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Eine positive Bilanz: weniger Energiesperren im Land Bremen

Weniger Sperreinsätze durch Prävention und Härtefallmanagement

Die Akteurinnen und Akteure des ‚ÄěRunden Tisches Energie- und Wassersperren im Land Bremen vermeiden‚Äú zogen eine positive Bilanz √ľber das vergangene Jahr. Der ‚ÄěRunde Tisch‚Äú setzt sich derzeit aus etwa 20 Vertreterinnen und Vertretern √∂ffentlicher Stellen, von Beratungseinrichtungen und von swb zusammen. Seit seiner Gr√ľndung in 2015 moderiert ecolo den Prozess mit dem Ziel, Energie- und Wassersperren im Land Bremen nachhaltig zu senken. Gemeinsam wird daran gearbeitet, dass B√ľrgerinnen und B√ľrger, die von drohenden Energiesperren betroffen sind, schnelle Hilfe erhalten. Dazu setzen die Akteurinnen und Akteure stark auf Pr√§ventionsarbeit und die Fortsetzung des selbst entwickelten H√§rtefallmanagements. Erg√§nzt wurde ein Verfahren zum Umgang mit Allgemeinsperren. Die Zahlen zeigen den Erfolg des Systems.pg_runder-tisch_energie-und-wassersperren-im-land-bremen-vermeiden_c-ecolo-1 ‚ÄěF√ľr unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutete das rund 1.800 Sperreins√§tze weniger als noch vor drei Jahren ‚Äď Zahlen, die zeigen, dass unser Einsatz tats√§chlich einiges bewirkt und dass wir mit dem, was wir tun, auf dem richtigen Weg sind‚Äú, sagt Iris Klauck, Projektleiterin bei swb.

Die zentrale Botschaft lautet: Handeln und Hilfe annehmen. Ende 2015 riefen die Mitglieder des ‚ÄěRunden Tisches‚Äú die Informationskampagne ‚ÄěZappenduster!‚Äú ins Leben. Seither informieren eine entsprechende Website, Faltbl√§tter in mehreren Sprachen und eine kostenlose Telefon-Hotline √ľber Wege aus der Krise. Es folgten 2017 die Kooperation mit den Bremer Verantwortlichen f√ľr den bundesweit etablierten Stromspar-Check sowie die Umsetzung der Energiebudgetberatung durch die Verbraucherzentrale Bremen zusammen mit swb. So wurden von Januar 2017 bis Dezember 2018 zum Beispiel insgesamt 283 Energiebudgetberatungen durchgef√ľhrt.

Der Blick ist nach vorne gerichtet

Die aktuellen Zahlen sind positiv und zeigen, dass das Gesamtkonzept funktioniert. Den Beteiligten am ‚ÄěRunden Tisch‚Äú ist dennoch klar: es gibt noch viel zu tun. So wurden bereits in 2018 Kontakte zu Wohnungsbaugesellschaften gekn√ľpft, um gezielt Menschen mit einem kleinen Haushaltsbudget noch besser zu erreichen. Zudem sollen Menschen, die vom Existenzminimum leben, besser unterst√ľtzt werden. Energieeffiziente Neuger√§te k√∂nnen sie sich trotz verschiedener finanzieller Hilfen kaum leisten. Daher sollen die M√∂glichkeiten sinnvoll zusammengef√ľhrt und insgesamt erh√∂ht werden.

Der ‚ÄěRunde Tisch Energie- und Wassersperren im Land Bremen vermeiden‚Äú‚Ķ

‚Ķist eine Initiative von swb in Kooperation mit: Aktionsgemeinschaft arbeitsloser B√ľrgerinnen und B√ľrger e.V. (agab), Amt f√ľr Soziale Dienste Bremen, BEKS EnergieEffizienz GmbH, Betreuungsverein Bremerhaven e.V., Der Senator f√ľr Umwelt, Bau und Verkehr, Die Senatorin f√ľr Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V., F√∂rderverein Bremerhaven GmbH, Jobcenter Bremen, Jobcenter Bremerhaven, Sozialamt Bremerhaven, Verbraucherzentrale Bremen e.V. sowie Waller Besch√§ftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH gemeinn√ľtzig (WaBeQ).

www.sos-stromsperre.de; kostenlose Info-Hotline 0800 8765430

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Mit cambio und swb emissionsfrei unterwegs

Cambio E-Car-Sharing in der Birkenstraße in Bremen.

Start des E-Car-Sharing in der Birkenstraße in Bremen.

√úber die Kooperation von cambio Bremen und swb freut sich ecolo Chef und cambio-Mitgesellschafter Andreas Lieberum ganz besonders, denn k√ľnftig k√∂nnen 12.500 Car-Sharing Nutzerinnen und Nutzer auf umweltfreundliche Elektromobilit√§t an vier Stationen in Bremens Innenstadt zur√ľckgreifen. W√§hrend Bremens gr√∂√üter Car-Sharing Anbieter insgesamt vier Elektrofahrzeuge an Stationen in der Birkenstra√üe, der Rembertistra√üe, am Leibnizplatz sowie in der L√ľbecker Stra√üe bereitstellt, sorgt swb vor Ort f√ľr die entsprechenden Lades√§ulen ‚Äď mit 100 Prozent √Ėkostrom. ecolo begleitete swb und cambio anl√§sslich des Kick-offs mit professioneller √Ėffentlichkeitsarbeit.

F√ľr cambio Bremen ist die Kooperation der beiden Gesch√§ftspartner der Einstieg in das Thema E-Car-Sharing. Dazu hat das Unternehmen in neue F√ľnfsitzer des Typs ‚ÄěZo√©‚Äú von Renault investiert. Die Reichweite dieser Fahrzeuge betr√§gt laut Hersteller rund 400 Kilometer. Eine cambio-eigene Buchungssoftware stellt zudem sicher, dass immer genug Strom in der Batterie ist. F√ľr swb stellt dies einen weiteren Schritt dar, um die Ladeinfrastruktur Bremens auszubauen und die Nutzung der E-Mobilit√§t attraktiver zu gestalten, denn an jeder der vier Stationenn gibt es bald einen zus√§tzlichen, √∂ffentlich zug√§nglichen Ladeparkplatz f√ľr Elektrofahrzeuge. Bis Ende des Jahres sollen 25 weitere zu den bislang insgesamt 15 S√§ulen in Bremen und Bremerhaven hinzukommen, darunter auch Schnelllades√§ulen.

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