veranstaltung war die Vorstellung der Wissensplattform „meereisportal.de“ mit der daran anschlie√üenden Preis√ľbergabe der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ an das Portal als ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“.

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Bremer Umweltpreis 2015 gestartet

Die Bremer Aufbau-Bank (BAB) ruft Firmen im Land Bremen auf, sich um den Bremer Umweltpreis 2015 zu bewerben. Der Unternehmenswettbewerb f√ľr innovative Umweltl√∂sungen aus Bremerhaven und Bremen l√§uft bis zum 30. September 2015 und ist mit einem Preisgeld in H√∂he von 10.000 Euro dotiert. ecolo organisiert den Wettbewerb mittlerweile zum siebten Mal.

Logo_BUP Die Schirmherrschaft f√ľr den diesj√§hrigen Wettbewerb hat Bremens Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr Dr. Joachim Lohse √ľbernommen. ‚ÄěDie Bewerbung um den Bremer Umweltpreis ist eine gute Plattform f√ľr die Betriebe. So k√∂nnen sie ihre Bem√ľhungen, die Umweltwirkungen in ihren Werkst√§tten oder bei ihren Dienstleistungen nachweislich verbessert zu haben, pr√§sentieren. Gleichzeitig motivieren sie andere Unternehmen nachhaltiger und umweltfreundlicher zu handeln. Ihre Wettbewerbsbeitr√§ge haben somit Vorbildcharakter und helfen, die Klimaschutzziele des Landes zu erreichen. Die Ausschreibung erg√§nzt die Aktivit√§ten der Bremer Umweltpartnerschaft auf ideale Weise. Ich habe deshalb sehr gern die Schirmherrschaft f√ľr den Bremer Umweltpreis 2015 √ľbernommen‚Äú, so der Umweltsenator anl√§sslich des Wettbewerbsstarts.

Gesucht werden Projekte oder Verfahren, die die Umwelt besonders entlasten. Das können sowohl eine energieeffiziente oder ressourcenschonende Produktion wie auch eine herausragende umweltorientierte Strategie mit Wirkung in alle Unternehmensbereiche sein. Des Weiteren haben Produkte und Dienstleistungen, die in ihrer Nutzung und Anwendung den Umwelt- und Klimaschutz befördern, oder Umweltaktivitäten im Rahmen ganzheitlicher CSR-Strategien gute Chancen im Wettbewerb um den Bremer Umweltpreis 2015.

Die BAB, die seit Neuestem unter der Marke ‚ÄěF√∂rderbank f√ľr Bremen und Bremerhaven‚Äú auftritt, schreibt den Bremer Umweltpreis 2015 aus. Sie unterst√ľtzt Unternehmen, verantwortlich und ressourcenschonend zu wirtschaften und mit innovativen Umweltideen die Wettbewerbsf√§higkeit der Region zu steigern. ‚ÄěMit dem Bremer Umweltpreis m√∂chten wir verst√§rkt Firmen darauf aufmerksam machen, dass nachhaltiges Wirtschaften essentiell ist, um sich langfristig und nachhaltig am Markt behaupten zu k√∂nnen. Darum pr√§mieren wir gute, zukunftsweisende Umweltinnovationen und f√∂rdern auch k√ľnftig Unternehmen, deren Vorhaben Umwelt und Klima sch√ľtzen‚Äú, erl√§utert Ralf Stapp, Gesch√§ftsf√ľhrer der BAB, die Idee hinter dem Wettbewerb. Die BAB, die jetzt auch offizieller Kooperationspartner von ‚Äöumwelt unternehmen‚Äė ist, leistet mit der Ausrichtung des Bremer Umweltpreises einen wichtigen Beitrag zur Bef√∂rderung der Bremer Umweltpartnerschaft. Denn alle im Wettbewerb nominierten Firmen k√∂nnen anschlie√üend Netzwerkpartner werden.

Bewerben k√∂nnen sich bis zum 30. September 2015 ausschlie√ülich Unternehmen, die mehrheitlich in privatwirtschaftlicher Hand sind und einen Sitz im Land Bremen haben. Auf Initiative von Bremens Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr, werden seit 2003 Umweltpreise an Firmen in der Region verliehen. Des Weiteren unterst√ľtzen mit dem Know-how ihrer Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten die Handelskammer Bremen, die Handwerkskammer Bremen, die Klimaschutzagentur energiekonsens, die IHK Bremerhaven, die Wirtschaftsf√∂rdergesellschaften BIS und WFB sowie das RKW Bremen den Bremer Umweltpreis 2015.

www.bremerumweltpreis.de

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